The Outer Worlds im Test: Fallout im All - jetzt auch mit Video!
Mit Charme und Witz kann The Outer Worlds punkten, auch wenn das Rollenspiel kaum Neues wagt: Obsidian inszeniert sein Sci-Fi-Abenteuer mit jeder Menge Fallout-DNA, bleibt aber in vielerlei Hinsicht unter seinen Möglichkeiten. Im Test klären wir, ob sich hinter in der New-Vegas-im-Weltall-Formel auch ein gutes Spiel verbirgt.
Immerhin: Waffen und Rüstungen können mit Mods ein wenig aufgepeppt werden, beispielsweise verpassen wir einer einfachen Pistole so einen Plasma-Effekt, der organischen Feinden Verbrennungsschaden zufügt. Außerdem können wir für einen kurzen Moment einen Zeitlupenmodus anwerfen, um etwa die Schwachpunkte von Feinden auszumachen. Das ist ordentlich umgesetzt, spielt aber nur selten eine Rolle, denn die meisten Gefechte arten ohnehin in direkte Schießereien ohne nennenswerten Tiefgang aus. Das liegt auch an der schwachen Gegner-KI, die uns oft erst spät bemerkt oder uns Feinde stur vors Fadenkreuz schickt. Und da viele Gegner auch erstaunlich schnell die Segel streichen, verkommt die Action nach einer Weile beinahe zum Kinderspiel. Darum unser Tipp: Wer Erfahrungen mit Shootern besitzt, sollte den Schwierigkeitsgrad besser gleich auf "Hart" stellen.
In diesem Artikel
Wer es wirklich wissen will, kann auch die vierte Stufe "Albtraum" wählen, auf der nochmal härtere Regeln gelten: Gegner teilen hier deutlich heftiger aus, Begleiter können dauerhaft sterben, ihr müsst Nahrung zu euch nehmen, Körperteile können verkrüppeln und werden nur durch Bettruhe geheilt, außerdem gibt es Einschränkungen bei der Schnellreise und der automatischen Speicherfunktion. Damit ist der Modus sicher nicht für jedermann geeignet, aber zumindest dürfte er all jene ansprechen, die in Spielen vor allem eine Herausforderung suchen.
Und auch das ist löblich: Unsere beiden KI-Begleiter kämpfen artig mit und teilen kräftig aus, ihre Bewaffnung dürfen wir außerdem in eigenen Ausrüstungsbildschirmen festlegen. Jeder Begleiter verfügt außerdem über eine aktive Fähigkeit, die wir per Tastendruck auslösen und die den meisten Gegnern sofort die Lichter ausboxt. Das macht unsere Kumpanen tatsächlich nützlich, ohne dass sie uns jemals im Weg stehen - alles in allem ist das gut gelöst. Dass sie uns auch Vorteile auf bestimmte Charaktereigenschaften verpassen, ist da ein netter Bonus.
Quelle: PC Games
The Outer Worlds im Test
Wer keine Lust aufs Ballern hat, kommt zumindest manchmal auch schleichend ans Ziel, etwa wenn man sich ungesehen durch ein Labor mogelt, anstatt sich durch die Wachen zu kämpfen. Auch hier hat uns die KI leider nur wenig entgegenzusetzen. Und wird man doch mal erwischt, genügt es praktisch immer, ein wenig Bestechungsgeld zu zahlen oder sich mit einer Dialogfertigkeit rauszureden. Das macht das Schleichen leider nie so richtig spannend. Doch immerhin: Weder beim Hacken von Computern noch beim Knacken von Türschlössern müsst ihr nervige Minispiele erledigen, die hat sich Obsidian einfach gespart - eine richtige Entscheidung. Schließlich gab es hier schon genügend negative Gegenbeispiele.
Viel überflüssiges Zeug
Quelle: PC Games
The Outer Worlds im Test
Sammelzeug und jede Menge Beute warten nicht nur bei besiegten Feinden, sondern buchstäblich überall in der Spielwelt, besonders die Innenräume sind regelrecht mit Loot gepflastert. Die muntere Sammelei sorgt anfangs noch für Freude, fühlt sich aber irgendwann nur noch wie ein Pflichtübung an. Denn abgesehen von einigen starken Waffen und Rüstungen sacken wir vor allem Munition und Geld (haben wir beides bis zum Abwinken) oder Verbrauchsgegenstände ein. Letztere dienen allein der Heilung und verpassen uns positive Kurzzeiteffekte, die sich im Gefecht aber ohnehin kaum bemerkbar machen. Mit anderen Worten: Den Großteil von dem sammelbaren Kram kann man sich im Grunde sparen.
Etwas besser sieht es bei Waffen und Klamotten aus: Vieles davon brauchen wir zwar auch nicht, doch zumindest können wir das Zeug ins zwei Handwerksbausteine zerlegen, mit denen wir dann unsere eigene Ausrüstung aufleveln und reparieren können. Der Vorteil: Mit genügend Ressourcen bleiben lieb gewonnene Waffen und Körperpanzer lange nützlich. Ein richtiges Crafting-System, durch das wir uns einzigartige Sets und Waffen basteln könnten, fehlt aber leider, hier wäre also noch deutlich mehr drin gewesen.
Heldenbau ohne Highlights
Auch bei der Charakterentwicklung gibt sich The Outer Worlds eher robust und bodenständig als komplex: Es gibt 18 Fertigkeiten (aufgeteilt auf sieben Gruppen), darunter Waffenbegabung, praktische Talente wie Hacken oder Schleichen oder Dialoghelfer wie Überzeugen oder Einschüchtern. Ingesamt 30 Level könnt ihr aufsteigen, für jede neue Charakterstufe dürft ihr zehn Punkte auf solche Fertigkeiten verteilen. Hier entscheidet zwar der persönliche Geschmack, allerdings raten wir zumindest auf den drei normalen Schwierigkeitsstufen dazu, die meisten Punkte in Dialogfertigkeiten zu stecken - die braucht man schließlich häufiger als Angriff oder Verteidigung. Und wer sich mal verskillt, kann seine Talentpunkte an Bord des Raumschiffs einfach nochmal umverteilen. Schön, dass Obsidian daran gedacht hat!
Alle zwei Levelaufstiege dürft außerdem einen von 42 Vorteilen aussuchen, die im Grunde den Perks aus Fallout entsprechen. Einige davon sind sehr nützlich, etwa gesteigertes Grundleben, höhere Tragekapazität oder schnellere Sprint-Geschwindigkeit. Andere fallen aber auch ziemlich langweilig aus, sie verbessern beispielsweise nur den Zeitlupenmodus oder stärken eure Begleiter. So richtig markante Perks wie beispielsweise in Fallout 3, die eigenständige Spielweisen möglich machten, gibt es leider nicht. Das entwertet auch ein besonderes Feature von The Outer Worlds: Hin und wieder bietet euch das Spiel nämlich an, einen permanenten Nachteil zu kassieren, als Gegenleistung erhaltet ihr dafür einen neuen Vorteilspunkt. In der Theorie ein cooles System, doch da sich die meisten Vorteile ohnehin kaum lohnen, fehlte uns der Anreiz, einen Nachteil dafür in Kauf zu nehmen.
40 Stunden Spielzeit
Schon im Vorfeld hatten die Entwickler offen kommuniziert, dass The Outer Worlds kein Rollenspiel-Monster mit dem Umfang eines Skyrim werden sollte - und genau so stimmt es auch. Wir haben knapp 40 Stunden gebraucht, um alle Haupt- und Nebenquests zu erledigen, wer manche Aufgaben ignoriert (oder verpasst), ist auch schneller durch. Für diese Länge gehen die Spielmechaniken, Locations und Geschichten völlig in Ordnung. Durch die vielen Quest-Entscheidungen und witzigen Dialoptionen bietet das Spiel außerdem einigen Wiederspielwert.
Quelle: PC Games
The Outer Worlds im Test
Stil geht vor Technik
Solide, grundsympathisch, aber auch ein wenig altbacken - so wie sein Gameplay präsentiert sich auch die Optik von The Outer Worlds. Mithilfe der Unreal Engine zaubert Obsidian mühelos weitläufige Alien-Landschaften, saubere Texturen und hübsche Reflexionseffekte auf den Bildschirm, das wirkt wie aus einem Guss, ist aber technisch nie wirklich beeindruckend. Das gilt auch für die etwas hölzerne Charakterdarstellung, die in Dialogen mit steifer Mimik zu kämpfen hat - da sind andere Rollenspiele schon deutlich weiter. Solche Schnitzer gleicht das Spiel allerdings mit seinem sympathischen, oft detailverliebten Design aus, sei es bei den abwechslungsreichen Kostümen oder den witzigen Anzeigetafeln, die uns allerorts begegnen. Obsidian hat The Outer Worlds sicher nicht entwickelt, um moderne Grafikkarten auszureizen, dafür fallen die Systemanforderungen am PC angenehm bescheiden aus.
Quelle: PC Games
The Outer Worlds im Test
Ein Extra-Lob hat sich außerdem die Musikuntermalung verdient: Vom wunderschönen orchestralen Thema, das schon im Hauptmenü für Vorfreude sorgt, bis hin zu den zurückhaltenden, sphärischen Klängen, die wir beispielsweise an Bord unseres Raumschiffs zu hören bekommen, ist der Soundtrack über weite Strecken prima gelungen und sorgt für Stimmung.
Bugs in The Outer Worlds
In früheren Jahren hatte Obsidan den zweifelhaften Ruf erworben, außerordentlich verbuggte Spiele auf den Markt zu bringen - man denke nur an das oft unterschätzte Alpha Protocol oder Fallout: New Vegas, die bis heute nicht ganz rund laufen. Davon ist in The Outer Worlds zum Glück (fast) nichts zu merken, die PC-Fassung lief im Test bemerkenswert rund und stabil, alle Quests ließen sich problemlos abschließen und auch unsere Begleiter folgten uns jederzeit brav auf Schritt und Tritt. Erst ganz am Ende, buchstäblich zehn Minuten vor Schluss, begegneten wir einem gravierenden Bug, der das Spiel immer wieder an der gleichen Stelle sang- und klaglos crashen ließ. Zum Glück fanden wir aber eine einfache Lösung für das Problem: Es genügte, auf einen NPC das Feuer zu eröffnen, dadurch wurde der eigentlich geplante Dialog, der hier anscheinend für den Absturz sorgte, einfach außer Kraft gesetzt - und so konnten wir das Rollenspiel doch noch erleichtert abschließen und das (etwas unbefriedigende) Finale erleben, wenn auch mit einem faden Beigeschmack. Ob in unserer Testversion allerdings auch schon der umfangreiche Releasepatch enthalten war, konnten wir nicht feststellen - es bleibt also fraglich, ob der Bug nach Release überhaupt noch auftreten kann und ob wir im Test einfach ausgesprochenes Pech hatten.
Bildergalerie
The Outer Worlds auf Konsole
Auch mit dem Gamepad ist The Outer Worlds sehr gut spielbar, einzig das Inventar fällt ein wenig umständlicher aus als mit Maus und Tastatur. Technisch macht das Spiel auf PS4 eine etwas bessere Figur als auf Xbox One: Die Texturen sind zwar nicht so scharf wie auf dem PC, doch dafür läuft der Titel meist sehr flüssig und sauber. Auch optisch hat die PS4-Fassung im Vergleich zur normalen Xbox One die Nase vorn, auf der Microsoft-Konsole muss man beispielsweise mit verringerter Vegetation und etwas matschigeren Texturen Vorlieb nehmen. Auf PS4 Pro und Xbox One X bietet The Outer Worlds dank hochauflösender Texturen, feinerer Schatten und 4K-Support ein etwas schöneres Bild als auf den normalen Geräten. Dafür teilen sich alle Konsolen einen Nachteil, nämlich die Ladezeiten bei Gebietswechseln oder der Schnellreise, die auf mit rund 30 Sekunden deutlich länger ausfallen als auf dem PC.
Wir haben zunächst eine PC-Testversion von The Outer Worlds erhalten. Mittlerweile haben wir auch die Konsolenfassungen spielen können. The Outer Worlds erscheint auch für Nintendo Switch, diese Version hat allerdings noch kein Releasedatum.
The Outer Worlds ist ab dem 25. Oktober 2019 für PC, PS4 und Xbox One erhältlich. Der Preis liegt bei 60 Euro. Die PC-Version wird zeitexklusiv im Epic Store und Microsoft Store angeboten, auf anderen Plattformen wie Steam oder GOG erscheint das Rollenspiel erst im nächsten Jahr.

ich habe kürzlich Horizon Zero Dawn durchgespielt. Im Vergleich zu "The Outer Worlds" ist es für mich ein sehr unterdurchschnittliches Rollenspiel! TOW hat alles was man haben muss! Humor, Schräge Waffen und ein Charaktersystem was es wert ist so zu heißen! (und kein so schlechtes Ende wie bei HZD) Es hört auf und es wird auf jeden Charakter im Endscreen eingegangen!
Grüße
Dies geht davon aus, das eine 7er/ordentliche 70er Wertung immer noch ein gutes Spiel fuer Genre Liebhaber beschreibt, dass aber in der Umsetzung eher Mittelmass ist und so seine Macken hat. Und genau das ist The Outer Worlds fuer mich. Da es genau mein Genre ist ahtte ich sehr viel Spass mit dem Spiel und bereue den kauf auch keinesfalls, allerdings muss man schon zugeben, dass eigentlich saemtliche Sielmechaniken sehr mittelmaessig umgesetzt sind. Der Shooter Part funktioniert schon ganz ordentlich, aber so richtigen Wumms hat er nicht, die Waffenauswahl ist schon arg beschraenkt, dass modding System ist sehr rudimentaer und - am eklatantesten - die Genger KI ist extrem einfach gestrickt. 90% der Zeit rennen sie einfach auf einen zu und lassen sich abschiessen. Und selbst wenn sie mal Deckung suchen, dann nur, weil sie mich von da auch direkt unter Beschuss nehmen koennen. Obwohl man staendig gegen Gruppen antritt agieren diese total unkoordiniert. Und wer eine Nahkampfwaffe hat, der rennt eh nur von einem Gegner zum naechsten und haut wie wild um sich. Das alles funktioniert schon und ist ok, mehr aber halt auch nicht.
Selbes gilt fuer das schleichen, welches mein praeferierter Spielstil war ... oder gewesen waere aber auch hier gilt, die Gegner KI nimmt einem da ein wenig den Spass raus und - ganz wichtig - es gibt keine Stealth takedowns sondern lediglich ein bisschen Bobus Schaden fuer die erste Attacke aus dem Stealth heraus. Wenn man einen Gegner nicht gleich mit dieser ersten Attacke umhaut (was nur bei unterlevelten Gegnern passiert, wo es eh ziemlich egal ist), dann hat man direkt die ganze Gegnerschaar alarmiert und kaempft am Ende doch normal. Also schleicht man am besten komplett pazifistisch durch oder man kaempft am Ende doch, so richtig hinterhaeltiges vorgehen wie in einem Dishonored oder Deus Ex ist nicht wirklich drin.
Abseits der Spielmechaniken sind auch die Charaktaere mMn eher Hit and miss. Die wichtigsten Charaktere der Hauptstory und die Companions sind sehr schoen geschrieben und ich hatteweitaus schneller einen Bezug zu meinen Begleitern als z.B. letztens erst in Greedfall. Die Crew meines Schiffes, die zu weiten Teilen fast der Serie Firefly entsprungen sein koennte (es gibt ziemlich dreiste Verschnitte von Mechanikerin Kaylee, Sjepherd Book und Kriegering Zoe) kommt fast (aber nicht ganz) und BioWare Charaktaere aus Mass Effect oder Dragon Age ran. Ein Problem hatte ich da eher mit den kleineneren Nebencharaktaeren in den Siedlungen und Sidequests, die mir zu oft zu Klischees verkommen und sehr offensichtlich nur fuer eine Punchline eingebaut wurden. Das macht die ansonsten sehr coole Welt leider manchmal ziemlich unglaubwuerdig (ein Problem, dass TOW uebrigens ein wenig von Fallout uebernommen aht).
Die eigentlich Hauptstory ist dagegen mMn sehr gut gelungen und spricht trotz viel Humor und Witz auch sehr ernste und aktuelle Themen an und das in ziemlich gut gemachter Form.
So gibt es zum Ende hin die Eroeffnung, dass die Kolonie wegen eines Nahrungs-Problems, verursacht durch die Kurzsichtigkeit der leitendem Konzerne, eigentlich zu Grunde geht, bzw. einige sind der Meinung, dass man schon ueber den point of no return hinaus ist und jetzt nur noch Schadensbegrenzung betreiben kann. Ich habe das als Metapher auf die heutigen Probleme des Klimawandels gesehene (war mMn ziemlich on the nose) aber es wird ziemlich cool umgesetzt und ist schoen in die Geschichte eingebunden und als Spieler hat man selbst die Moeglichkeit zu entscheiden, wie man das Problem angeht.
Das einzige, was mich dann doch etwas gestoert hat war, dass das Spiel am Ende in seiner Moraldarstellung sehr schwarz/weiss wird. Im Mittelteil kann man die Konzerne fast verstehen und sich fragen, ob sie nicht doch vielleicht das beste aus einer schwierigen Lage machen aber am Ende gibt es 2-3 Quests, die zeigen, dass die Konzerne einfach nur klischeehaft boese sind. Und auch wenn das fuer ein sehr befriedigendes Ende sorgt, bei dem man sich nicht zu viel fragen muss ob man nun das richtige getan hat, so fand ich es nach dem komplexeren Aufbau dann doch etwas zu einfach gestrickt am Schluss.
Warum hier im Test aber geschrieben wurde, dass das Ende etwas unbefriedigend sei kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich fand, das Spiel wird zum Ende hin nochmal richtig stark (vielleicht lag es an eurem Dialog-Bug, den ich nicht hatte?). Dafuer bekommt das Spiel von mir nochmal extra Punkte denn viele, geraede kleinere, Spiele haben schwache Enden, nicht so hier, ich hab ein sehr zufriedenstellendes relatives Happy End erreicht, komplett mit ending slides, wieder ala BioWare, die mit noch ein bisschen mehr ueber die Zukunft der Kolonie und meiner Begleiter erzaehlen. Und obwohl sich Obsidian die Moeglichkeiten fuer eine Fortsetzung offen haelt ist das Spiel an sich schoen abgeschlossen. So muss das sein. Hab mir dann noch ein paar Alternativen auf youtube angeschaut und auch einige der grossen Entscheidungen im Spielverlauf haben grossen Einfluss auf das Ende, bis dahin, dass die Welt voellig anders aussehen kann, je nachdem wie man sich entscheidet was immer cool ist.
Eine weitere grosse Staerke des SPiels ist mMn die vielen spielerischen Optionen um Quests zu loesen. Waffengewalt geht natuerlich immer, oder man kann sich durchschleichen und alles stehelen und hacken, aber ein Highlight sind die viele Dialog-Optionen. Hat man die richtigen Skills gesteigert kann man sich ueberall durchquatschen. Das gilt natuerlich fuer die Dialog-Skills sebst (Ueberreden , Luegen und Einschuechtern) aber erfreulicherweise auch sehr oft mit anderen Talenten. Ich hatte recht viele Punkte in Science und Engineering gesteckt und da man es in diesem SciFi Setting eigentlich staendig mit irgnedwelchen Wissenschaftlern oder Technikern zu hat kann man diese Skills auch sehr oft in Dialogen anbringen und damit oft Quests friedlich leosen.
Rein technisch setze ich das Spiel auch eher auf Mittelmass. Die eigentliche Grafik sit eher zweckdienlich als wirklich uebsch. Der Stil ist sehr gut gelungen aber mMn jetzt auch nichts, was man so noch nicht wo anders gesehen hat (No Man's Sky meets Fallout) und meine Erfahrung mit dem Spiel war jetzt auch nicht komplett bugfrei, ich hatte in meinen knapp 50 Stunden Spielzeit schon etliche ctds zu beklagen, einige davon auch wiederholbar.
Alles in allem also mMn ein Storytechnisch sehr schoenes, wenn auch nicht immer 100% stimmiges Erlebnis, dass viele Gameplay Moeglichkeiten bietet, die aber leider allesamt eher nur rudimentaer umgesetzt wurden. Fuer mich waere es eine ganz klassische 7/10 gewesen. Die 8 kann ich noch nachvollziehen, die ganzen anderen Magazine da draussen, die dem Spiel 9er und 9.5er Wertungen gegeben haben haben aber mMn schon ganz schoen stark rosa eingefaerbte Brillen aufgehabt.
Ironischerweise waere das perfekte Fazit fuer dieses Spiel: "It's not the best choice, it's Spacer's Choice!" :D
PC Games hier gibt einem 75er Spiel ja auch eine 8 obwohl es eben keine 80 sondern eben deutlich schlechter ist.
wie schon gesagt: bei den meisten wertungen für sony- und auch nintendo-exclusives gehe ich mit. tlou, uncharted bzw die mario- und zelda-hauptreihen bieten imo regelmäßig außergewöhnlich hohe qualität und verdienen dementsprechend auch sehe hohe wertungen. :-)
wie schon gesagt: bei den meisten wertungen für sony- und auch nintendo-exclusives gehe ich mit. tlou, uncharted bzw die mario- und zelda-hauptreihen bieten imo regelmäßig außergewöhnlich hohe qualität und verdienen dementsprechend auch sehe hohe wertungen. :-)