The Outer Worlds 2 ein Flop? Schwache Verkaufszahlen für das Obsidian-RPG

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The Outer Worlds 2 ein Flop? Schwache Verkaufszahlen für das Obsidian-RPG
Quelle: Obsidian Entertainment/Steam

Obsidian könnte vor einem kommerziellen Flop stehen: The Outer Worlds 2 wurde von Kritikern zwar gut aufgenommen, doch neue Berichte deuten auf überraschend schwache Verkaufszahlen hin.

The Outer Worlds 2 ist inhaltlich eine konsequente Weiterentwicklung des ersten Teils (lest hier unseren PC-Games-Test zum Spiel). Die größeren Areale, komplexeren Entscheidungen und das ausgebaute Crafting-System wurden von den Kritikern überwiegend positiv bewertet. Dennoch mehren sich Hinweise, dass der Nachfolger kommerziell hinter den Erwartungen zurückbleibt.

The Outer Worlds 2: Verkaufszahlen, Preisdebatte und Game Pass

Laut dem Branchenberater Daniel Camilo soll The Outer Worlds 2 (jetzt kaufen 99,99 € / 62,99 € )drei Monate nach Veröffentlichung noch keine eine Million Einheiten verkauft haben. Konkrete Zahlen liegen aber bislang nicht vor - Camilo spricht selbst nur von einer Schätzung. Zum Vergleich: Der erste Teil der Reihe erreichte im gleichen Zeitraum rund zwei Millionen Verkäufe. Sollte sich diese Einschätzung offiziell bestätigen, wäre dies ein deutlicher Rückschritt.

Ein möglicher Faktor ist die Diskussion um den ursprünglichen Launch-Preis von 79,99 Euro. Obsidian hatte diesen Preis zunächst angesetzt, ihn nach Kritik aus der Community jedoch wieder zurückgenommen. Die Debatte sorgte sicherlich früh für negative Aufmerksamkeit rund um den Release.

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Hinzu kommt die Veröffentlichung im Xbox Game Pass zum Launch. Dadurch entfällt für viele Spieler der Kaufanreiz, was klassische Verkaufszahlen verzerrt. Wie viele Nutzer The Outer Worlds 2 über den Abo-Dienst gespielt haben, ist jedoch nicht öffentlich bekannt. Das erschwert natürlich eine klare Bewertung. Inhaltlich wird das Spiel weiterhin als soldes Sci-Fi-RPG wahrgenommen, das Fans des Genres viel zu bieten hat. The Outer Worlds 2 beweist leider, dass positive Kritiken nicht automatisch zu hohen Verkaufszahlen führen müssen.

Wie bewertet ihr den Erfolg eines Spiels? Anhand klassischer Verkaufszahlen oder anhand der Reichweite über Dienste wie den Game Pass? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Daniel Camilo auf X

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Svenc Gelegenheitsspieler/in
        Um mal das "Spieler wissens besser"-Argument zu entkräften:

        Die Gaming-Verkaufscharts sind im Mittel seit jeher mindestens so unterirdisch und gemachmacksbefreit wie die jeweils aktuelle Schlager-Top10 am Ballermann. :B

        Allerdings ist die Spielepresse seit jeher sehr industriepositiv eingestellt. Das lässt sich nicht auf Titel oder Genres eingrenzen. Es ist durch die Bank so. Entsprechend verpuffen auch all die Accolades-Trailer, die sich mittlerweile jeder zweite größere Release ne Woche nach Launch basteln kann -- wenn alles irgendwie "ausgezeichnet" ist, ist es nichts mehr. Wer noch mit Wertungen auffallen will, muss einen auf Gollum machen, isso!

        Während Hollywood bis in seine Spitzen regelmäßig Querdaumen und Verrisse einfährt (fragt selbst Lucas, Spielberg, de Palma) sind die im Gaming so selten, dass sie demnächst unter Artenschutz gestellt werden. M.e. liegt das auch daran, dass der Spieletest noch immer im Schnitt eine Art Produkt- und Staubsaugertest ist: Ein Game, das grundsätzlich "funktioniert", rein technisch, hat bereits gewonnen. Nur: Genau das testen Publisher und Studios bereits lange vor Release und mehrmals während der Entwicklung am lebenden Testsubjekt. Und das im großen, professionalisierten Stil. Man nennt es Playtest, das Äquivalent zu Hollywoods Screentests: "100 Leute hamwer einjeladen und jefracht: Wie finden Sie unser Produkt?"

        Kunst und Unterhaltung sind aber mehr als Funktionalität, Technik und Spielmechanik. Sie sind kein Staubsauger. Mit der Bewertung von Inhalt tut sich die Branche schwer. Auch deshalb, weil das zwingend eine subjektive Geschichte ist, die im Zweifel ins Flurgespräch, einen Meinungskasten oder in einen Podcast ausgegliedert wird: "Weißt du, das ist technisch alles ganz gut gemacht. Aber privat hätte ich es nicht lange gespielt, weil schon hundertmal in origineller gesehen." Aber: Presse und Spieler lebten schon immer auf oft unterschiedlichen Planeten. Die Gamer hätten jedenfalls damals bei System Shock 2, Planescape:Torment und Grim Fandango besser auf die Presse gehört -- die erwies sich nämlich als deutlich geschmacksstabiler als die mageren Verkaufszahlen. Und auch all die Presse-Schmäh für die vielen (Berufs-)Simulatoren konnte deren Siegeszug durch die Volks-Hitparaden nicht verhindern. ;)
      • Von Svenc Gelegenheitsspieler/in
        Um mal das "Spieler wissens besser"-Argument zu entkräften:

        Die Gaming-Verkaufscharts sind im Mittel seit jeher mindestens so unterirdisch und gemachmacksbefreit wie die jeweils aktuelle Schlager-Top10 am Ballermann. :B

        Allerdings ist die Spielepresse seit jeher sehr industriepositiv eingestellt. Das lässt sich nicht auf Titel oder Genres eingrenzen. Es ist durch die Bank so. Entsprechend verpuffen auch all die Accolades-Trailer, die sich mittlerweile jeder zweite größere Release ne Woche nach Launch basteln kann -- wenn alles irgendwie "ausgezeichnet" ist, ist es nichts mehr. Wer noch mit Wertungen auffallen will, muss einen auf Gollum machen, isso!

        Während Hollywood bis in seine Spitzen regelmäßig Querdaumen und Verrisse einfährt (fragt selbst Lucas, Spielberg, de Palma) sind die im Gaming so selten, dass sie demnächst unter Artenschutz gestellt werden. M.e. liegt das auch daran, dass der Spieletest noch immer im Schnitt eine Art Produkt- und Staubsaugertest ist: Ein Game, das grundsätzlich "funktioniert", rein technisch, hat bereits gewonnen. Nur: Genau das testen Publisher und Studios bereits lange vor Release und mehrmals während der Entwicklung am lebenden Testsubjekt. Und das im großen, professionalisierten Stil. Man nennt es Playtest, das Äquivalent zu Hollywoods Screentests: "100 Leute hamwer einjeladen und jefracht: Wie finden Sie unser Produkt?"

        Kunst und Unterhaltung sind aber mehr als Funktionalität, Technik und Spielmechanik. Sie sind kein Staubsauger. Mit der Bewertung von Inhalt tut sich die Branche schwer. Auch deshalb, weil das zwingend eine subjektive Geschichte ist, die im Zweifel ins Flurgespräch, einen Meinungskasten oder in einen Podcast ausgegliedert wird: "Weißt du, das ist technisch alles ganz gut gemacht. Aber privat hätte ich es nicht lange gespielt, weil schon hundertmal in origineller gesehen." Aber: Presse und Spieler lebten schon immer auf oft unterschiedlichen Planeten. Die Gamer hätten jedenfalls damals bei System Shock 2, Planescape:Torment und Grim Fandango besser auf die Presse gehört -- die erwies sich nämlich als deutlich geschmacksstabiler als die mageren Verkaufszahlen. Und auch all die Presse-Schmäh für die vielen (Berufs-)Simulatoren konnte deren Siegeszug durch die Volks-Hitparaden nicht verhindern. ;)
      • Von masto-don Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von DenkeDran
        Solange Obsidian sich nicht von der Problem-Personalie Matt Hansen trennt, können sie sich ihren Mist sonst wohin stecken.
        wer ist das und welche probleme verursacht er bei obsidian?
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von DenkeDran
        Das ist ein Symptom: Spiele, die von der Fachpresse Top bewertet wurden, von den Usern aber nur mittelmäßige Bewertungen erhalten, sind für gewöhnlich meistens absolut unterirdischer Müll.

        Spiel mit guter Kritiker Bewertung und guter Spieler Wertung: Top Spiel. (z.B. Arc Raiders, Helldivers 2, Claire Obscure)
        Spiel mit schlechter Kritiker Bewertung und top Spieler Wertung: Geheimtip, fast immer gute Spiele. (z.B. Black Myth: Wukong, Stellar Blade, Days Gone)
        Spiel mit schlechter Kritiker Wertung und schlechter Spieler Wertung: Objektiv mieses Spiel, das keiner mag. (Tales of the Shire, MindsEye)
        Spiel mit guter Kritiker Wertung und schlechter Spieler Wertung: Miese Machwerke, mit versteckter oder offensichtlicher politischer Agenda, Belehrungen, Umerziehung und sonstiger "Korrektur"-Maßnahmen, die "schlechte Menschen" zur "korrekten Gesinnung" drängen soll. (Dragon Age: Veilguard, Saints Row, Forspoken, Redfall, Banishers, Immortals of Aveum, Concord)

        Eigentlich ein gutes Zeichen. Ich finde das Spiel auch gut.

        Ausnahmen bestätigen die Regel.
        Kann man sicherlich geteilter Meinung drüber sein. Disco Elysium für viele ein echter Reinfall. Trotz guter User Critic.
        Black Myth Wukong fand ich auch nur Mittelmässig. Wertung hingegen mit 81/82 durchaus gut.
        Helldivers 2 mit 82/75 ok, aber die Spielerzahlen (zumindest am Anfang) weitaus höher als die Wertungen es erahnen lassen.
      • Von DenkeDran Stille/r Leser/in
        Zitat von Limerick
        Da könnte ich dir tatsächlich etliche Gegenbeispiele nennen, wo Spiele mit Top Metacritic grottenschlechte Usercritics ernten. In vielen Fällen ist das sicherlich nicht gerechtfertigt, manchmal aber natürlich schon.
        Das ist ein Symptom: Spiele, die von der Fachpresse Top bewertet wurden, von den Usern aber nur mittelmäßige Bewertungen erhalten, sind für gewöhnlich meistens absolut unterirdischer Müll.

        Spiel mit guter Kritiker Bewertung und guter Spieler Wertung: Top Spiel. (z.B. Arc Raiders, Helldivers 2, Claire Obscure)
        Spiel mit schlechter Kritiker Bewertung und top Spieler Wertung: Geheimtip, fast immer gute Spiele. (z.B. Black Myth: Wukong, Stellar Blade, Days Gone)
        Spiel mit schlechter Kritiker Wertung und schlechter Spieler Wertung: Objektiv mieses Spiel, das keiner mag. (Tales of the Shire, MindsEye)
        Spiel mit guter Kritiker Wertung und schlechter Spieler Wertung: Miese Machwerke, mit versteckter oder offensichtlicher politischer Agenda, Belehrungen, Umerziehung und sonstiger "Korrektur"-Maßnahmen, die "schlechte Menschen" zur "korrekten Gesinnung" drängen soll. (Dragon Age: Veilguard, Saints Row, Forspoken, Redfall, Banishers, Immortals of Aveum, Concord)
        Zitat von Limerick
        Am Ende muss man seinem eigenen Geschmack vertrauen. Mein letztes Parade-Beispiel: Disco Elysium.
        Das Spiel wurde von vielen gefeiert, Presse wie Usern.
        Eigentlich ein gutes Zeichen. Ich finde das Spiel auch gut.
        Zitat von Limerick
        Mein persönliches Fazit: Das Spiel ist schwach. Ich würde ihm max. 59-69% Spielspaß als Wertung geben.
        Ich habs komplett durchgespielt, aber es wollte einfach nicht besser werden. War eher eine Qual, als ein gutes Spiel
        Ausnahmen bestätigen die Regel.
      • Von Vavier83 Anwärter/in
        "The Outer Worlds 2 wurde von Kritikern zwar gut aufgenommen..." Yep wie immer fernab der Realität und von dem was Gamer wollen die "Fachkritiker" die allen Slop games 9/10 und 10/10 geben und wieder mal ein Flop der laut diesen "Kritikern" ja ein Riesenerfolg wie Star Wars Outlaws, DA Veilguard oder AC Shadows und Yotai ist. Unglaublich wie durchsichtig dieses Lügenspiel geworden ist ohne den Kurs zu ändern.
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