Zelda: Tears of the Kingdom endlich gespielt! Vertraut und doch frisch.

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Special Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Zelda: Tears of the Kingdom endlich gespielt! Vertraut und doch frisch.
Quelle: Nintendo

In knapp zwei Wochen erscheint The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom endlich für Nintendo Switch! Wir haben es vorab gespielt und uns einen Eindruck vom Open-World-Abenteuer verschafft. In unserer Vorschau gehen wir auf den Fahrzeug-Bau, die Himmelsinseln, die Haltbarkeit von Waffen und mehr ein.

Praktischerweise hatten wir allerhand Material bereits im Inventar und konnten munter mit Kombinationen herumprobieren. Packen wir etwa eine Bomben-Frucht an unseren Pfeil, gibt das 'ne saftige Explosion beim Aufprall - Bombenpfeile sind ja soooo 2017. Oder wir kombinieren einen Rhodonit mit einem Stock und machen Mario damit alle Ehre: Jedes Mal, wenn wir den edelsteinbesetzten Knüppel schwingen, hüpft ein Feuerball raus und entzündet alles auf seinem Weg. Es lässt sich tatsächlich alles an Pfeile oder Waffen schnallen, was es im Spiel als Material gibt. Allerdings machen einige Dinge herzlich wenig Sinn, weshalb wir unbrauchbare Gegenstände nachträglich wieder abnehmen können. Die gehen dadurch allerdings verloren. Das hört nicht bei kleinen Dingen auf, selbst manche der massiven Objekte im Spiel wie Minenloren fusioniert Link auf Wunsch mit seiner Ausrüstung - die schrumpfen dann einfach auf die passende Größe. Witziges Detail: Schnallt man eine Minenlore an einen Schild und nutzt dann den Schild-Slide, kann man mit dem Wagen sogar cruisen.

Bildergalerie

Die Handhabung der Synthese ist allerdings recht fummelig. Bei Pfeilen muss man nur in einer Menüleiste wühlen und auswählen. Für Kombinationen mit Waffe und Schild muss sich der nötige Gegenstand dagegen in der Spielwelt befinden. Sprich: Erst kramen wir im Inventar rum, dann lassen wir das Objekt fallen, dann wählen wir die gewünschte Waffe oder den Schild aus und dann kann's erst losgehen. Im Eifer des Gefechts sorgte das für die ein oder andere ungewollte Situation. Der Experimentierfreude tat das aber keinen Abbruch, ständig haben wir uns gefragt, was wir wohl als nächstes ausprobieren sollen, um den Monstern eins auf den Deckel zu geben. Unser Favorit ist das, was wir liebevoll den Bombenstängel getauft und mit Freude auf Gegner geworfen haben.

Mach's auf deine Art

Ein Grinsen entlockte uns auch eine gut getimte Nutzung der Zeitumkehr im Kampf. Wie in Breath of the Wild verwenden Gegner liebend gerne allerhand Dinge, die sie in der Nähe finden. So bewerfen sie uns mit Sprengfässern, lassen Stachelkugeln auf uns rollen und klauben Waffen vom Boden auf. Dumm nur für sie, dass wir den Zeitfluss beinahe aller Dinge im Spiel umkehren können. "Zurück zum Absender", sagen wir, während das markante rote Fass mit dem Totenkopf zum Moblin zurücktrudelt. Tja, schade, er hat's versucht.

Link fliegt mit einer Rakete nach oben, die er an seinen Schild geschnallt hat. Quelle: Nintendo Die Synthese erlaubt mitunter sehr wilde Kombinationen. Wenn wir etwa eine Rakete an unseren Schild schnallen, geht's rasant nach oben.

Auch die Ultra-Hand-Fähigkeit wird nicht nur für den Bau von Fahrzeugen genutzt, sondern kommt im Kampf oder bei Rätseln zum Einsatz. Wie mit dem Magnetmodul in Breath of the Wild heben wir damit Objekte hoch, um sie dann auf nichts ahnende Gegner purzeln zu lassen. An anderer Stelle nutzten wir Links neue Fähigkeiten, um einen Golem-Miniboss zu besiegen, der sich aus einzelnen Blöcken zusammensetzt. Dieser Kampf hat uns besonders gefallen, da er schön unterstrichen hat, wie vielseitig das Fähigkeiten-Set ist. Wie sehr es sich nach 50 oder mehr Spielstunden abnutzt, wird sich noch zeigen.

Unseren ersten Kampf haben wir übrigens ausgetragen, um ein Lager zu erobern und einen darin liegenden Turm zu erreichen. Wie schon in Breath of the Wild, es ist wieder uns überlassen, wie wir zum Ziel kommen. Wir haben den direkten Weg durch den Haupteingang, vorbei an zahlreichen Gegnern gewählt. Wer sich beim Lager umsieht, findet aber auch Bauteile, mit denen man sich helfen kann. So kann man nach bester MacGyver-Manier eine Rakete an seinen Schild schnallen und damit über die Wehranlagen düsen oder einen behelfsmäßigen Heißluftballon zimmern. Überall, wo wir waren, hatten wir stets wieder das Gefühl, dass uns ein großer Spielplatz offensteht, auf dem wir uns kreativ austoben dürfen.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ElvisMozart Hobby-Spieler/in
        Hab mega bock drauf.
        Mal sehen, ob ich mit Jedi Survivor bis dahin durch bin.
        In letzter Zeit bekommt man kaum ne Verschnaufpause. Kaum ist das eine Spiel durch, steht schon das nächste vor der Tür :D
      • Von ElvisMozart Hobby-Spieler/in
        Hab mega bock drauf.
        Mal sehen, ob ich mit Jedi Survivor bis dahin durch bin.
        In letzter Zeit bekommt man kaum ne Verschnaufpause. Kaum ist das eine Spiel durch, steht schon das nächste vor der Tür :D
      • Von DarkSamus666 Spiele-Enthusiast/in
        Ich freu' mich schon enorm auf das Game. Gerade die vielen Möglichkeiten gefallen mir sehr gut. Ich bin mal gespannt, wie offen und frei das Ganze sein wird.
      • Von hellrider1988 Anfänger/in
        Was mich noch ein bisschen skeptisch stimmt, und das hattet ihr ja auch im Podcast thematisiert, ist die enorme Fülle an Systemen und Möglichkeiten. Bei Breath of the Wild fand ich das mit der Zeit ganz gut überschaubar, wenngleich ich auch da sicher bei weitem oft die Möglichkeiten nicht gesehen habe, die bei manchen Problemlösungen oder Kämpfen noch möglich gewesen wären. Aber speziell dieses Bau- und Kombinationsfeature...mein lieber Scholli, das muss ich wohl erstmal selbst fühlen.

        Ist aber auf jeden Fall bisher mein absolutes Highlight 2023 und wird am 12.5. direkt gekauft. Nur wenige Spiele haben mich über 100+ Stunden so konsequent dran bleiben lassen, wie der Vorgänger.
      • Von Fireball8 Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von ViktorEippert
        Das kann ich zum jetztigen Zeitpunkt nicht gut beurteilen. In der Stunde habe ich natürlich nur einen kleinen sehr Teil der Welt gesehen. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich die Erkundung der Welt in BotW sehr lohnenswert fand. Ich wurde ständig von irgendwas abgelenkt auf meinem eigentlichen Weg, weil an jeder Ecke und jedem Ende was war.
        Ja, komischerweise habe ich es ja auch immer weiter gespielt, am Ende war ich auch bei 100 Stunden :D Und trotzdem hatte ich wirklich diese Momente, in denen ich mich voll drauf gefreut habe irgendeinen Berg hochzuklettern und dann war da...nichts. Ein Korok. Juhu! :|

        Freue mich natürlich trotzdem auf Tears of the Kingdom. Die Welt an sich hat einfach schon interessante Schauplätze, die sich lohnen zu sehen.
      • Von ViktorEippert Leitender Redakteur Themen
        Zitat von Fireball8
        Ich hoffe ja nach wie vor, dass es sich mehr lohnt die Welt zu erkunden, als es bei BotW der Fall war. Dürft ihr da was zu sagen? Ich werd's sicherlich spielen, die Welt an sich ist nämlich wirklich toll. Aber wenn es wieder nur 900 Korok-Samen zu finden gibt, wäre das echt ein wenig lahm.
        Das kann ich zum jetztigen Zeitpunkt nicht gut beurteilen. In der Stunde habe ich natürlich nur einen kleinen sehr Teil der Welt gesehen. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich die Erkundung der Welt in BotW sehr lohnenswert fand. Ich wurde ständig von irgendwas abgelenkt auf meinem eigentlichen Weg, weil an jeder Ecke und jedem Ende was war.
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