Zelda: Tears of the Kingdom: Schon wieder zerbrechliche Waffen - aber ich habe Hoffnung!

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Kolumne Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Zelda: Tears of the Kingdom: Schon wieder zerbrechliche Waffen - aber ich habe Hoffnung!
Quelle: Nintendo

Die unbeliebte Haltbarkeit von Ausrüstung kehrt in Zelda: Tears of the Kingdom zurück. Das ist für unseren Redakteur Viktor zwar kein Dealbreaker, doch hofft er dank Synthese-Feature auf Milderung des Problems.

Obwohl es nun schon geschlagene sechs Jahre her ist (Wahnsinn, oder?), kann ich mich noch gut daran erinnern, wie mich Zelda: Breath of the Wild damals zum Release gepackt und etwa zwei Monate lang einfach nicht losgelassen hat. Ich habe jeden Winkel der wunderschön gestalteten Spielwelt erkundet, jeden Schrein gemeistert, alle Nebenaufgaben erledigt, die vier Titanen befreit und selbstverständlich auch Ganon ordentlich abgewatscht. Ich wollte so sehr, dass mein Abenteuer in Hyrule nicht aufhört, dass ich sogar alle 900 Krogs eingesammelt habe! Teil dieser Erfahrung war aber auch Hunderte von Waffen im Verlauf des Spiels zerbröseln zu sehen. Auch die richtig guten, die ich sehr mochte.

Unbeliebt im Vorgänger

Die geringe Waffenhaltbarkeit ist zweifellos einer der größten Streitpunkte bei Breath of the Wild. Sicher, man hat an allen Ecken und Enden Schwerter, Bögen und Schilde erbeutet oder in Schatztruhen gefunden. Und außerdem hat die Mechanik dafür gesorgt, dass man mehr verschiedene Waffen ausprobiert. Gerade bei den interessanteren Kampfgeräten wie Bögen, die mehrere Pfeile verschießen oder Lanzen, die mit elementarer Magie verstärkt sind, hat das auch immer Spaß gemacht. Und doch haben sich sehr viele Spieler an der Mechanik gestört. Mitunter sogar so sehr, dass sie Breath of the Wild nur deshalb nicht beendet haben.

Mehr Haltbarkeit dank Synthese

Mir hat es den Spielspaß zum Glück nicht geraubt, aber ich kann den Frust sehr gut nachvollziehen. Schließlich hätte auch ich mir gewünscht, dass die Waffen nicht gefühlt ständig alle naselang in ihre Einzelteile zerfallen. Entsprechend hatte ich lange die Hoffnung, die Haltbarkeit würde in Tears of the Kingdom entweder nicht zurückkehren oder zumindest in abgeschwächter Form. Ein Crafting-System ähnlich wie in Rollenspielen hätte ich zum Beispiel begrüßt. In meiner Vorstellung hätte ich damit meine liebsten Waffen bei Schmieden oder an Werkbänden mit entsprechenden Materialien verstärken können, um so die Haltbarkeit stark zu erhöhen. Und mit extrem seltenen Ressourcen, die es dann nur ein paar Mal im ganzen Spiel gäbe, hätte ich manche Waffen und Schilde sogar unzerstörbar machen können. Ähnlich wie das Master-Schwert.

Seit der neuen Gameplay-Präsentation zu Links neuem Open-World-Abenteuer ist meine Hoffnung auf solch ein Crafting-Element zwar gestorben, doch immerhin haben die Entwickler den Unmut der Fans durchaus zur Kenntnis genommen. Denn durch die vorgestellte Synthese lassen sich Waffen und Schilde in Tears of the Kingdom miteinander oder mit anderen Dingen kombinieren. Zum einen erhöht sich die Haltbarkeit durch die Synthese ohnehin ein Stück weit - vorausgesetzt, man verbindet eine Waffe mit etwas Stabilem.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Zum anderen öffnet das Raum für meine ursprüngliche Idee - nur in abgewandelter Form. Wenn ich in Tears of the Kingdom zwei Exemplare einer Waffe miteinander verbinde, müsste der Logik nach ja eine robustere Version davon herauskommen. Und Inventar-Platz spare ich mir damit auch gleich! Außerdem regt sich in mir die leise Hoffnung auf seltene Erze oder andere Materialien, die bei Synthese-Kombination die Haltbarkeit eines Gegenstands signifikant erhöhen. Wenn man Pfeile mit Monsteraugen zu Zielsuch-Geschossen kombinieren kann, wieso dann nicht auch Schwerter mit Langhaltium-Erz (die Namens-Idee gebe ich euch for free, Nintendo)?

Wie auch immer sich Synthese letztlich auf die Haltbarkeit von Ausrüstung auswirken wird, mehr Spaß mit Tears of the Kingdom werde ich auf jeden Fall haben, wenn ich nicht wieder andauernd neue Waffen brauche. Ach, und wenn ich diesmal mehrmals die gleiche Mahlzeit auf einen Schlag kochen darf, statt jeden Grillspieß mühsam immer nur einzeln, wäre das auch fabulös!

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Das Ding was mich da am meisten gestört hat war... man hatte einige gute Waffen, die schleppte man die ganze Zeit mit sich. Setzte sie aber nie ein weil sie schnell kaputt gingen und stattdessen kämpfte man 90% der Zeit mit Standardwaffen und dem Masterschwert... letzteres war auch oft nervig, im Grunde kämpfe man solange bis es "kaputt" war bzw sich aufladen musste, und darauf hat man dann gewartet...

        Das selbe mit den Schilden. Gut das eine Schild (aus dem Schloss) konnte man immer wieder reparieren. Bei allen anderen richtig guten Schilden "sparte" man sich diese für die harten Herausforderungen und letzten Endes nutze ich sie nicht mal da.

        Tatsächlich habe ich die besten Waffen Schlussendlich nur in den Schreinen verwendet um die teils heftigen Wächter auf engem Raum schnell zu erledigen. Denn in diesen Schreinen gegen sie zu kämpfen war oft sehr nervig.

        Grundsätzlich verstehe ich die Idee dahinter... die meisten Rollenspiele dieser Art haben das Problem der Balance... das man irgendwann derart gute Ausrüstung hat das alles nur noch pippikram ist. Durch das verlieren der Waffen und der wirklich recht geringen haltbarkeit wirkte man dem entgegen. Aber irgendwo raubt dies auch den Sinn tolle Ausrünstung zu suchen... was nützt es mir durch zig brennende Reifen zu springen für eine tolle Waffe in dem wissen das diese Waffe eh nur 2-3 Gegner standhält und dann weg ist... kann ich mir im Grunde dann auch gleich sparen. Bessere Ausrüstung suchen und erhaschen ist halt ein rie4sen großer Motivationsfaktor nahezu aller Rollenspiele. Ein faktor der bei BotW irgendwie wegfiel abgesehen von Rüstung verbessern.
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Das Ding was mich da am meisten gestört hat war... man hatte einige gute Waffen, die schleppte man die ganze Zeit mit sich. Setzte sie aber nie ein weil sie schnell kaputt gingen und stattdessen kämpfte man 90% der Zeit mit Standardwaffen und dem Masterschwert... letzteres war auch oft nervig, im Grunde kämpfe man solange bis es "kaputt" war bzw sich aufladen musste, und darauf hat man dann gewartet...

        Das selbe mit den Schilden. Gut das eine Schild (aus dem Schloss) konnte man immer wieder reparieren. Bei allen anderen richtig guten Schilden "sparte" man sich diese für die harten Herausforderungen und letzten Endes nutze ich sie nicht mal da.

        Tatsächlich habe ich die besten Waffen Schlussendlich nur in den Schreinen verwendet um die teils heftigen Wächter auf engem Raum schnell zu erledigen. Denn in diesen Schreinen gegen sie zu kämpfen war oft sehr nervig.

        Grundsätzlich verstehe ich die Idee dahinter... die meisten Rollenspiele dieser Art haben das Problem der Balance... das man irgendwann derart gute Ausrüstung hat das alles nur noch pippikram ist. Durch das verlieren der Waffen und der wirklich recht geringen haltbarkeit wirkte man dem entgegen. Aber irgendwo raubt dies auch den Sinn tolle Ausrünstung zu suchen... was nützt es mir durch zig brennende Reifen zu springen für eine tolle Waffe in dem wissen das diese Waffe eh nur 2-3 Gegner standhält und dann weg ist... kann ich mir im Grunde dann auch gleich sparen. Bessere Ausrüstung suchen und erhaschen ist halt ein rie4sen großer Motivationsfaktor nahezu aller Rollenspiele. Ein faktor der bei BotW irgendwie wegfiel abgesehen von Rüstung verbessern.
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