Neues Zelda für die Switch gespielt: Wird Echoes of Wisdom das wichtigste Nintendo-Spiel des Jahres?
Lang lebe die Prinzessin! Endlich durften wir selbst in die Rolle von Zelda höchstpersönlich schlüpfen und die magischen Kräfte des Tri-Stabs ausprobieren. Den Release können wir nun kaum noch erwarten.
Endlich darf Zelda die Dinge selbst in die Hand nehmen! Das wird auch höchste Eisenbahn, schließlich steht Link schon sehr lange allein im Rampenlicht der berühmten Reihe. In The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom verschwindet der Hylianer allerdings gleich zu Beginn und es liegt an der titelgebenden Prinzessin, ihn und das gesamte Land zu retten.
Wir durften neulich bei Nintendo in Frankfurt vorbeischauen und bereits die ersten anderthalb Stunden das Spiels erleben - mitsamt dem ersten Dungeon und dementsprechend auch einem Bosskampf!
Keine hilflose Prinzessin
Das Abenteuer startet im Kerker, in den Zelda nach dem Verschwinden von Link kurzerhand geworfen wurde. Die Situation wird sogar noch bizarrer, denn der König droht damit, Zelda hinrichten zu lassen. Dabei ist das in den meisten Spielen sogar seine eigene Tochter!
Doch nicht nur er, sondern auch andere Personen im Schloss scheinen nicht sie selbst zu sein. Kein Wunder also, dass die Prinzessin von Hyrule nicht länger im Kerker versauern und auf ihr ungerechtes Schicksal warten will.
Bei ihrer Flucht bekommt sie Hilfe von einer Fee namens Tri, die im Gegensatz zu Navi aber eher wie ein kleiner, niedlicher Blob aussieht. Die hat auch etwas ganz Besonderes im Gepäck, nämlich den sogenannten Tri-Stab.
Damit kann Zelda von nun an Kopien von diversen Gegenständen herstellen, die im Spiel Echos genannt werden. Das funktioniert aber nicht mit jedem beliebigen Schrott, sondern nur mit ausgewählten Dingen, die optisch durch ein Funkeln hervorgehoben werden.
Quelle: Nintendo
Die muss sich Zelda dann zunächst per Knopfdruck merken, wodurch sie dauerhaft in ihrem Repertoire landen. Nun könnt ihr jederzeit ein oder mehrere Echos von Gegenständen erschaffen, die ihr euch einmal gemerkt habt.
Die Flucht aus dem Kerker führte uns dabei sanft an das neue System heran und lud uns direkt dazu ein, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. Denn sobald wir uns ein paar Möbelstücke und Dekorationen gemerkt hatten, taten sich oftmals verschiedene Wege auf, um eine Situation zu meistern.
Die Schreine lassen grüßen
Zwischendurch tauschten wir uns immer mal wieder mit den Kollegen aus, die neben uns am Spielen waren. Schnell wurde klar, dass wir bereits in den 90 Minuten Spielzeit diverse Rätsel mit verschiedenen Ansätzen gelöst hatten.
Das hat uns vom Prinzip her an die Schreine aus Tears of the Kingdom erinnert. Klar, dort gab es sicherlich jeweils einen angedachten Weg, aber wir wurden auch stets belohnt, wenn wir kreativ wurden. Auch wenn es manchmal einige raffinierte, aber dennoch kläglich gescheiterte Versuche gebraucht hat, bis wir den richtigen Riecher hatten.
Quelle: Nintendo
Genau dieses Gefühl löste auch Echoes of Wisdom in uns aus. Wir fühlten uns wie auf einem magischen Spielplatz, auf dem wir uns austoben konnten. Es lohnt sich auch, immer mal wieder nach links und rechts zu gucken.
Zwischendurch haben wir uns zum Beispiel in einer Höhle umgesehen und konnten uns dort einen bisher unbekannten Gegnertypen merken, der unseren Feinden von da an ordentlich mit Feuerangriffen eingeheizt hat.
Ganz richtig: Die Echos können sogar für euch kämpfen! Es lassen sich nämlich nicht nur Kopien von leblosen Gegenständen erzeugen, sondern auch von Gegnern, nachdem ihr sie einmal besiegt und eingescannt habt.
Quelle: PC Games
Jetzt könntet ihr natürlich an den putzigen kleinen Schleimbällchen vorbeilaufen, weil sie euch eh nicht allzu viel anhaben können. Es macht aber viel mehr Spaß, ihnen einen Artgenossen vor die Nase zu setzen und den spannenden Showdown zu verfolgen.
Oder ihnen gleich drei putzige Giftwürmer auf einmal auf den Hals zu hetzen, da taten uns die Gegner aber fast schon leid. Passt dabei allerdings gut auf euch auf. Eure Beschwörungen meinen es keinesfalls böse mit euch, allerdings möchtet ihr sicher nicht im Kreuzfeuer landen.
Die kleinen Stachelbälle tun euch bei Berührung auch dann weh, wenn ihr sie selbst beschworen habt. Und die bereits erwähnten Feuerviecher zünden nicht nur eure Feinde an, sondern ebenfalls das hohe Gras und im Zweifelsfall euch gleich mit!
Mut und Weisheit liegen nah beieinander
Der Prinzessin kein Schwert in die Hand zu drücken, sondern sie mit einem magischen Stab und dessen Zauberkräften kämpfen zu lassen, ist auf den ersten Blick schon etwas klischeehaft. Schließlich schreiben wir das Jahr 2024 und halten Zelda für mehr als fähig genug, um mit klassischen Waffen zu kämpfen.
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Jedoch wirkte das neue System so charmant und erfrischend, dass wir diese Sorge schnell wieder verwarfen. Wir wollen euch an dieser Stelle nicht zu viel davon verraten, wie ihr in die Verlegenheit kommt, aber wir können die Nahkämpfer unter euch beruhigen: Zumindest teilweise steht Zelda auch ein Schwert zur Verfügung.
