The Last of Us im Test: Das hat uns nicht gefallen + Wertung
The Last of Us im Test: Mit dem neuen Action-Abenteuer erscheint eines der letzten Highlights für PlayStation 3. Im Test erfahrt ihr, wie sich der Überlebenskampf von Joel und Ellie spielt, was The Last of Us mit Filmen wie I am Legend gemeinsam hat - und welche Ungereimtheiten sich eingeschlichen haben.
The Last of Us im Test - Das hat uns nicht gefallen
Die KI
Ja, wir haben auf der ersten Seite geschrieben, dass die KI einen soliden Job verrichtet. Das stimmt auch so. Dennoch zählen eine Handvoll Aussetzer und kleinere Bugs zu den einzigen wirklichen Kritikpunkten, die uns bei The Last of Us einfallen. Beispielsweise kann es vorkommen, dass ein eigentlich blinder Clicker euch hinter einer Kiste bemerkt, obwohl ihr keinerlei Geräusche gemacht habt. Oder aber ihr schleicht durch die Gegend und euer KI-Begleiter läuft unbeachtet im Sichtfeld eines Gegners umher. Oder ein feindlicher Sniper erspäht euch durch einen Fensterschlitz, obwohl er vor ein paar Sekunden noch einen komplett anderen Abschnitt des Levels unter Beschuss genommen hat und euch somit noch gar nicht bemerkt haben kann. An einer Stelle warpte gar ein Feind aus dem Nichts in unseren Rücken – ärgerlich. Derlei Szenen ließen sich bei unserem Testdurchlauf allerdings locker an einer Hand abzählen, weswegen sie die großartige Atmosphäre nicht wirklich trüben.
Die wenigen Längen
Uns hat es nicht wirklich gestört, da uns die Spielwelt in ihren Bann gezogen hat, aber im letzten Spieldrittel durchwandert ihr das ein oder andere Mutanten-verseuchte Areal (zu viel). Wer an dieser Stelle ein Feuerwerk an Abwechslung erwartet, könnte über die ein oder andere Länge stöhnen. Uns persönlich ist das aber lieber, als nach fünf Stunden den Abspann zu sehen.
Übrigens: Erste hilfreiche Tipps und Tricks zu Crafting, Schleichen und Sammel-Aufgabe in The Last of Us findet ihr im verlinkten Artikel.

Nein, ich hab nichts gegen lesbische Frauen, aber es passte nicht zum Spiel. Und Ellie, was ist aus dem frechen Girl des ersten Teiles geworden?
Sie wirkte immer so abgeturnt und verspannt, der Charakter wart ein anderer geworden. Sicherlich verändert man sich innerhalb von 4 Jahren wo sie da älter war, aber doch nicht so, das passte nicht.
Die Beziehung oder Zuneigung zu Ellie war einfach zu dominant in diesem Spiel - es passte einfach nicht zum Spiel, obwohl ich auch weibliche Protagonisten im Spiel liebe - Bin ein Tomb Raider Fan.
Ich mag auch sehr, wenn es ruhige Passagen gibt in so einem Spiel, kleine Verschnaufpausen, aber dieses Turteltaubengetue war scheiße ...
Zunächst muss ich mal anmerken, dass hier keiner auf das Wortspiel beim Titel eingegangen ist: "The last of us" ("us", ltschrft: 'As') kann man auch als "The last of US" (ltschrft: 'Ju es') lesen... :-D die extreme US Konzentration erzeugt nämlich imho die als negativ eingestuften Längen des Spiels...
Ansonsten muss man aber echt sagen, dass Naughty Dog imho zu den derzeit besten Spieleschmieden gehören. Punkt. Was die für eine Atmosphäre erzeugen und gleichzeitig die PS3 auf Anschlag ausreizen (das zeigt auch dass der Lüfter im Dauerstress ist), ist schlicht & einfach Elite-Klasse.
Aufgrund der mangelnden Abwechslung fand ich zwar Uncharted 3 um eine Spur besser (deshalb von mir 91% ), weil abwechslungsreicher und die Action einfach besser war. TLOU erzeugt zwar definitiv eine stimmigere Atmosphäre und die Handlung ist einfach Kino pur. Nur mit dem Crafting-System hat man sich ein bisschen vergaloppiert: Es führt nämlich zwangsläufig zum Level-Melken, d.h. man muss zwangsweise (!) alle Levels wie ein Rasenmäher abgrasen weil man ja unbedingt Zeug für die Verbrauchsgegenstände braucht. Das nimmt ziemlich den Flow aus der filmreifen Handlung: Was würden Zuschauer bei World War Z sagen, wenn Brad Pitt sich grad ausn Raum voller Zombies gerettet hat und dann nochmal umdreht um die Schubladen nach Brauchbaren zu durchsuchen? :-B
Ein weiter Kritikpunkt ist leider auch die KI: Ein Schleichspiel stellt immer eine große Herausforderung dar und da hat Naughty Dog einfach keine Erfahrung. Man kann die KI (selbst auf "hard") leicht überfordern indem man sie wie im Blitzkrieg überrascht und dann die zu langsame Neuorganisation der Gegnerscharen dazu nützt einen nach den anderen auszuschalten... Das wirkt besonders am Schluss schon fast lächerlich, wenn kl. Ellie wie ein Kampfpanzer in die Gegnerscharen reinsticht... schleichen? wtf! Noch dazu kann da viel schief gehen: Pfeil&Bogen erinnert eher an Dartschießen und hab ich deshalb im Spiel so wenig wie möglich eingesetzt (meistens nur um einen Clicker/Runner einen Pfeil aus 1m Entfernung in den Kopf zu drücken... nicht sehr indiana-like :-|). Ein weiteres Bsp.: Wenn Joel einen Gegner von hinten packt um ihn zu erwürgen, gibt es zwei Quicktime Events. Die eine (Kopfeintreten) ist laut und löst einen Alarm aus die andere (Erwürgen) ist leise und alles ist cool... ich hab bis zum Schluss nicht herausgefunden wie man ersteres verhindert... am ehesten ist mir das Erwürgen noch gelungen wenn man den Gegner länger im Schwitzkasten behält.
Die Sprachbrutalität soll auch verdeutlichen wie ungemein heftig das Spiel teilweise ist und dass DAS Spiel nicht in DE indiziert ist wundert mich doch stark. Mortal Kombat wirkt dagegen ja wie Schlumpf-Brutalität! Ich hab ja schon etliche wilde Sachen in Spielen erlebt, aber TLOU hebt das ganze noch auf ein Level, wo man teilweise schon fast kotzen muss... angefangen von den "Gegner-schlachtet-Ellie"-Todesszenen bis hin zu der Endsequenz des "Winter"-Abschnitts:
Ellie zerhackt mit nem Fleischermesser das Gesicht von David. :-$
"Eltern haften für ihre Kinder" ... das Spiel würd ich nicht mal nem Jugendlichen zumuten.
Tomb Raider 2013 war ein Witz und hat mit "Tomb" nichts zu tun.
Hab es außerdem von Anfang an auf schwer gespielt. Es ist ein total lineares einfaches Spiel und hat mit dem typischen Tomb Raider Stil absolut nichts zu tun.
Ich habe die ganzen Tomb Raider-Spiele gespielt. Aber sie sind nicht schwerer oder "besser". Meiner Meinung nach zumindest, zumal Tomb Raider 2013 ein Reboot ist und daher auch andere Wege geht.
Tomb Raider 2013 war ein Witz und hat mit "Tomb" nichts zu tun.
Hab es außerdem von Anfang an auf schwer gespielt. Es ist ein total lineares einfaches Spiel und hat mit dem typischen Tomb Raider Stil absolut nichts zu tun.
In Uncharted 3 oder auch Tomb Raider 2013 gab es nicht einen Moment wo man spielen mußte. Total lineares Casual Gameplay.
Scheinbar hast du die Spiele nur auf Leicht gespielt. Spiel derartiges mal auf der höchsten Schwierigkeitsstufe... ^^ Dann wirst du sehen, dass es doch nicht so einfach ist, wie du glaubst.
Klar, eher simples Gameplay ist korrekt. Aber ich weiß ja nicht, ob wir vom gleichen Tomb Raider 2013 reden, denn ich musste das Spiel doch tatsächlich SPIELEN und nicht gucken.