The Hell in Vietnam
The Hell in Vietnam
ist ein weiterer Titel aus dem Kriegsspiel-Zufallsgenerator bei City Interactive, gesichtslos, uninspiriert, nicht wirklich schlecht, aber eben langweilig.
Bühne für die Retortenballerei bildet ein Dschungel, wie man ihn tausend Mal gesehen hat: Alles ist grün, Pflanzen winden sich durch Wege, Sicht gleich Null. Zwischendrin springen Vietcong in selbstmörderischer Zuversicht aus dem Unterholz - und liegen gleich wieder flach, weil Sie ballern können wie Rambo. Denn die Munition ist nie knapp - im Gegensatz zum Spielspaß.
Es hilft nicht, dass man gelegentlich auf einem Boot fährt und mit festen Geschützen schießt. Es hilft nicht, dass sich ab und an ein Helikopter ins Bild schraubt und wieder verschwindet. Es hilft nicht, dass auch mal Panzerwagen auftauchen und unter schweren Beschuss in Flammen aufgehen. The Hell in Vietnam bleibt repetitiv und ohne Highlights.
Nach der fünften Mission gibt es Probleme. Der Ladebildschirm fordert einen bis in alle Ewigkeit dazu auf, doch bitte zu warten. Irgendwann drückt man freiwillig "Alt+F4" und ist fast froh, dass diese stumpfe Schießbude die Rolläden runterlässt. Auf einem der fünf Testrechner ließ sich The Hell in Vietnam weiterspielen - wenn man das angesichts des monotonen Spielablaufs noch mag.
