The First Descendant im Test: Looterei, Schießerei, Ruckelei
Mit The First Descendant steigt ein neuer Loot-Shooter in den Ring, um Destiny und Warframe anzugreifen. Richtig rund läuft der Versuch aber noch nicht.
Die teure Variante
Alternativ dazu besteht auch noch die Möglichkeit, die Geldbörse zu öffnen und ordentlich Kohle in The First Descendant zu investieren. Das ist kein Muss, aber für eine Einschätzung erwähnen wir es in unserem Test dennoch.
Die Transaktionen reichen von circa 7 Euro für einen normalen Charakter bis hin zu 100 Euro für eine Premium-Ultimate-Figur inklusive einiger Skins und Gadgets. Das sind klassische Pay-to-Win-Features, zumindest eben die stärkeren Ultimate-Varianten, die immer einen faden Beigeschmack mit sich bringen.
Das ist einer der Gründe, warum The First Descendant derzeit viel Gegenwind aus der Community entgegenbläst. Auf Steam steht der PvE-Shooter lediglich bei ausgeglichenen Rezensionen. Viele Spieler sind unzufrieden mit solchen Mechaniken, aber auch der aktuellen Performance, zu der wir später noch ausführlich kommen.
Spiel den gleichen Song nochmal
Zunächst einmal verlieren wir aber ein paar Worte zur Vielfalt und zum Aufbau der Missionen. Auch hier entdecken wir sehr schnell einige positive, aber auch negative Aspekte. Das Spiel leitet uns quer durch den Kontinent Ingris. Jedes Gebiet, das wir dabei besuchen, ist in mehrere Sektoren aufgeteilt, in denen wir drei bis vier Aufgaben erledigen sollen.
Haben wir das geschafft, bekommen wir meistens einen Bossgegner vorgesetzt und im Anschluss geht's ins nächste Areal. Die Missionen wiederholen sich dabei recht schnell - viel Abwechslung bietet The First Descendant also nicht.
Manche Herausforderungen lassen uns eine bestimmte Zahl an Feinden besiegen, in anderen sammeln wir Items und geben sie in Vorratsboxen ab und auch Ziele gilt es zwischendurch immer wieder zu zerstören.
Zu Beginn machen die Missionen noch Spaß, aber aufgrund fehlender Abwechslung nutzt sich das Design der Aufträge doch schnell ab. Zumindest die Bosskämpfe zwischendurch sind unterschiedlich aufgebaut.
Spawn mir das Lied vom Tod
Durch die anfliegenden Raumschiffe wissen wir außerdem, an welchen Orten ein Teil der nächsten Gegnerwelle spawnt. Es ist also einfach, bereits vorab dort hinzulaufen und mit einigen Fähigkeiten alle Feinde im Handumdrehen auszulöschen - und ja, das gilt sogar für die dicken Brocken.
Ein paar Nachfahren besitzen übermächtige Angriffe, wodurch viele Missionen zum Kinderspiel werden. Allgemein macht der normale Modus schon einen sehr einfachen Eindruck, benutzen wir beispielsweise eine bestimmte Elektro-Fähigkeit der Figur Bunny, wehren wir einen Ansturm in wenigen Sekunden ab.
Das Balancing sollte von den Entwicklern allgemein überarbeitet werden, denn selbst im Alleingang stoßen wir im ersten Drittel des Spiels auf keinerlei Herausforderungen. Einen erhöhten Schwierigkeitsgrad gibt's erst nach einmaligem Durchspielen oder in den Arenakämpfen gegen die Level-Endgegner.
Die wiederum sind im Solo-Run beinahe unbezwingbar und auch im weiteren Verlauf der Story zieht die Schwierigkeit zwischendurch immer wieder stark an - nur um beim nächsten Auftrag wieder deutlich leichter zu werden. Und das liegt nicht daran, dass wir ständig Loot finden und unsere Ausrüstung permanent verbessern, sondern eben an besagten Balancing-Problemen. Für einen kompletten Einzelspielerdurchlauf ist The First Descendant aus diesem Grund nicht geeignet.

Habe das Game gestern gelöscht, immer nur Ballern, ballern, ballern, naja wie ich schon geschrieben hatte, nicht mein Gameplay :-/. Aber ich fand die PS4 Version lief richtig gut ✌️ .
Warum gerade 43 Cent weiß ich aber auch nicht, vielleicht irgendein Umrechnungskurs. Ist relativ nahe an 50 US-Cent z.B..
Die technischen Probleme beziehen sich rein auf die Playstation 5, wie die anderen User hier im Chat schon angedeutet hatten.
30/40/60 Modes laufen sauber.
Der 120 Fps Modus ist auf beiden Konsolen eher nicht zu empfehlen
Habe das Game gestern gelöscht, immer nur Ballern, ballern, ballern, naja wie ich schon geschrieben hatte, nicht mein Gameplay :-/. Aber ich fand die PS4 Version lief richtig gut ✌️ .
Ich spiele es jetzt seit 3 Tagen und zur Performance muss ich sagen dass es bescheiden läuft. Lags, teilweise Standbilder und Ruckler immer und immer wieder. Mit der Maus-Sensitivität hat das Spiel auch irgendwie Probleme. Gefühlt ändert sich die DPI der Maus willkürlich. Angeblich alles in Verbindung mit Frame Generation. Habe alles auf Ultra und alles an, auch FG und wenn es mal gut läuft dann läuft das ganze auch mit guten 130fps echt flüssig. Wäre da nicht ein GANZ großes ABER!
Jedesmal nach ca. 4 Stunden Spielzeit muss ich das Spiel beenden und neu starten da der VRAM voll läuft und das ganze nur noch zwischen 30-60 FPS läuft. Erst ein Neustart bringt dann die 130 fps wieder für ein paar Stunden zurück.
Nach jedem Teleport in ein anderes Gebiet muss ich kurz ins Windows und zurück da er sich sonst ganz merkwürdig einen abruckelt. Kurz Windowstaste 2 mal drücken und schon läuft es wieder flüssig. Diese Meldungen gibt es wohl häufiger.
Ansich ist es ein schöner Loot Shooter der auch Spaß macht aber die Performance ist echt bescheiden wenn das Spiel mal wieder seine 5 Minuten hat.
An meiner Hardware kann es nicht liegen. Ich finde es sehr schade dass man in der heutigen Zeit schon mit dem Vorsatz Spiele rausbringt die eigentlich noch in der Testphase sind und nicht optimiert wurden nur weil die Kassen pünktlich klingeln müssen. Zeitdruck vom Geldgeber?
Ich hoffe sie patchen das ganze noch damit es rund läuft und/oder NVIDIA hilft vielleicht mit neuen Treibern? Wenn nicht, wird es für mich kein Langzeitspaß haben. Die Story ist echt sehr mau und schläfrig, teils überspringe ich diese unsinnigen Dialoge sogar. Gunplay ist aber echt gut gelungen und aussehen tut es auch gut.
Sollte die Performance und die Optimierung zeitnah positive Veränderungen bringen wäre ich sogar bereit mir einen Battle Pass zu kaufen.
Ich hoffe bis dahin tut sich noch was.
In diesem Sinne, mit freundlicen Grüßen.
Anbei mein PC:
I9 12900KS
RTX 4070 Ti
Z690 AORUS Master
32GB DDR5 6000 CL30
Kingston Fury NVME 500GB
Enermax Revolution D.F. 2 850W
Meshify 2 Solid Black
NZXT Kraken X63
Bis bald in Albion. :-D
Die technischen Probleme beziehen sich rein auf die Playstation 5, wie die anderen User hier im Chat schon angedeutet hatten.