The Expanse: Osiris Reborn - Entwickler-Interview zum Sci-Fi-Abenteuer mit Mass Effect-Vibes

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News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
The Expanse: Osiris Reborn - Entwickler-Interview zum Sci-Fi-Abenteuer mit Mass Effect-Vibes
Quelle: Owlcat Games

In einem neuen Entwickler-Interview gibt das Team hinter The Expanse: Osiris Reborn detaillierte Einblicke in Spielsysteme, Entscheidungen und Kampfausrichtung.

Mit The Expanse: Osiris Reborn - lest hier unsere Gamescom-Vorschau zum Spiel - entsteht derzeit ein storylastiges Sci-Fi-Rollenspiel, das sich deutlich an genreprägenden Vorbildern wie Mass Effect orientiert. In einem ausführlichen Entwicklerinterview, welches im Rahmen des kürzlich stattgefundenen New Game+ Showcase gezeigt wurde, sprechen die Verantwortlichen nun über zentrale Designentscheidungen.

Flexible Spielstile statt starres Klassensystem

Laut den Entwickler stand früh die Frage im Raum, ob Osiris Reborn ein klassisches Klassensystem erhalten soll. Stattdessen sollen Spieler über sogenannte Playstyles in das Rollenspiel eingeführt werden, die eher als Startpunkt denn als feste Rolle gedacht sind. Ziel des Systems sei es, verschiedene Machtfantasien abzubilden - vom Scharfschützen bis zum gadget-fokussierten Techniker. Die spielerische Freiheit ist in The Expanse: Osiris Reborn jedoch nicht unbegrenzt. Zwar dürfen Spieler neue Waffen und Gadgets ausprobieren, selbst wenn sie nicht perfekt zum gewählten Playstyle passen, doch langfristig verlangt das Spiel eine klare Festlegung.

Bereits bei der Charaktererstellung sind so wichtige Weichenstellungen vorgesehen. Spieler wählen eine von drei großen Fraktionen des Expanse-Universums: Belter, Erdling oder Marsianer. Diese Herkunft beeinflusst nicht nur die Figur selbst, sondern auch ihre Wahrnehmung der Ereignisse. Die Handlung ist zeitlich in den ersten drei Romanen der Vorlage angesiedelt, bekannte Ereignisse werden jedoch aus einer neuen Perspektive erlebt.

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Zum Spielercharakter gehört zudem ein Geschwisterteil mit eigener Persönlichkeit und eigener Rolle innerhalb der Geschichte. Überhaupt spielen die Begleiter eine zentrale Rolle. Jeder von ihnen ist fest im Universum verankert, bringt eigene Konflikte, Beziehungen und Meinungen mit und kommentiert wichtige Entscheidungen. In Schlüsselmomenten könnten sie Hinweise geben, Kontakte vermitteln oder taktische Vorteile verschaffen. Auch Romanzen sind vorgehen, Details dazu halten die Entwickler jedoch noch zurück.

Kämpfe sind taktisch, gadgetlastig und teamorientiert

Spielerisch setzt Osiris Reborn auf ein coverbasiertes Gunplay mit mehreren Ebenen. Neben klassischen Waffen spielen Fähigkeiten und Gadgets eine zentrale Rolle, darunter offensive Varianten wie Granaten oder Geschütztürme sowie defensive Optionen wie Schilde oder Drohen. Ergänzt wird das System durch die Begleiter, die in bestimmten Situationen diverse Kampfvorteile auslösen können. Alles in allem kann man also wohl völlig zurecht festhalten, dass The Expanse: Osiris Reborn nicht mit Mass-Effect-Vibes geizt.

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Quelle: Owlcat Games auf Youtube

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Im Prinzip bin ich ja schon an Board, weil es ein Franchise bedient, welches ich sowieso gerne mag, auch wenn mein Fan-Schwarm Camina Drummer wohl nicht dabei ist oder keine große Rolle haben dürfte. Da viele Elemente aus Mass Effect drin stecken, ist der Kauf eigentlich obligatorisch. Erinnert mich etwas zurück an Greedfall, welches quasi damals aus dem Nichts die Lücke zum nächsten Dragon Age etwas schließen konnte. Es gibt kein "das Feature", wodurch das Spiel so toll wird, sondern eher das Gesamtkonstrukt.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Im Prinzip bin ich ja schon an Board, weil es ein Franchise bedient, welches ich sowieso gerne mag, auch wenn mein Fan-Schwarm Camina Drummer wohl nicht dabei ist oder keine große Rolle haben dürfte. Da viele Elemente aus Mass Effect drin stecken, ist der Kauf eigentlich obligatorisch. Erinnert mich etwas zurück an Greedfall, welches quasi damals aus dem Nichts die Lücke zum nächsten Dragon Age etwas schließen konnte. Es gibt kein "das Feature", wodurch das Spiel so toll wird, sondern eher das Gesamtkonstrukt.
      • Von ichmusssagen Gelegenheitsspieler/in
        Die Kampfszenen sehen schon recht gut aus und auch atmosphärisch kommen die ruhigen/düsteren Szenarios gut rüber.

        Stark verbesserungswürdig sehen bislang die Szenarien mit einer großen Anzahl an NPCs aus, die aktuell sehr generisch wirken. Hier ist die Frage, wie viele Planeten und Raumschiffe erstellt werden, aber da The Expanse, sofern es nicht zur Erde oder zum Mars geht, recht überschaubar bleibt, sollten sie hier noch aufbessern können.

        Ansonsten hat die Serie zwar einen düsteren Grundton, aber etwas mehr Farbe in der Kleidungswahl dürfte es dennoch geben, denke ich.

        Wie es mit der Story und den Charakteren aussieht, kann man noch nicht beurteilen.
        Die Charaktere haben offensichtlich auch verschiedene Größen / skalierbare Größen, die weibliche Figur in der Greiergruppe ist einen halben Kopf größer, als die beiden Begleiter.
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