The Elder Scrolls-Historie: Daggerfall (1996)
Passend zum bevorstehenden Release von The Elder Scrolls 5: Skyrim werfen wir heute einen Blick auf die bewegte Geschichte der vier populären Vorgänger. Wir beleuchten die Hintergründe und verschaffen einen umfassenden Überblick für TES-Neulinge.
Daggerfall kam zwei Jahre später und setzte in Sachen Umfang noch einen drauf: 15.000 Städte, Dörfer und Dungeons, 750.000 Nichtspieler-Charaktere und unzählige Gegenstände. Daggerfall verfügte schon 1996 über eine lebendige, über 160.000 Quadratkilometer große Spielwelt. Natürlich weitestgehend zufallsgeneriert - alles andere wäre technisch noch nicht möglich gewesen. Nicht nur die Größe, sondern auch die enorme Spielfreiheit zeichnen TES 2: Daggerfall aus. Ob als ehrenhafter Ritter oder kaltblütiger Assassine - wie Sie das Abenteuer bestreiten, bleibt Ihnen überlassen. Ein Zwang zur Erfüllung der Haupt-Quests besteht ebenfalls nicht: Wer will, erkundet einfach nur den Kontinent Tamriel, löst Nebenmissionen und sammelt Gegenstände. Der große Umfang sorgte auch bei The Elder Scrolls 2 anfangs für Bugs.
Ihren Charakter erstellen Sie zu Beginn durch das Beantworten von Fragen. Auch Ihre Hintergrundgeschichte ergibt sich durch das Interview. The Elder Scrolls 2: Daggerfall konnte seinerzeit mit einer großen Entscheidungs- und Handlungsfreiheit begeistern. Haben Sie beispielsweise bestimmte Quests nicht erfüllt, konnte dies Konsequenzen bei anderen Figuren nach sich ziehen. Eine solche Vielfalt führte entsprechend zu sechs möglichen Spielenden. Wie gehabt gilt: Wer sich spoilern lassen möchte, wirft einen Blick auf elderscrolls.wikia.com. Das Rollenspiel lief 1996 unter MS-Dos und bot eine 3D-Grafik, die verschiedene Witterungsverhältnisse simulieren konnte. Darunter Schnee, Regen und Nebel. Zum 15. Jubiläum der Bethesda-Reihe konnte auch die Vollversion von Daggerfall kostenlos heruntergeladen werden. 87 Prozent Spielspaß zierten den Test-Artikel in unserer PC Games-Ausgabe 12/1996.
In diesem Artikel
- Seite 1 The Elder Scrolls-Historie: Arena, Daggerfall, Morrowind und Oblivion
- Seite 2 The Elder Scrolls-Historie: Arena (1994)
- Seite 3 The Elder Scrolls-Historie: Daggerfall (1996)
- Seite 4 The Elder Scrolls-Historie: Morrowind (2002)
- Seite 5 The Elder Scrolls-Historie: Oblivion (2006)
- Seite 6 Bildergalerie

Wie kam das Schiff aus dem Hafen eigentlich aufs offene Meer? Es gibt keinen Durchgang.
Das einzige was man nicht völlig automatisch leveln kann ist der Kampf mit oder ohne Waffen. Schild macht sich auch nicht so gut, aber Rüstung geht schon wieder.
Wenn einem das Spaß macht, kann man das natürlich machen. Ich spiele das Spiel aber lieber selbst, erledige Quests, erlebe Abenteuer, entdecke Geheimnisse, spiele meine Rolle im Spiel und in der Spielwelt (ist schließlich auch ein Rollenspiel) und werde dabei ganz automatisch im Laufe des Spiels stärker, auch wenn das vermutlich nicht so schnell geht wie mit deiner Methode. Aber wenn man nach Kaffeekochen, Einkaufen, Schule/Uni/Arbeit/Kino so stark ist, dass das ganze Spiel keine Herausforderung mehr ist, dann macht das Ganze doch auch keinen Spaß mehr, oder? Dann könnte man sich ja gleich nen Charakter mit Maximalwerten in allen Charaktereigenschaften und - Fähigkeiten zusammencheaten.
Das einzige was man nicht völlig automatisch leveln kann ist der Kampf mit oder ohne Waffen. Schild macht sich auch nicht so gut, aber Rüstung geht schon wieder.
Edit: Ich wusste doch, dass ich die News schonmal gelesen hab ...
2010, ach ja, das waren noch Zeiten ...
Wenn das bei Skyrim nicht grundlegend anders ist, werde ich mir das Spiel nicht kaufen, auch wenn es sonst ganz interessant aussieht.
Persönlich hat mir das System aus Gothic auch besser gefallen, wo man Lehrstunden nehmen musste um eine bestimmte Fähigkeit zu skillen, aber rein logisch besticht in meinen Augen eben das System aus TES. Wenn ich den ganzen Tag Sport mache steigt eben meine Ausdauer und wenn ich ewig lange mit einhändigen Waffen kämpfe, werde ich mit der Zeit auch stärker und geübter.
Das es scheinbar Leute gibt, die sich nicht zu schade sind eine Stunde auf der Stelle zu hüpfen nur um ihre Ausdauer zu stärken war mir bis vor kurzem auch neu, kann mir aber auch egal sein, weil sie so ja eigentlich nur ihre eigene Spielerfahrung kaputt machen und das war definitiv nicht im Sinne des Erfinders. Wobei ich auch nichts gegen ein Mischsystem hätte, so das passive Fähigkeit wie Ausdauer durch Wiederholung und aktive Fähigkeiten wie Schwertkampf durch einen Lehrer trainiert werden.
Wenn das bei Skyrim nicht grundlegend anders ist, werde ich mir das Spiel nicht kaufen, auch wenn es sonst ganz interessant aussieht.
Derartiges Powerleveln ist sicher auch nicht das, was die Entwickler mit dem Skillsystem bewirken wollten. Man wird halt besser in den Fähigkeiten, die man auch wirklich nutzt. Andere Skills, die man selten nutzt, kann man entweder ignorieren, wenn man sie gar nicht braucht, oder man kann sie bei einem der zahlreichen Trainer im Spiel verbessern. Das kostet zwar Geld, ist aber immer noch besser als stundenlanges Powerleveln. Ich fand das Elder Scrolls Skillsystem eigentlich immer sehr gut, leider wurde es von Spiel zu Spiel immer weiter abgespeckt.