The Circle: Filmkritik zum Thriller mit Emma Watson
Emma Watson verzichtet als fleißige Karrierefrau für ihre neue Arbeit auf jegliche Privatsphäre.
Die junge Mae Holland bekommt mit der Hilfe einer Freundin einen gut bezahlten Traumjob beim High Tech-Konzern "The Circle", einer Mischung aus Google und Facebook. Dort steigt sie schnell die Karriereleiter auf. Auch mit den massiven Eingriffen in ihre Privatsphäre scheint sie keinerlei Probleme zu haben. Ihre Arbeit hat jedoch katastrophale Folgen für sie selbst, ihre Freunde und ihre Familie.
Aus einer sowieso schon schwachen Romanvorlage von Autor Dave Eggers macht Regisseur James Ponsoldt eine noch schwächere Verfilmung. Anstatt ein nuanciertes Bild der Social-Media-Kultur zu liefern, beschränken sich die Macher auf verkürzte Vorurteile, alberne Dialoge und unglaubwürdige Charaktere. Dabei stolpern sie immerhin über die ein oder andere gute Idee. Eine davon ist die Besetzung von Tom Hanks, der seiner typischen Rolle als Amerikas Lieblingsonkel immerhin eine düstere Facette abgewinnen kann. Der übrige Cast bleibt dagegen blass.
Fazit
Weder spannender Thriller noch interessante Satire. Ein wenig durchdachter Blick auf einen fiktiven Techkonzern.
Offizieller deutschsprachiger Trailer zu "The Circle":
