The Bureau: XCOM Declassified im Test, Meinung und Wertung
The Bureau: XCOM Declassifed im Test! Nach dem Strategie- nun auch das Action-Comeback - XCOM ist wieder da. Diesmal in Form eines Taktik-Shooters, der mit sehr anspruchsvollem Taktik-Gameplay, einer guten und atmosphärischen XCOM-Story sowie unterschiedlichen Klassen und vielen Skills überzeugt. Der Action-Ausflug hat aber auch ein paar Schwächen vorzuweisen.
Taktisches Glanzstück
Kernpunkt sind allerdings wie gesagt sowieso die Missionen selbst, weswegen sie auch den größten (oder einzigen) spielerischen Tiefgang mit sich bringen. Wie von den bisherigen XCOM-Spielen gewohnt, wählt ihr dabei auf einer großen Taktikkarte aus, welchen Einsatz ihr als nächstes angehen wollt. Unterschieden wird dabei zwischen drei unterschiedlichen Auftrags-Arten. Haupt- und Nebenmissionen geht ihr selbst mit eurem Drei-Mann-Squad an, hinzu kommen Einsätze, auf die ihr eure gerade nicht benötigten Agenten schicken könnt. Letztere sind vor allem deswegen praktisch, weil die losgeschickten Ersatzleute nicht nur extrem schnell im Level aufsteigen, sondern auch weil die Bonusmissionen niemals schiefgehen und euch mit neuen Technologien oder gar zusätzlichen Agenten entlohnen. Großartig zur Story tragen sie allerdings nicht bei, die Mini-Textschnipsel zu jedem erfüllten Auftrag sorgen aber immerhin für ein klein wenig Atmosphäre und Hintergrundwissen.
Anders die Haupt- und auch Nebenmissionen: Zufällig generierte Aufträge gibt es nicht, jeder Einsatz ist von Hand designt, vertont und bietet eine Hintergrundgeschichte. Ob und wie viele der Nebenmissionen ihr erledigt, bleibt ganz euch überlassen. Sie sind komplett optional, wegen der verdienten Bonuserfahrung allerdings grundsätzlich nie verkehrt. Der Extrabatzen XP kommt übrigens hauptsächlich eurem Hauptcharakter zugute. Der kann nämlich bis zur Maximalstufe 10 aufsteigen, normale Agenten sind bei Stufe 5 schon am Limit und das ist (gerade durch die Passiv-Missionen) recht fix erreicht. Mit jedem Level schaltet ihr für eure Agenten neue passive wie aktive Fähigkeiten frei, manchmal müsst ihr euch gar für eine von zwei Optionen entscheiden.
Quelle: play³
Auf der Einsatzkarte wählt ihr Missionen für euer Squad oder eure Ersatzagenten aus. Regelmäßige News-Berichte sorgen zudem für Atmosphäre.
Über welche Skills euer Charakter verfügt, hängt dabei ganz von seiner Klasse ab. Der Commando schützt dann beispielsweise seine Mitstreiter mit einem Energieschild oder legt eine brennende Plasmafläche aus, der Recon ordert einen Artillerieschlag und lenkt Feinde per Trugbild ab, der Pionier stellt Geschütztürme auf und legt Minen und der Support-Soldat versorgt die ganze Gruppe mit Kampfstimulanzien. Hauptcharakter Carter verfügt über einen eigenen Talentbaum und kann unter anderem die Gruppe heilen, Gegner übernehmen oder Kampfdronen einsetzen.
All diese Fähigkeiten sind im Kampf allerdings auch bitter nötig, da spätestens auf dem dritten von vier Schwierigkeitsgraden ein enormes Maß an Taktik gefordert ist. Blind vorpreschende Naturen liegen schnell am Boden und wer gefallene Agenten nicht sofort stabilisiert, verliert sie für immer. Ja, wie von der Reihe gewohnt, können eure Soldaten permanent sterben. Vom Schwierigkeitsgrad hängt dabei ab, wie schnell die Kollegen verbluten und ob ihr sie wieder aufrichten oder lediglich fürs Lazarett stabilisieren könnt. Um dies zu vermeiden, aktiviert ihr den Kampffokus. In diesem Ringmenü weist ihr euren Agenten Ziele zu, befehlt ihnen eine neue Position oder löst die oben beschriebenen Fähigkeiten aus. Währenddessen ist das Geschehen extrem verlangsamt, läuft aber weiter.
Damit nimmt die Serie Abstand von der Rundentaktik, bietet aber trotzdem genug Raum für taktische Überlegungen – ein in der Praxis äußerst gelungener Spagat. Und dieses Taktieren mit den verschiedenen Möglichkeiten, Skills und Squad-Zusammensetzungen macht dann auch den größten spielerischen Reiz von XCOM aus. Gerade in späteren Missionen, wenn ihr mehr Fähigkeiten freigeschaltet habt, ist es eine wahre Freude, eine feindliche Übermacht durch geschickte Taktiken auszuschalten. Dann deckt ihr eure Flanken mit Minen und Geschützen, lockt Feinde in Fallen und fokussiert eure Angriffe auf gegnerische Kommandanten. Und weil genau diese Szenen jede Schwäche in Sachen Basisbau, Forschung oder Charakterentwicklung verblassen lassen, ist XCOM Declassified ein wirklich gutes Spiel geworden. Mehr zu The Bureau: XCOM Declassified findet Ihr auf unserer Themenseite.

Für die nächste Ausgabe wird es wohl knapp, die erscheint für Abonnenten schon am Wochenende und ist daher sicher schon gedruckt und fertig. :-D
Ach ja, jetzt, da The Division für PC angekündigt bist, erwarte ich natürlich eine fette Vorschau in der nächsten Printausgabe der PC Games.... :-D :-P
Für die nächste Ausgabe wird es wohl knapp, die erscheint für Abonnenten schon am Wochenende und ist daher sicher schon gedruckt und fertig. :-D
@LuisLoiuselle: ich glaub Kaisan ist Fan eines Fußballclubs, zu dem demnächst ein Supertalant aus Spanien wechselt namens Hugo Reales oder so ^^