Test Drive Unlimited Solar Crown in der Vorschau - Endlich kommt es!

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Special Antonia Dreßler - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Test Drive Unlimited Solar Crown in der Vorschau - Endlich kommt es!
Quelle: Nacon

Nach mehreren Verschiebungen gibt es nun einen festen Releasetermin für Test Drive Unlimited Solar Crown. Wir konnten den Racer bereits anspielen und verraten euch unsere Eindrücke!

"Es gibt einfach zu wenige MMOs": Das ist ein Satz, den man schon länger nicht mehr gehört hat, kommen doch regelmäßig neue Versuche auf den Markt, ganze Spielerhorden an sich zu binden. Das Problem bei solchen Online-Spielen ist, dass sie entweder oben aufschwimmen oder komplett absaufen, mit wenig dazwischen. Denn wenn sich keine richtige Community findet, dann lassen sich MMOs nur begrenzt umfänglich spielen.

Das hält das französische Studio KT Racing allerdings nicht davon ab, mit seinem neuesten Rennspiel genau diesen Kurs zu fahren. 13 Jahre nach dem zweiten Teil erscheint endlich die Fortsetzung von Test Drive Unlimited unter einem anderen Entwickler als einst und soll nach Eigenaussage das neue Genre des MMOR begründen, des "Massive Multiplayer Online Racers".

Übersetzt heißt das: eine offene Spielwelt, Hunderte Spieler auf der Karte und spielerischer Austausch, der über simple Rennen hinausgeht. Trotzdem sind Autos natürlich der Mittelpunkt des Spiels und man verbringt den Großteil der Zeit auf vier Rädern anstatt auf zwei Beinen. Zumindest war das in unserer Anspiel-Session so, bei der wir aber natürlich nicht alles erkunden konnten.

Aller Anfang ist klein

Zunächst mussten wir uns für eines von drei Autos entscheiden, die bezüglich Beschleunigung, Handling und Höchstgeschwindigkeit einige Unterschiede aufweisen. Der Ford Mustang hat zwar ordentlich Power, um sich innerhalb kürzester Zeit an das Fahrgefühl zu gewöhnen, bietet er sich allerdings nicht an, weswegen wir uns für den wendigeren Alpin A110 Légende entschieden. Dass das anfängliche Angebot nicht die besten Statistiken vorweist, muss uns dabei nicht stören, da wir später in der Werkstatt die Option haben, unsere Auswahl ordentlich aufzumotzen.

Neue Teile schaltet man mit höheren Fahrerlevels frei, die man durch erfolgreiche Missionsabschlüsse und gewonnene Rennen erreicht. Zugang zu beidem bekommen wir im Verlauf der Story.

Um an Rennen teilzunehmen, fahren wir einfach zur Markierung auf der Karte und können per Knopfdruck loslegen, wobei wir uns noch vor Start für ein anderes Auto aus unserer Garage entscheiden dürfen. Danach läuft ein Timer runter, sodass andere Spieler sich ebenfalls anschließen können. Ansonsten fährt man einfach gegen Bots, die sich, entsprechend dem eigenen Level, besser oder schlechter anstellen.

Rennauto auf der Straße in Frontscheiben perspektive Quelle: Nacon

Aufträge fahren

Zumindest die anfänglichen Missionen gestalten sich sehr einfach und beschränken sich darauf, bestimmte Rennen zu fahren, sein Auto zu upgraden oder relevante Orte zu besuchen. Erreichen wir eine gewisse Stufe, können wir uns einem von zwei Clans anschließen: den Streets oder den Sharps. Ersterer steht für das coole Gangsterleben auf der Straße, einen lockeren Look und Freiheit. In unserer Anspielmöglichkeit konnten wir uns auch den Club der Streets anschauen, der ein echtes Underground-Feeling versprüht und in dem laute Rockmusik die Härte der Straße untermalt. Das Hauptquartier der Sharps erinnert hingegen mehr an eine geschniegelte Hotellounge oder ein Casino, zu dem wir im realen Leben wohl keinen Zutritt erhalten würden.

Je weiter man spielt, desto klarer muss man sich für eine Seite entscheiden, kann in Missionen Punkte für den bevorzugten Clan verdienen und gleichzeitig den eigenen Ruf verbessern. Zu den Missionen soll es später aber nicht nur gehören, einfach Rennen zu fahren, sondern auch Konvois zu begleiten und Transportfahrten zu erledigen.

Club der Streets von Innen Quelle: Nacon

Eine offene Welt

Abseits des Machtkampfs kann man sich seine Zeit damit vertreiben, das Gebiet rund um die Stadt zu erkunden. Solar Crown spielt in Hongkong und hat neben Stadtverkehr und Autobahnen auch Wald und Strand zu bieten. Auf insgesamt 80 Quadratkilometern befinden sich rund 600 km Strecke, an denen das Team über drei Jahre hinweg gearbeitet hat. Die Flora lädt zum Herumcruisen ein und sieht richtig gut aus, zumindest der Teil, den wir bisher gesehen haben.

Wie sich die unterschiedlichen Terrains auf die Steuerung auswirken, konnten wir noch nicht ausprobieren, da wir in unserer Session auf die Straßen der Stadt beschränkt waren. Dort ist uns vor allem der Linksverkehr ins Auge gesprungen, an den man sich erst einmal gewöhnen muss.

Auto Off-Roas in Test Drive Unlimited Solar Crown Quelle: Nacon

Optisches Schadensmodell

Fahren wir im Eifer des Gefechts doch einmal auf der falschen Straßenseite, halten sich die Konsequenzen aber in Grenzen. Selbst bei einem Frontal-Crash nimmt unser Gefährt keine relevanten Schäden.

Glasscheiben zerspringen zwar, die Karosserie wird verbeult und der Kotflügel hängt runter, die Leistung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst. Wer sich an den optischen Macken stört, die die eigene Unfähigkeit zur Schau stellen, kann jederzeit gratis an eine Ingame-Tankstelle fahren und sein Auto wieder auf Hochglanz polieren lassen.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Neawoulf Mitglied
        Das originale Test Drive Unlimited damals fand ich super, Teil 2 hab ich nie fehlerfrei zum Laufen gekriegt (extrem buggy). Die ersten Gameplayvideos von Teil 3, die ich gesehen habe, haben mich auch nicht wirklich abgeholt.

        Bin trotzdem gespannt, aber auch skeptisch. Die Forza Horizon Formel ist für mich inzwischen spätestens seit Teil 4 komplett ausgelutscht (3, 4 und 5 sind für mich gefühlt das gleiche Spiel, nur jeweils mit ner anderen Map), da wünsche ich mir ein wenig Abwechslung in Sachen Open World Racing, vor allem auch was das Spielgefühl und die Atmosphäre angeht.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Das originale Test Drive Unlimited damals fand ich super, Teil 2 hab ich nie fehlerfrei zum Laufen gekriegt (extrem buggy). Die ersten Gameplayvideos von Teil 3, die ich gesehen habe, haben mich auch nicht wirklich abgeholt.

        Bin trotzdem gespannt, aber auch skeptisch. Die Forza Horizon Formel ist für mich inzwischen spätestens seit Teil 4 komplett ausgelutscht (3, 4 und 5 sind für mich gefühlt das gleiche Spiel, nur jeweils mit ner anderen Map), da wünsche ich mir ein wenig Abwechslung in Sachen Open World Racing, vor allem auch was das Spielgefühl und die Atmosphäre angeht.
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