Terrorist Takedown: Covert Operations
Dieser Gegner reagiert nicht auf uns. Das passiert öfter.
Was die vielen schlechten Action-Filme, die es auf dem Markt gibt, vormachen, setzt Terrorist Takedown: Covert Operations eins zu eins in einen Ego-Shooter um.
Die belanglose Hintergrundgeschichte beginnt auf einem Flugplatz. Nachdem Sie den Kopf eines Drogenkartells gestellt haben, wollen Sie und Ihre Kameraden des US-Einsatzteams zurück in die Heimat fliegen. Doch plötzlich greifen unbekannte Söldner das Rollfeld an und machen Ihnen einen Strich durch die Rechnung. Von da an kämpfen Sie sich durch den Dschungel, auf der Suche nach Dolo Mendoza, dem Drahtzieher der Attacke.
Die Gegner-KI lässt stark zu wünschen übrig. So stehen Ihre Kontrahenten die meiste Zeit einfach nur in der tristen Gegend herum und warten darauf, dass Sie aus dem Gebüsch springen. Oft genug passiert es, dass die Schurken selbst dann nicht das Feuer eröffnen, sondern weiter so tun, als ginge sie das Ganze nichts an. Wehren sich die Terroristen dann doch einmal, zielen sie äußerst präzise, was ruckzuck im virtuellen Spieler-Tod endet. Das frustet, genau wie die dürftigen Missionsbeschreibungen.
Die Synchronisation lässt Covert Operations schließlich vollends ins Mittelmaß abdriften. Die Sprecher klingen, als wären sie direkt von der Straße ins Aufnahmestudio gezerrt worden, was durchaus zum Schmunzeln verleitet. Die übrige technische Präsentation ist gutes Mittelmaß.
Insgesamt empfehlen wir, die 20 Euro für einen guten Shooter wie Vietcong 2 auszugeben.
