Terraria schlägt sogar AAA-Giganten wie Witcher 3 - Entwickler enthüllen unglaubliche Zahlen
Ein eigentlich unscheinbar aussehendes Survival-Game konnte sich öfter verkaufen als AAA-Giganten wie Witcher 3 und Animal Crossing: New Horizons.
Das 2D-Survival-Game Terraria feierte am 16. Mai 2026 seinen 15. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat sich Entwicklerstudio Re-Logic dazu entschieden, die letzten Jahre einmal Revue passieren zu lassen und allerlei interessante Fakten über das Spiel zu enthüllen.
So wissen wir mittlerweile etwa, wie oft sich Terraria (jetzt kaufen 7,99 € ) in den letzten 15 Jahren verkaufen konnte. Ganze 70 Millionen Einheiten sind bereits über die digitale Ladentheke gewandert und knapp 40 Millionen davon wurden allein auf Steam verkauft.
Wer sich dieses Survival-Game auf Steam holt, steckt wohl mindestens 100 Stunden rein
Die Konsolenversionen des Spiels konnten sich insgesamt knapp elf Millionen Mal verkaufen, den Abschluss machen dann die knapp 20 Millionen verkauften Versionen auf Mobilgeräten. Insgesamt konnte sich Terraria dadurch öfter verkaufen als richtige Giganten wie The Witcher 3, Cyberpunk 2077 und Animal Crossing: New Horizons.
Bei dem recht geringen Preis von knapp zehn Euro ist das vielleicht nicht allzu überraschend; wer sich das Spiel zulegt, verbringt aber auch einige Dutzend Stunden damit. Wie Re-Logic erklärte, liegt die durchschnittliche Spielzeit nämlich bei über 100 Stunden. Ein paar Power-User werden diese Statistik zwar verzerren, sie zeigt jedoch perfekt, wie viel Content tatsächlich in dem kleinen Pixel-Game steckt.
Übrigens wurde der tModLoader, welchen man fürs Terraria-Modding benötigt, ebenfalls über zehn Millionen Mal heruntergeladen. Damit ist allein die Modding-Community Terrarias wohl größer als die vieler anderer Spiele.
Um diese bedeutenden Meilensteine gebührend zu feiern, hat Re-Logic auch ein paar ihrer Zukunftspläne enthüllt. So soll Update 1.4.6, welches unter anderem Crossplay bringt, schon bald veröffentlicht werden. Auch arbeiten die Verantwortlichen derzeit an einer physischen Collector's Edition und in Zusammenarbeit mit Lost In Cult wird schon bald ein Buch über den Entwicklungsprozess des Spiels erscheinen.
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Dabei spielen Faktoren wie Preis, Plattformen, Verkaufsdauer und Einstiegshürde eine enorme Rolle. Terraria kostet seit Jahren nur wenige Euro und läuft mittlerweile seit 15 Jahren auf fast allem mit Bildschirm. Dass dadurch extrem hohe Verkaufszahlen entstehen, ist wenig überraschend.
Die reine Anzahl verkaufter Einheiten sagt meiner Meinung nach deshalb nicht automatisch etwas über Qualität oder wirtschaftliche Stärke eines Spiels aus. Genau diese Einordnung hat mir im Artikel etwas gefehlt. Und wie schon erwähnt ist dadurch die Überschrift des Artikels irreführend.
Terraria kostet seit Jahren meist nur wenige Euro und war oft stark reduziert, während Spiele wie Witcher 3 oder Cyberpunk lange zum Vollpreis verkauft wurden und zusätzlich große DLCs bzw. Erweiterungen hatten. Deshalb sagen reine Verkaufszahlen allein wenig über den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg aus.
Terraria hat vermutlich mehr Einheiten verkauft, Witcher 3 dürfte dafür aber deutlich höhere Gesamteinnahmen erzielt haben. Gerade bei solchen Vergleichen wäre etwas mehr Differenzierung sinnvoll, weil die Überschrift sonst schnell einen falschen Eindruck vermittelt.
Im Text wird nicht der wirtschaftliche Erfolg hervorgehoben sondern die Anzahl der verkauften Einheiten und damit schlägt Terraria die dort genannten AAA-Riesen. Der wirtschaftliche Erfolg lässt sich anhand derartigen Zahlen natürlich nicht abschätzen. Der wird bei Terraria ebenfalls gegeben sein, zu mal Terraria wahrscheinlich keine hunderte Millionen an Entwicklungskosten verschlungen hat.
Terraria kostet seit Jahren meist nur wenige Euro und war oft stark reduziert, während Spiele wie Witcher 3 oder Cyberpunk lange zum Vollpreis verkauft wurden und zusätzlich große DLCs bzw. Erweiterungen hatten. Deshalb sagen reine Verkaufszahlen allein wenig über den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg aus.
Terraria hat vermutlich mehr Einheiten verkauft, Witcher 3 dürfte dafür aber deutlich höhere Gesamteinnahmen erzielt haben. Gerade bei solchen Vergleichen wäre etwas mehr Differenzierung sinnvoll, weil die Überschrift sonst schnell einen falschen Eindruck vermittelt.