Taz nervt - und wird dennoch gesucht.
Die schwache Grafik und die blinkenden Objekte vernichten den letzten Rest von Übersichtlichkeit.
Der hyperaktive Tasmanische Teufel Taz ist das Enfant Terrible von Warners Toon-Truppe. Was auch immer in seinem Weg steht, er macht es kaputt - weshalb es kein Wunder ist, dass er gerne einmal gefangen genommen wird. Diesmal ist es der Trapper Yosemite Sam, der Taz erwischt hat und ihn nun in seinem Zoo ausstellt. Natürlich ist es für Taz ein Leichtes, den Käfig zu zerstören. Doch sobald Sam dies bemerkt hat, verteilt er überall auf dem Areal Steckbriefe, die die allgegenwärtigen Parkwächter dazu veranlassen, dem entflohenen Wirbelwind sofort nachzustellen. Also muss Taz das tun, was er immer tut: Hektisch herumwirbeln, alles Essbare fressen und alles Zerstörbare zerstören - vor allem die Steckbriefe. Die zwölf Levels sind extrem unübersichtlich aufgebaut und mit allerlei Fallen gespickt, ein Adventure-Gefühl will sich wegen der allgemeinen Hektik dennoch nicht einstellen. Damit der Spieler in die authentische Taz-Stimmung kommt, wird er mit vier Richtungs- und fünf Funktionstasten verwirrt, zudem zeigt die niemals still stehende Kamera grundsätzlich in die falsche Richtung und verbirgt wichtige Levelelemente.
