TESO: Elsweyr im Test - So gut hat uns das neue Kapitel gefallen

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Test Karsten Scholz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
TESO: Elsweyr im Test - So gut hat uns das neue Kapitel gefallen
Quelle: Zenimax

Erst Morrowind, dann Summerset, jetzt Elsweyr. Wir haben das dritte Kapitel von The Elder Scrolls Online seit dem Vorabstart auf PC/Mac am 20. Mai ausgiebig gezockt und verraten euch im Test, ob die namensgebende Heimat der Khajiit für TESO-Veteranen und Neulinge einen Besuch wert ist.

Endlich ist es soweit: Seit dem 04. Juni dürfen alle Besitzer von TESO (jetzt kaufen 69,95 € ): Elsweyr auf PC, Mac Xbox One sowie Playstation 4 in die namensgebende Heimat der Khajiit stürmen, um dort Drachen vom Himmel zu holen, den Nekromanten auszutesten oder den Raid Sonnspitz zu meistern.

Warum wir euch pünktlich zum Release bereits einen Test servieren können? Nun, weil alle Vorbesteller der PC/Mac-Version von Elsweyr das Kapitel bereits seit dem 20. Mai erleben dürfen. Klar, dass wir die zwei Wochen ausgiebig genutzt haben, um die Story von Elsweyr durchzuspielen und den Nekromanten zu leveln. Im Folgenden verraten wir euch, ob Elsweyr für TESO-Veteranen und Neulinge einen Besuch wert ist.

TESO: Elsweyr im Test - ein besonderes Kapitel

Wer die ersten beiden Kapitel Morrowind und Summerset gespielt hat, der kennt das Prozedere bereits: Anders als die Verlies- und Story-DLCs müsst ihr, egal ob Abonnent oder nicht, das Kapitel Elsweyr kaufen, um die neuen Inhalte spielen zu dürfen. Gleichzeitig ist Elsweyr aber keine normale Erweiterung wie ein Battle for Azeroth (WoW) oder Shadowbringers (Final Fantasy 14).

TESO: Elsweyr im Test - Die Dialoge sind mal wieder erstklassig vertont. Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test - Die Dialoge sind mal wieder erstklassig vertont. Die meisten Features des TESO-Kapitels richten sich nämlich gleichermaßen an Veteranen und Neueinsteiger: Ihr könnt euch einen komplett neuen Helden erschaffen, die Hauptgeschichte rund um Molag Bal ignorieren und nach einem kurzen Tutorial gleich mit dem Abenteuer in Elsweyr einsteigen - die flexible Stufenskalierung macht es möglich. Und ja, das funktioniert in der Praxis ganz wunderbar. Auch, weil das neue Kapitel von Verbesserungen wie dem Gebiets-Leitfaden profitiert, die mit vergangenen Patches auf den Liveservern gelandet sind und den Einstieg nun erleichtern.

In einem Punkt unterscheidet sich Elsweyr jedoch auch klar von Morrowind und Summerset. Zwar erzählten die Autoren bereits über die letzten Jahre hinweg eine aufeinander aufbauende Geschichte, doch funktionierten Morrowind und Summerset auch für sich alleine, bildeten thematisch sogar einen Bruch zu vorher veröffentlichten DLCs. Elsweyr wiederum ist ein fester Bestandteil vom Jahr des Drachen. Die Vorgeschichte erlebten wir im DLC Wrathstone, in den nächsten beiden DLCs des Jahres erfahren wir, wie es weitergeht.

Nach dem Finale können wir zwar durchaus festhalten, dass Elsweyr durchaus auch alleine taugt - die Ausgangslage wird gut erklärt, das Ende bildet einen befriedigenden Abschluss -, doch am besten funktioniert die Geschichte, wenn ihr die Verliese von Wrathstone durchgespielt habt und euch Namen wie Sir Cadwell, Abnur Tharn und Razum-dar etwas sagen.
TESO: Elsweyr im Test -  Sir Cadwell ist nicht nur ein erfahrener Abenteurer, sondern auch geschickt am Ball ... äh ... Kürbis. Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test -  Sir Cadwell ist nicht nur ein erfahrener Abenteurer, sondern auch geschickt am Ball ... äh ... Kürbis.

TESO: Elsweyr im Test - Die Drachen sind los

TESO: Elsweyr im Test - Dank Level-Skalierung, dem neuen Tutorial und all den Hilfestellungen, die Zenimax im Laufe der Zeit implementiert hat, ist Elsweyr ein guter Einstiegspunkt für jeden Neuling. Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test - Dank Level-Skalierung, dem neuen Tutorial und all den Hilfestellungen, die Zenimax im Laufe der Zeit implementiert hat, ist Elsweyr ein guter Einstiegspunkt für jeden Neuling. Die Handlung von Elsweyr beziehungsweise die über die Quests erzählten Geschichten sind ein ganz klares Highlight des Kapitels. Wie schon in Morrowind und Summerset erwarten euch mal spannende, mal urkomische Aufgaben, die von den klasse vertonten Dialogen eingerahmt werden. Schade ist hier einzig, dass der fantastische Thomas Danneberg aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht erneut Sir Cadwell vertonen konnte. An die neue Stimme mussten wir uns erst gewöhnen.

Dass uns die Kampagne von Elsweyr sogar noch etwas besser gefallen hat als die der letzten beiden Kapitel, liegt vor allem an den Drachen. Im Laufe der Geschichte treffen wir immer wieder auf die ikonischen Kreaturen, und fast jede Begegnung ist eine besondere. Jeder Kampf bringt etwa seine speziellen Mechaniken mit, weil wir den Echsen eben nicht mit Waffengewalt alleine bekommen können. Aber auch wenn nur geredet wird, hinterlassen die riesigen Viecher einen bleibenden Eindruck.
TESO: Elsweyr im Test - Fast jede Begegnung mit einem Drachen ist ein Highlight. Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test - Fast jede Begegnung mit einem Drachen ist ein Highlight. Letzteres trifft indes auch auf die katzenartigen Bewohner von Elsweyr zu, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Ob groß oder klein, Vier- oder Zweibeiner, zugedröhnt oder besoffen - die Khajiit gibt es in allerlei Formen und Farben. Und ja, wir mussten uns erst an den Anblick von Hauskatzen in Klamotten oder Raubkatzen, die Wasserpfeife paffen, gewöhnen. Wem so etwas zu abgedreht ist, den könnten die Quests im neuen Kapitel etwas abtörnen. Wir hatten viel Spaß!

TESO: Elsweyr im Test - Alles Gute kommt von oben

TESO: Elsweyr im Test - Mit ausreichend Mitspielern sind die Weltbosse erneut nur harmloses Fallobst. Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test - Mit ausreichend Mitspielern sind die Weltbosse erneut nur harmloses Fallobst. Die Drachen spielen natürlich nicht nur in den Quests von Elsweyr eine Rolle. Im neue Raid Sonnspitz erwarten euch gleich drei Drachen-Bosse, aber auch in der freien Wildbahn könnt ihr jederzeit auf die herumfliegenden Echsen treffen. Tatsächlich ist es ziemlich cool, wenn man gerade einer Quest nachgeht und plötzlich ein Drache über einen hinweg fliegt.

Die Bewegungen der Drachen in der freien Welt lassen sich über ein Symbol auf der Karte verfolgen. Meist dauert es auch nicht allzu lange, bis sich in der Nähe ausreichend Spieler gesammelt haben, um der Kreatur das Licht auszublasen. Wie bei allen Welt-Herausforderungen in TESO gilt dabei auch hier: je mehr Spieler, desto einfacher. Unterschätzen sollte man die Angriffe der Drachen jedoch nicht. Schnell liegen unvorsichtige Helden besiegt am Boden.
Etwas knackiger sind die Kämpfe in Sonnspitz, wobei eine eingespielte Gruppe die normale Version des Raids in knapp einer Stunde gesäubert haben dürfte. Länger werden euch die Hardmodes der Bosse beschäftigen, wer diese sowie alle anderen Errungenschaften der Prüfung meistert, erhält mit dem Mount Senchelöwen des Champions von Sonnspitz eine besondere Belohnung. Ihr könnt euch aber natürlich auch neue Rüstungen, Waffen, Titel sowie eine kosmetische Erscheinung erspielen.

TESO: Elsweyr im Test - der Nekromant

In den ersten Tagen der Vorabphase von Elsweyr ist eine regelrechte Flut aus frisch erstellten Nekromanten durch die neue Zone geschwappt - das zeigt, wie lange die Spieler auf die Implementierung dieser Klasse gewartet haben. Und das Warten hat sich aus unserer Sicht gelohnt.

Der Nekromant spielt sich mit seinen Flächenangriffen, der Leichen-Mechanik (mit Leichen lassen sich einige Fertigkeiten verbessern) und seinen kurzzeitig eingreifenden Dienern wunderbar anders, gleichzeitig ist er flexibel genug angelegt, um gleichermaßen die Rolle des Tanks, Heilers oder Schadensausteilers einzunehmen. Ob im Nahkampf oder als reiner Zauberer - alles ist möglich, und alle im Test ausprobierten Varianten fühlten sich gut an.
Besonders gut gefällt uns die neue Klasse aber auch aus einem anderen Grund: Die Bewohner von Tamriel reagieren auf unseren Nekromanten. Wenn wir Untote in einer Siedlung aus dem Boden steigen lassen, dann rennen Zeugen dieses verbotenen Zaubers schreiend davon und hetzen uns die Wache auf den Hals. Solche dynamischen Interaktionen mit der Umwelt könnte es gerne häufiger geben.

Froh sind wir darüber hinaus, dass sich die Fertigkeiten des Nekros ganz normal leveln lassen. Für die Psijik-Spielereien des Summerset-Kapitels mussten wir uns noch auf die dröge Suche nach Zeitrissen begeben - man, war das bereits nach kurzer Zeit langweilig. Gut, letztes Jahr gab es auch keine vollwertige Klasse, sondern nur eine Linie des Psijik-Ordens, die dafür auch bestehende Charaktere freischalten konnten. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr das Beste aus allen Welten: Mehrere neue Fertigkeiten-Linien für alle Klassen, die sich ohne langweilige Beschäftigungsmaßnahmen aktivieren und leveln lassen. Wie klingt das, Zenimax?!
TESO: Elsweyr im Test - Das Tank-Ultimate des Nekromanten verwandelt uns in einen Knochen-Goliath - da ist gute Laune vorprogrammiert!  Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test - Das Tank-Ultimate des Nekromanten verwandelt uns in einen Knochen-Goliath - da ist gute Laune vorprogrammiert! 

TESO: Elsweyr im Test - lebendige Spielwelt

TESO: Elsweyr im Test - In der neuen Zone gibt es einiges zu entdecken. Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test - In der neuen Zone gibt es einiges zu entdecken. Nehmen wir die Reaktionen der Bewohner von Tamriel auf das Nekromanten-"Pack" sowie die Drachen, die ständig Elsweyr unsicher machen, haben wir bereits zwei Gründe genannt, warum es eine Menge Spaß macht, die neue Zone zu erkunden. Es gibt jedoch noch weitere Gründe.

In der Heimat der Khajiit gibt es vielleicht nicht ganz so viele prunkvolle Bauten wie in Sommersend, doch muss sich die neue Zone in Sachen Detailreichtum und Design keineswegs hinter der Heimat der Hochhelfen verstecken. Ganz im Gegenteil fällt das Gebiet mit den Bergen, den Dschungelbereichen, Wüsten und Savannen sehr abwechslungsreich aus, zudem kreucht und fleucht es überall. Mal beobachten wir einen Dachs, der an einem Baum nach Nahrung sucht, mal sehen wir einem Baby-Drachen dabei zu, wie er Purzelbäume in der Luft schlägt. Solche kleinen Details lassen sich überall entdecken.
Entdecken lassen sich aber auch viele andere Dinge. Himmelsscherben natürlich, mehrere Weltbosse, aber auch Gewölbe, Verliese, Schriftstücke der Magiergilde und einiges mehr. Wer es nur auf die Story abgesehen hat, der kann Elsweyr nach ein paar Abenden abhaken. Wer indes alles erkunden und sämtliche Errungenschaften meistern will, ist sicherlich für Wochen beschäftigt.

Mehr zu diesem Thema: TESO: Alle 18 Himmelsscherben in Elsweyr - Guide

TESO: Elsweyr im Test - Update 22

Parallel mit Elsweyr haben die Entwickler von Zenimax auch noch das kostenlose Update 22 veröffentlicht, das neben zahlreichen Korrekturen, Rüstungsset-Anpassungen und kleineren Verbesserungen zwei größere Features im Gepäck hatte.

So optimierten die Entwickler die Gildensuche, damit ihr komfortabler und zielgerichteter Anschluss an Gemeinschaften aus Gleichgesinnten finden könnt - oder umgekehrt. Außerdem könnt ihr im PvP-Kriegsgebiet Cyrodiil nun mit (viel) Glück mehrmals am Tag über die Artefaktwaffe Volendrung stolpern, die ihrem Träger eine neue Fertigkeitenleiste mit extrem mächtigen Angriffen gewährt. Der Haken: Die Waffe verlangt nach dem Blut eurer Feinde, wenn ihr sie nicht ständig mit neuen Opfern füttert, zehrt sie irgendwann eure Lebenskraft auf.

Während uns die Verbesserungen der Gildensuche gut gefallen, konnten wir Volendrung bisher nicht in Aktion erleben. Falls jemand von euch bereits Erfahrungen mit der Waffe gesammelt hat, dann schreibt uns eure Eindrücke gerne in die Kommentare.

Mehr zu dem Thema: TESO: Elsweyr - alle Infos zur PvP-Artefaktwaffe Volendrung
TESO: Elsweyr im Test - Das Ultimate des neuen PvP-Artefakts, eine mächtige Wirbelattacke, macht optisch einiges her. Quelle: buffed TESO: Elsweyr im Test - Das Ultimate des neuen PvP-Artefakts, eine mächtige Wirbelattacke, macht optisch einiges her.

TESO: Elsweyr im Test - Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu TESO - The Elder Scrolls Online (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Abwechslungsreich designte ZoneSpannende Geschichten um Drachen und KatzenÜberhaupt: die Drachen!Wiedersehen mit vielen ikonischen FigurenKlasse des NekromantenOkayer Umfang (20 Stunden+)Klasse Dialoge, tolle SprecherEs gibt viel zu entdecken, viel zu erspielenAuch für Einsteiger geeignet
Kaum neue Inhalte für eingespielte GruppenKleinere BugsAm meisten Spaß macht Elsweyr, wenn man Hauptspiel und Wrathstone gespielt hat.
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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weissbier242 Spiele-Enthusiast/in
        Solche Wertungen kann kein MMORPG Spieler ernst nehmen. Hier wird ja nur auf Soloaspekte eingegangen. Sorry, aber das ist Käse. Der Nekro ist sowas von lieblos ohne Hirn gemacht das es einem die Schuhe auszieht. Der zerstört die ganze Balance in alle Richtungen. Auf der einen Seite macht der so derbe Schaden, daß er andere Klassen in den Schatten stellt und die Heilerfähigkeit als Ulti, da musst Ich beim ersten mal lachen, das ein Entwickler sowas fertig bringt. Während des Bewegens kann ich in einem verdammt großen Radius 3!! Gruppenmitglieder reezn?? im Ernst? wenn das mal nicht völlig overpowerd ist und normale Heiler blöd dastehen, dann weiß Ich auch nicht. So sieht übrigens auch die komplette Gilde bei uns so, da ist ein nerf nur eine Frage der Zeit. Ansonsten ist es einfach nur ein Addon wie jedes andere. Drachen und anfangs ganz nett, aber nutzt sich alles auch wie immer sehr schnell ab. Extremes Recycling ist auch wieder da, hab mehrfach Charaktere erkannt, die einfach nur aus anderen gebieten genommen wurden und reinkopiert. Beim Nekro hat man auch viele Skills einfach nur etwas im aussehen verändert usw usw. ESO tut immer mehr für Solo Spieler, aber nichts fürs Endgame, das wird zunehmend öde langsam. Abgesehen davon bekommen Sie es seit Jahren nicht hin das der Dungeonfinder anständig funktioniert und die Preformance ist auch nicht gerade das gelbe vom EI. Es ist gerade mit dem Nekro einfach langweilig und spielt sich viel zu lasch, da muss sich schon 5 Gegner ranziehen damit der Lebensbalken mal in eine bedrohliche Region rutscht und dann heilt mich der hieb der Peitsche aber super, während 5 Schaden nehmen. Aber man merkt ja wie die Community zum großteil tickt, wenn sich schon beschwert wird das es einen Story relevanten Dungeon geben soll, den man nicht Solo spielen kann.

        Ansonsten klar, ist ist vom Stil, der Welt und alles toll, vertont, Grafik schick usw. Aber es wird immer mehr auf den Kronenshop gegangen und möglichst nur noch Neukundengewinnung. Hier fehlt es einfach an gewissen Sachen, gerade im Endgame. Vor CP 160 macht es auch keinen Sinn sich ne Rüstung zu besorgen, weil erst dann das Level stehen bleibt usw usw. Es fehlt einfach viel in diesem Spiel. Leider ist aktuell keine Alternative auf dem Markt, daher spiele Ich es noch. Wünsche mir aber langsam mal wieder Spiele der alten Schule. Hoffe da auf panteon rise of the fallen. Eso ist einfach nur zum gemütlich herumdaddeln. Aber Eine Instanz die in der Regel kaum länger als 20 min dauert ist irgendwie naja. Oder der 12 Raid auf Summersend, das ist kein Raid , das ist einfach ne abfolge von 2 Bossen und das war es.

        Meine Kritik bezieht sich natürlich auf den Mehrspielerpart und nicht das Sologedöns. Aber dafür spielt man doch ein MMORPG oder? Hier wird es leider das Spiel immer schlechter.
      • Von Weissbier242 Spiele-Enthusiast/in
        Solche Wertungen kann kein MMORPG Spieler ernst nehmen. Hier wird ja nur auf Soloaspekte eingegangen. Sorry, aber das ist Käse. Der Nekro ist sowas von lieblos ohne Hirn gemacht das es einem die Schuhe auszieht. Der zerstört die ganze Balance in alle Richtungen. Auf der einen Seite macht der so derbe Schaden, daß er andere Klassen in den Schatten stellt und die Heilerfähigkeit als Ulti, da musst Ich beim ersten mal lachen, das ein Entwickler sowas fertig bringt. Während des Bewegens kann ich in einem verdammt großen Radius 3!! Gruppenmitglieder reezn?? im Ernst? wenn das mal nicht völlig overpowerd ist und normale Heiler blöd dastehen, dann weiß Ich auch nicht. So sieht übrigens auch die komplette Gilde bei uns so, da ist ein nerf nur eine Frage der Zeit. Ansonsten ist es einfach nur ein Addon wie jedes andere. Drachen und anfangs ganz nett, aber nutzt sich alles auch wie immer sehr schnell ab. Extremes Recycling ist auch wieder da, hab mehrfach Charaktere erkannt, die einfach nur aus anderen gebieten genommen wurden und reinkopiert. Beim Nekro hat man auch viele Skills einfach nur etwas im aussehen verändert usw usw. ESO tut immer mehr für Solo Spieler, aber nichts fürs Endgame, das wird zunehmend öde langsam. Abgesehen davon bekommen Sie es seit Jahren nicht hin das der Dungeonfinder anständig funktioniert und die Preformance ist auch nicht gerade das gelbe vom EI. Es ist gerade mit dem Nekro einfach langweilig und spielt sich viel zu lasch, da muss sich schon 5 Gegner ranziehen damit der Lebensbalken mal in eine bedrohliche Region rutscht und dann heilt mich der hieb der Peitsche aber super, während 5 Schaden nehmen. Aber man merkt ja wie die Community zum großteil tickt, wenn sich schon beschwert wird das es einen Story relevanten Dungeon geben soll, den man nicht Solo spielen kann.

        Ansonsten klar, ist ist vom Stil, der Welt und alles toll, vertont, Grafik schick usw. Aber es wird immer mehr auf den Kronenshop gegangen und möglichst nur noch Neukundengewinnung. Hier fehlt es einfach an gewissen Sachen, gerade im Endgame. Vor CP 160 macht es auch keinen Sinn sich ne Rüstung zu besorgen, weil erst dann das Level stehen bleibt usw usw. Es fehlt einfach viel in diesem Spiel. Leider ist aktuell keine Alternative auf dem Markt, daher spiele Ich es noch. Wünsche mir aber langsam mal wieder Spiele der alten Schule. Hoffe da auf panteon rise of the fallen. Eso ist einfach nur zum gemütlich herumdaddeln. Aber Eine Instanz die in der Regel kaum länger als 20 min dauert ist irgendwie naja. Oder der 12 Raid auf Summersend, das ist kein Raid , das ist einfach ne abfolge von 2 Bossen und das war es.

        Meine Kritik bezieht sich natürlich auf den Mehrspielerpart und nicht das Sologedöns. Aber dafür spielt man doch ein MMORPG oder? Hier wird es leider das Spiel immer schlechter.
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