TESO: In Blackwood bekommen wir es mit vierarmigen Elite-Daedra zu tun

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TESO: In Blackwood bekommen wir es mit vierarmigen Elite-Daedra zu tun (1)
Quelle: Zenimax

In einem neuen Post auf der offiziellen Webseite von The Elder Scrolls Online haben die Entwickler einen neuen Gegnertypen vorgestellt, mit dem wir es in Blackwood zu tun bekommen. Die Ruinach sind vierarmige Elite-Daedra, die nach dem Abbild ihres Meisters erschaffen wurden: dem Fürsten der Zerstörung Mehrunes Dagon.

Allzu lange müssen wir uns nicht mehr gedulden, bis das Kapitel Blackwood für The Elder Scrolls Online erscheint. Auf PC, Mac und Stadia ist es am 01. Juni so weit. Am 08. Juni folgen dann Playstation und Xbox. Klar, dass die Entwickler die Zeit bis dahin nutzen, um uns die neuen Inhalte, Features und Systeme des Kapitels vorzustellen. Im jüngsten Artikel der Devs geht's um einen neuen Gegnertypen, mit dem wir es im kommenden Abenteuer zu tun bekommen. Die Ruinach sind vierarmige Elite-Daedra, die nach dem Abbild ihres Meisters erschaffen wurden: dem Fürsten der Zerstörung Mehrunes Dagon.

Dagons fünfte Hand

"Die Ruinnoch sind vierarmige Monstrositäten, die Dagon als Elitemarodeure dienen", erklärt Leamon Tuttle, TESOs Loremaster. "Es fehlt ihnen diese gnadenlose Schläue und strategische Brillanz der Dremora, aber sie machen dies durch wilde Stärke und unerschütterliche Loyalität gegenüber Dagon selbst wett." Für viele - einschließlich Dagons anderem daedrischen Gefolge - bleiben die Einzelheiten der Schöpfung und Abstammung der Ruinach ein Geheimnis, welches nur die Monster selbst kennen.
TESO: Blackwood - Konzeptkunst zu den Ruinach Quelle: Zenimax TESO: Blackwood - Konzeptkunst zu den Ruinach "Niemand kennt die wahren Ursprünge der Ruinach, aber wir wissen, dass sie eine recht neue Ergänzung zu Mehrunes Dagons Armee unsterblicher Monster darstellen", so Tuttle. "Manche Magier und Historiker glauben, sie erwuchsen aus Dagons eigenem Fleisch - ein unvorhergesehenes Ergebnis von Almalexias boshaftem Angriff während der Schlacht um Gramfeste. Die Kyn halten dies für totalen Blödsinn, aber die Ruinach scheinen diese Erklärung als die reine Wahrheit zu akzeptieren, und so besteht jeder einzelne Ruinach darauf, von Dagon selbst abzustammen. Ihr Fanatismus reicht so tief, dass sie manchmal von sich einfach nur als die 'Fünfte Hand' sprechen und glauben, dass sie eine direkte Manifestation von Dagons Willen sind."

Wie auch immer ihre Ursprünge und ihr ultimatives Ziel aussehen mögen: Sie sind eine Macht, mit der man rechnen muss - und die es zu überwinden gilt, wenn ihr tiefer ins Abenteuer "Tore von Oblivion" vorstoßt.

Feuer und Flamme

Hinsichtlich des Designs der Kampffähigkeiten der Ruinach wollte das Team Monster erschaffen, die ihre Gegner unentwegt und gnadenlos auf Trab halten. "Die Ruinach stellten wir uns als eine Art Elitedaedra nach dem Ebenbild Mehrunes Dagons vor. Daher war es für uns wichtig, dass sie sich grob und stark anfühlen", führt Anthony Oliver aus, Senior Content Designer für TESO (jetzt kaufen 69,95 € ). "Die Spieler werden feststellen, dass die Ruinach regelmäßig zwischen mächtigen Nahkampfangriffen und taktischeren Magiefähigkeiten wechseln."

Aber seid auf der Hut, denn diese Daedra sind mehr als nur wandelnde Fleischberge. Wenn es zu einem Kampf kommt, können sie sich nicht nur auf ihre natürliche Stärke verlassen, sondern auch die Macht der Totenländer gegen ihre Widersacher einsetzen. "Die Ruinach können zerstörerische Magie mithilfe ihrer Waffen wirken, indem sie diese in feurige Projektile verwandeln oder wirbelnde Flammensäulen heraufbeschwören", so Oliver. "Seid bereit, auszuweichen, wenn ihr euch nicht verbrennen lassen wollt."

Zum Glück für die Bewohner Tamriels sind die Ruinach nur selten außerhalb von Mehrunes Dagons Ebene anzutreffen, auch wenn es Gerüchte gibt, einer von ihnen würde aktuell durch die Wildnis von Dunkelforst streifen.

Monsterbaukasten

Beim Design dieser Kreatur wollte das Team ein neues daedrisches Monster kreieren, das seinen Meister und dessen Ebene im Reich des Vergessens wahrlich widerspiegelt. "Mit den Ruinach wollten wir den Spielern etwas geben, das man glaubhaft als daedrische Kreatur identifizieren kann, gleichzeitig aber nicht die reptilienartige Erscheinung besitzt, wie man sie von Daedroth oder Clannbann kennt", erörtert CJ Grebb, Art Director für TESO. "Stattdessen warfen wir einen Blick auf die Daedra, die häufig mit Mehrunes Dagon in Verbindung gebracht werden, beispielsweise Skampen und sogar die Herne. Wir wollten eine bullige Kreatur, deren Zugehörigkeit sofort klar ist, gleichzeitig aber allein von der Silhouette bereits zeigen sollte, dass es hier mit animalistischer und weniger mit intellektueller Persönlichkeit zugeht."

Dies sollte ein gefährliches Unterfangen für die Abenteurer Tamriels werden, doch fand das Team schnell heraus, dass auch die Erschaffung des vierarmigen Ungetüms ganz eigene Herausforderungen für das Entwicklerteam bereithielt. Besonders beim Animieren der zusätzlichen Gliedmaßen.

"Die Ruinach waren vermutlich eines der unterhaltsameren Probleme meiner bisherigen Karriere", meint Young Vo, TESOs Lead Animator. "Ich musste herausfinden, wie man die inaktiven Arme lebendig und tätig wirken lassen kann, während die anderen gerade etwas ausführen. Bewegten sich inaktive Arme zu stark, lenkte dies ab, aber wenn sie sich nicht stark genug bewegten, wirkten sie leblos und nicht wie ein Teil des Charakters. Es war knifflig, das richtige Gleichgewicht zu finden, denn Spieler würden es merken, wenn wir uns zu stark in eine der beiden Richtungen bewegen würden."
TESO: Blackwood - Ruinach bewachen die Totenländer Quelle: Zenimax TESO: Blackwood - Ruinach bewachen die Totenländer Zwar besitzt TESO bereits andere Kreaturen mit mehreren Gliedmaßen, doch Young suchte bei anderen Spielen und Medien nach Referenzen und Inspirationen, als er an den komplexen Animationen der Ruinach arbeitete. "Bei meiner Suche stieß ich auf einen vierarmigen Charakter aus einem Fantasy-Film", erläutert Vo. "Ich weiß nicht mehr, wie der Charakter hieß, aber seine Armbewegung war überzeugend und flüssig. Ich spielte einige seiner Bewegungen nach, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie funktionierten, und erstellte einige Entwürfe, wie unser vierarmiges Geschöpf kämpfen würde. Danach griff ich zu meinem Telefon und schoss ein paar Referenzbilder mit mir als Monster. Als ich genügend Referenzmaterialien hatte, nutzte ich diese bei der Ausarbeitung meiner Animation."

Das Ergebnis ist ein neues daedrisches Monster, das sowohl für Neueinsteiger als auch Veteranen einen ordentlichen Brocken darstellen wird - viel Glück!

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