Zurück nach mehr als 10 Jahren: So fühlt sich ESO heute an

News Wolfgang Fischer - Autor
Zurück nach mehr als 10 Jahren: So fühlt sich ESO heute an
Quelle: Bethesda Softworks

Es war ein Trailer zu den neuen Saison-Inhalten von The Elder Scrolls Online, der mich so richtig angefixt hat, der Online-Version von Tamriel einen erneuten Besuch abzustatten. In diesem Artikel samt Video zeige ich euch, was ich bei meiner Rückkehr so alles erlebt habe.

Ich habe The Elder Scrolls Online seit über zehn Jahren nicht mehr gespielt und dabei einiges verpasst. Ich hatte aber ehrlich gesagt nie das Gefühl, dass ich nicht mehr reinkomme. Und vielleicht ist genau jetzt der beste Zeitpunkt, um nach Tamriel zurückzukehren. Und nein — ich meine nicht Skyrim und auch nicht das Remake von The Elder Scrolls IV: Oblivion... sondern Elder Scrolls Online.

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Start mit neuem Charakter oder Rückkehr zu alten Helden?

Ihr habt die Wahl, welche Kombination aus Allianz, Volk und Klasse ihr spielen wollt. Quelle: PC Games Ihr habt die Wahl, welche Kombination aus Allianz, Volk und Klasse ihr spielen wollt.

Alles, was ich für die Rückkehr brauche, ist die Standard Edition — die inzwischen jede Menge Inhalte bietet, ohne zusätzliche Kosten oder Abo. Und genau das schauen wir uns jetzt an — aus der Sicht von jemandem, der zum Launch mit der Imperial Edition ins Spiel eingestiegen und dann für über ein Jahrzehnt einfach verschwunden ist. Erst mal ist es ein ziemlich gutes Gefühl zu sehen, dass mein alter Charakter noch da ist. Mit all seiner Ausrüstung... und dem ganzen Kram, den ich damals gesammelt habe. Ich könnte also einfach direkt weiterspielen und wieder einsteigen. Oder... ich lasse meine Zauberin Krysalis noch ein bisschen warten — und starte komplett neu. Ein frischer Anfang sozusagen! Welche Allianz ich für meinen neuen Helden wähle, hat heute übrigens längst nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher. Damals war das alles viel stärker eingeschränkt. Jetzt kann ich mich deutlich freier entscheiden — auch beim Volk. Das beeinflusst vor allem das Aussehen... und gibt ein paar kleine Boni. Viel wichtiger ist aber die Klasse. Einige stehen nur mit zusätzlichen Inhalten zur Verfügung... aber ganz ehrlich: Das ist nicht entscheidend. Denn am Ende bestimme ich selbst, wie sich mein Charakter spielt. Ich kann Skills und Waffen jederzeit wechseln... und sogar meine Attribute neu verteilen.

Also halte ich mich gar nicht lange mit Theorie auf... und starte einfach als Ork-Hüterin durch. Das Tutorial ist angenehm kurz, hübsch inszeniert... und bringt mich schnell wieder in die Basics rein. Danach geht's direkt weiter — die ersten Quests warten schon. Und ziemlich schnell merke ich: Ich hatte komplett vergessen, wie groß ESO eigentlich ist. Vielleicht sogar ein bisschen überwältigend... aber auf eine gute Art. Mit all den Gebieten, Quests, Verliesen und Spielmechaniken. Aber genau das macht diese Online-Version von Tamriel auch so besonders. Ich kann hier einfach losziehen... alleine spielen... oder mich mit anderen zusammentun. Und ich habe dabei ständig das Gefühl, dass hinter der nächsten Ecke schon wieder irgendwas Neues wartet.

Weltbosse sind in der Regel schwer zu besiegen. Holt euch doch Hilfe von anderen Spielern! Quelle: PC Games Weltbosse sind in der Regel schwer zu besiegen. Holt euch doch Hilfe von anderen Spielern!

Auf in die Pilzwälder von Morrowind!

Endlich wieder durch die Pilzwälder von Morrowind laufen! Quelle: PC Games Endlich wieder durch die Pilzwälder von Morrowind laufen!

Als Fan von Morrowind wollte ich natürlich direkt nach Vvardenfell... und endlich wieder durch diese Pilzwälder laufen. Und allein Vivec City sieht einfach fantastisch aus. Ein riesiger, lebendiger Knotenpunkt — überall laufen Spieler herum. Beim Erkunden stolpere ich dann auch ziemlich schnell über einen Weltboss... und bin spontan so motiviert, dass ich versuche, ihn alleine zu legen ... was erwartungsgemäß überhaupt nicht funktioniert.
Aber genau hier zeigt sich eine der großen Stärken von ESO: Man ist selten lange allein. Andere Spieler sind schnell da... helfen aus... und plötzlich steht man gemeinsam im Kampf. Und wenn ich gezielt nach Gruppen suchen will, gibt es dafür auch die passenden Tools —
zum Beispiel die Verliessuche ab Level 10... oder die Möglichkeit, sich einer Gilde anzuschließen. Das ist jetzt natürlich nur ein kleiner Einblick in das, was ESO alles zu bieten hat... und was ich nach meiner Rückkehr erlebt habe. Denn eigentlich geht da noch deutlich mehr. Ihr könnt zum Beispiel verschiedene Handwerksberufe erlernen - die passenden Materialien findet ihr überall in der Spielwelt. Und wenn euch eure Ausrüstung nicht mehr gefällt... stellt ihr euch einfach selbst etwas Neues her. Und das Beste: Ihr könnt alle Berufe mit einem einzigen Charakter lernen und nutzen. Ich kann mir sogar ein eigenes Haus holen — und das ganz ohne Abo oder zusätzliche Inhalte.

Ihr könnt sieben Handwerksberufe erlernen und euch selbst Equipment herstellen! Quelle: PC Games Ihr könnt sieben Handwerksberufe erlernen und euch selbst Equipment herstellen!

Spielt jetzt Saison Null und die neue Nachtmarkt-PvE-Zone!

Der Nachtmarkt ist eine zeitlich begrenzte PvE-Zone in Saison Null. Quelle: Bethesda Softworks Der Nachtmarkt ist eine zeitlich begrenzte PvE-Zone in Saison Null.

Zum Schluss habe ich noch einen kleinen Ausblick für euch. Seit Anfang April läuft Saison Null in ESO - und die bringt massig Detailverbesserungen und einige spannende Neuerungen mit sich. Zum Beispiel die Tamrielfolianten... ein progressives Fortschrittssystem mit kostenlosen Belohnungen und optionalen Premium-Inhalten. Das ist perfekt für Rückkehrer: Du loggst dich ein, spielst einfach drauflos und hast sofort klare Ziele und Belohnungen. Kein Guide wälzen notwendig. Im Laufe der Saison geht es dann auch auf den Nachtmarkt — eine zeitlich begrenzte PvE-Zone mit neuen Quests, Gegnern und Belohnungen. Genau solche zeitlich begrenzten Events sorgen dafür, dass sich die Welt gerade wieder richtig belebt anfühlt. Man trifft automatisch andere Spieler, zieht spontan zusammen los und kommt mit coolem Loot wieder raus. ESO verändert sich damit spürbar — weg von klassischen Erweiterungen, hin zu fortlaufenden Saison-Inhalten. Und die nächsten Updates sind auch schon für Juli und Oktober geplant. Für mich war jetzt der richtige Moment, um zurückzukehren. Habt ihr auch Lust bekommen, euren Account wiederzubeleben... oder vielleicht selbst zum ersten Mal nach Tamriel aufzubrechen? Dann los: Ihr gehört hierher — Tamriel ist euer neues Zuhause!

Zurück zu ESO mit Saison Null: Nachtmarkt, neue Systeme und Inhalte erklärt Quelle: Bethesda Softworks Im Rahmen von Saison Null erwarten euch viele spannende Kämpfe!

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