Vier weitere Superman-Kandidaten

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Special Christian Fussy - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Vier weitere Superman-Kandidaten
Quelle: MGM / Warner Bros.

Nachdem der geplante Superman-Reboot mit Henry Cavill überraschend eingestellt wurde, stellt sich die Frage, welcher Schauspieler sich im nächsten Leinwandabenteuer des Man of Steel stattdessen das Cape überstreifen wird. DC-Kreativchef James Gunn versprach einen jungen Superman, dessen Alter Ego Clark Kent erst am Anfang seiner Reporterkarriere beim Daily Planet steht. Wir haben uns an dieser Aussage orientiert und überlegt, welche Kandidaten in die Rolle passen könnten.

2. Michael B. Jordan

Mit Auftritten in "Black Panther" und "Fantastic Four" ist Michael B. Jordan bereits ein bekanntes Gesicht im Superheldengenre. Als Star, Produzent und neuerdings auch Regisseur der "Creed"-Reihe hat er sich zudem einen Ruf als verlässlicher Partner für große Studio-Projekte aufgebaut und seine Qualität als glaubwürdiger Filmstar unter Beweis gestellt. Aufgrund seiner schauspielerischen Fähigkeiten, Beliebtheit und seiner heldenhaften Physis ist es also kein Wunder, dass sein Name ständig in den Ring geworfen wird, wenn eine Rolle in einem Comic-Blockbuster besetzt werden muss. Auch als Wunschkandidat für Superman wird Jordan regelmäßig gehandelt. Und tatsächlich scheint der Schauspieler eine Affinität für den Stoff zu haben, als Clark Kent werden wir den 35-Jährigen aber höchstwahrscheinlich dennoch nicht sehen. Auf die Frage von Branchenmagazin Hollywood Reporter, ob er sich vorstellen könne, die Hauptrolle im geplanten Reboot von JJ Abrams zu übernehmen, erteilte er den Fans bereits 2021 eine Absage.

Stattdessen arbeitet Jordan angeblich an einer eigenen Superman-Serie für HBO Max. Die soll sich jedoch nicht um Clark alias Kal-El, sondern um den kanonisch schwarzen Superman Val-Zod drehen. Laut Variety wurden 2021 bereits Hauptautoren für das Projekt gefunden, offiziell bestätigt wurde es von dem Streamingdienst allerdings bis heute nicht. Ein leises Ende wäre also jederzeit möglich. Da Jordan kein großes Interesse an einer anderen Version der Figur zu haben scheint, halten wir ihn als Nachfolger für Cavill aber trotzdem für unwahrscheinlich.

3. Nicholas Hoult Nicholas Hoult in 'The Menu' Quelle: Disney  Nicholas Hoult in "The Menu"

Cavills Landsmann Nicholas Hoult ist ebenfalls kein Neuling, wenn es um prestigeträchtige Comic-Verfilmungen geht. Als Beast in der mittlerweile beendeten X-Men-Reihe zählte er zu den größten Sympathieträgern im Mutanten-Team. In den letzten Jahren glänzte der 33-Jährige aber vor allem mit Darstellungen unliebsamer und gleichzeitig urkomischer Figuren. Hoult hat definitiv ein Talent für ahnungslose Snobs, was er in "The Favourite", "The Great" und kürzlich erst in "The Menu" eindrucksvoll demonstriert. Egal wie durchtrieben ein Schurke sein mag, Hoult schafft es mit seinem Charisma, das Publikum für ihn zu begeistern. Einen der gutmütigsten Superhelden überhaupt beliebt zu machen, sollte für ihn also eigentlich kein großes Problem darstellen. Allerdings ist eine der großen Stärken Hoults seine Verletzlichkeit, egal ob als einfältiger Schnösel in "The Favourite", verliebter Zombie in "Warm Bodies" oder zielloser Warboy in "Mad Max: Fury Road". Ein komplett unerschütterlicher Charakter wie Superman könnte dem Schauspieler womöglich etwas zu langweilig sein. Als schüchternen Clark Kent können wir uns Hoult aber schon bestens vorstellen.

4. Jeremy Allen White Jeremy Allen White in 'The Bear' Quelle: Disney Jeremy Allen White in "The Bear"

Eine etwas unorthodoxe Wahl wäre "Shameless"- und "The Bear"-Star Jeremy Allen White. Auf den ersten Blick passt der 1,70 Meter große Lockenkopf nämlich so gar nicht zu dem Bild, das wir aus den Superman-Comics gewöhnt sind. Tom Cruise' Körpergröße hat seiner Actionkarriere aber ja bekanntlich auch nicht geschadet und zumindest in Sachen Fitness muss sich White nicht vor den anderen Kandidaten verstecken. Bereits vor seiner Besetzung als Wrestler Kerry Von Erich im kommenden A24-Biopic "The Iron Claw" war der Schauspieler gut in Form, mittlerweile wirkt sein Oberkörper regelrecht massiv.

An Charme und schauspielerischem Können fehlt es dem 31-jährigen New Yorker ebenfalls nicht. Und im Vergleich zu dem ein oder anderen eher klassischen Kandidaten, lädt White den direkten Vergleich mit Cavill auch nicht so stark ein. Womöglich also genau das Richtige für einen kompletten Neustart der Superheldenreihe.

5. Paul Mescal Paul Mescal in 'Normal People' Quelle: Element Pictures Paul Mescal in "Normal People"

Der letzte Kandidat auf unserer Liste ist ebenfalls ein Kritikerdarling und steht kurz vor seinem Durchbruch in den Mainstream. Seine Darstellung eines jungen Vaters im gefeierten Indiedrama "Aftersun" ist nur die letzte in einer Reihe mehrfach preisgekrönter Performances, was in Hollywood natürlich nicht unbemerkt bleibt. In Zukunft werden wir den 26-Jährigen unter anderem in "Foe" von "Lion"-Regisseur Garth Davis sowie in der Hauptrolle von Ridley Scotts "Gladiator 2" zu sehen bekommen. Richard Linklater verpflichtete den jungen Iren zudem für sein Megaprojekt "Merrily We Roll Along", das in Etappen über die nächsten 20 Jahre gedreht werden soll.

Vor allem seine Besetzung im Sandalenfilm "Gladiator 2", bei der er sich angeblich gegen etablierte Stars wie Timothee Chalamet und Miles Teller durchsetzen konnte, lässt den Schritt zum Superheldenblockbuster nicht mehr so groß wirken. Auch als neuer James Bond soll er angeblich bereits im Gespräch sein. Eine Anfrage habe er diesbezüglich nach eigener Aussage aber noch nicht erhalten (Quelle: DigitalSpy). Sein niedriges Alter und unverbrauchtes Gesicht, in Kombination mit einem außerordentlichen Körperbau, würden Mescal zu einer absoluten Topbesetzung für das DC-Franchise machen.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AB5TAUB3R Gelegenheitsspieler/in
        ich kenne nicht eines der besagten gesichter....
      • Von AB5TAUB3R Gelegenheitsspieler/in
        ich kenne nicht eines der besagten gesichter....
      • Von AlBundyFan Hobby-Spieler/in
        superman ist so unglaublich langweilig.
        ich kann euch jetzt schon sagen, wie der nächste film ablaufen wird.

        superman ist unbesiegbar. dann kommt irgendein böser fiesling der zuerst in die schranken gewiesen wird von superman. dann aber besorgt er sich kryptonit. superman kann ihn nichts mehr anhaben.
        dann wird dem fiesling das kryptonit weggenommen und superman erledigt ihn.

        je mehr power ein superheld hat desto langweiliger wird er für mich. und superman ist da die krönung.

        deshalb sind auch superhelden viel interessanter die keine superduperhyperkräfte haben sondern superhelden sind, weil sie mit training ihre menschliche leistungsfähigkeit verbessern viel interessanter. wie z.b. green arrow.
      • Von ReverendFlashback NPC
        Ich bin dieses DCEUs mittlerweile so überdrüssig, ich kann's gar nicht in Worte fassen.

        Immer wieder neue Zeitebenen, neue Konstellationen, neue Darsteller in unterschiedlichen Altersstufen, keinerlei Kontinuität, nicht mal im Ansatz.

        Sollen sie doch machen was sie wollen, ich bin da raus.
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Bin mir dann doch recht sicher das es keiner von den genannten wird.

        Aber ehrlich gesagt weiß ich eh nicht was da der Plan ist.

        Glaube irgendwie nicht dass das Publikum so ohne weiteres schon wieder einen neuen Superman als Start fürs DCU annimmt, zumal viele Henry Cavill super finden.

        Ansonsten, man will also einen Superman drehen der noch jung ist und seine Fähigkeiten erst entdeckt... und warum genau muss der dann jung sein? Henry Cavills superman war doch genau das selbe. Und wehe man kommt mit nem Teenager scheiß ala Smallville in Kinoformat daher... Grauenvoll.

        Eigentlich will ich gar keine "Origin" Story. Braucht kein Schwein zum x-ten mal... um eine Figur für ein "Universe" zu etablieren muss man nicht damit anfangen zu zeigen wie sie ihre Fähigkeiten bekam oder dergleichen...

        Es würde doch reichen wenn man ne große Bedrohung aufbaut bei der Clark Kent quasi in die Öffentlichkeit tritt und eben tut was Superman tut... Das ist Origin genug.
      • Von AgentDynamic Gelegenheitsspieler/in
        Keiner von denen passt oder dürfte die Figur spielen.
        Da ja neuerdings nur Personen in Hollywood Rollen annehmen können, die sie irgendwie auch im echten Leben inne haben/repräsentieren, bräuchte man einen echten Kryptonier.
        Vielleicht noch jemanden, welcher sich als solcher identifiziert.
        Ich fühle rein zufällig eine aufkommende Phobie gegenüber grünen Steinen und Kristallen....
        ;)
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