Größtes Smash Bros. Turnier des Jahres - Dieser Spieler repräsentierte Deutschland

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Special Christopher Holler - Autor Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Größtes Smash Bros. Turnier des Jahres - Dieser Spieler repräsentierte Deutschland
Quelle: VGBootcamp

Super Smash Bros. ist nur ein Party-Spiel? Von wegen! Dieses Jahr fand eines der größten Turniere des Prügelklassikers statt. Das Turnier zeigte unter anderem das Können und die Leistung des deutschen Repräsentanten, um die es hier neben ein paar kompetitiven Basics gehen soll.

Vielen Leuten ist die Reihe Super Smash Bros. lediglich als Party-Spiel bekannt, doch auch im E-Sport spielt sie eine nicht zu kleine Rolle. Am Wochenende vom 12. und 13. August fand wieder einmal die Super Smash Con statt, wo ein Turnier in jedem Spiel der Reihe ausgetragen wurde. Für dieses Event reisten die besten Spieler aus aller Welt in den US-Bundesstaat Virginia, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Die prominentesten Turniere von jenem Wochenende fanden in Smash Bros. Melee und Smash Bros. Ultimate statt. Die Leistung des deutschen Repräsentanten war hierbei höchst beeindruckend.

Choose your Character!

Eine Collage aus den Trailern für neue Smash-Kämpfer Quelle: Nintendo Die Smash-Reihe von Nintendo existiert seit dem ersten Teil aus dem Jahr 1999, der für das N64 erschien. Im aktuellen Teil für die Switch, Super Smash Bros. Ultimate (jetzt kaufen 56,90 € )(2018), kloppen sich nicht nur Nintendos Lieblinge wie Mario, Pikachu, Link und Donkey Kong. Auch Third-Party-Ikonen wie Sonic, Solid Snake, Ryu und Steve treten hier zum Kampf an. Bis zu acht Spieler können in den verschiedensten Arenen um die Wette prügeln, schießen oder fechten. Wie es um die Zukunft der Reihe steht, ist allerdings noch nicht sicher.

Smash Bros. steht stellvertretend für das Genre der Platform Fighters. Das funktioniert anders als traditionelle Fighting Games wie Street Fighter, Tekken oder Guilty Gear nicht mit Lebenspunkten, sondern mit einer Prozentanzeige. Während in ersteren nämlich lediglich eine Lebensleiste heruntergeprügelt werden muss, sieht es bei Smash Bros anders aus: Wer hier zu viele Prozente in Form von Gegentreffern kassiert, erhöht das Risiko, von starken Angriffen von der Stage geschleudert zu werden und nicht mehr zurückzukommen.

No Items, Fox Only, Final Destination

Doch während der Großteil der Smash-Spielenden casual unterwegs ist, sind auch seriöse Turniere für Spiele der Reihe keine Seltenheit. Denn während ein Geplänkel mit der Freundesgruppe so gut wie immer lustig ist, ist die Tiefe von Smash Bros. wie bei vielen anderen Fighting Games auch nicht von der Hand zu weisen. Deshalb spezialisieren sich viele in 1vs1-Kämpfen, um ihre Spielerstärke zu erhöhen.

Vor allem der 2001 erschienene Teil, Super Smash Bros. Melee, ist bis heute im E-Sport von Bedeutung. Da E-Sport immer noch vergleichsweise eine Nische ist, bekommen solche Turniere sowie Speedruns nur langsam mehr Aufmerksamkeit im Mainstream.

Da die Smash-Szene anders als andere E-Sport-Titel nicht vom Entwickler unterstützt wird, also in diesem Fall Nintendo, sind auch große Preisgelder nicht realistisch. Auch die Pandemie tat der Smash-Szene nicht gut, da viele Offline-Turniere abgesagt wurden und der miserable Online-Modus von Ultimate vielen Spielenden die Motivation raubte. Dennoch finden nach wie vor sowohl online als auch offline auf der ganzen Welt massenhaft Turniere statt.

Hierbei unterscheidet sich die Spielweise auf Turnieren grundlegend von der herkömmlichen Weise, die Smash Bros. den Ruf als Party-Spiel verliehen hat. Es wird im eins gegen eins ohne Items auf ausgewählten, für neutrale Kämpfe geeigneten Stages mit einer bestimmten Anzahl von Leben, genannt Stocks, und einem Zeitlimit gespielt. Für Ultimate heißt das drei Stocks, sieben Minuten und ca. neun Stages zur Auswahl. Letztere variieren je nach Regelwerk der Region. Alle Charaktere stehen zur freien Verfügung.

Auch die Art und Weise, die beste Strategie zum Gewinnen zu finden, ändert sich im kompetitiven Smash: Während nämlich starke aber langsame Kämpfer wie Ganondorf in einem Alle-gegen-alle-Kampf mit über vier Spielern gute Chancen auf den Sieg haben, wird dieser im kompetitiven Bereich als der schlechteste Charakter im Spiel angesehen.

Niedrige Geschwindigkeit und schlechte Optionen, sich zurück auf die Stage zu retten, sind dabei seine Hauptprobleme. Viel höhere Siegeschancen auf Turnieren bieten hingegen kleine, schnelle Figuren mit ebenso schnellen und sicheren Angriffen wie Joker, Zero Suit Samus oder Quajutsu aka Greninja.

Solche Turniere werden in Form eines Turnierbaums, genannt Bracket, ausgetragen. Hier treffen zwei Spieler in einer Begegnung aufeinander - bekannt als Set. In den frühen Runden eines Turniers wird in der Regel Best of Three gespielt, was bedeutet, dass der Spieler gewinnt, der zuerst zwei Siege gegen seinen Gegner holen kann.

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