Subnautica 2: "Keine kreative Führung" - neuer CEO sieht seine Rolle anders

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Subnautica 2: "Keine kreative Führung" - neuer CEO sieht seine Rolle anders
Quelle: Unknown Worlds

Subnautica 2 sorgt weiter für Schlagzeilen: Nach Verschiebung und Millionenstreit liefert der neue Studio-Chef Aussagen, die für neue Spekulationen sorgen.

Im eskalierenden Streit um das mit Spannung erwartete Survival-Spiel Subnautica 2 und einen Bonus von 250 Millionen Dollar meldet sich nun auch Steve Papoutsis, der neue CEO von Unknown Worlds, öffentlich zu Wort. In einem Interview mit GamesRadar weist er Vorwürfe entschieden zurück, er sei einzig mit dem Ziel eingesetzt worden, "die Entwicklung zu stören".

Streit um verzögerten Early-Access-Start

Im Zentrum des Konflikts stehen schwere Vorwürfe der Studio-Gründer Charlie Cleveland, Ted Gill und Max McGuire gegen Publisher Krafton. Dieser habe laut den ehemaligen Geschäftsführern die geplante Early-Access-Veröffentlichung von Subnautica 2 auf das Jahr 2026 verschoben, um sich um eine vertraglich zugesicherte Bonuszahlung in Höhe von 250 Millionen Dollar zu drücken.

Nachdem das Trio aus dem Unternehmen entlassen worden war, übernahm Papoutsis die Leitung des Studios. Die Ex-Geschäftsführer haben inzwischen Klage gegen Krafton eingereicht. Eine ausführliche Aufarbeitung der Hintergründe bietet unsere umfassende Reportage zur Thematik.

Papoutsis: "Ich wurde ermutigt, ein großartiges Spiel zu entwickeln"

Papoutsis wies im Interview mit GamesRadar die Behauptung zurück, die Spielveröffentlichung sei gezielt verzögert worden, um die Bonuszahlung zu umgehen:

"Ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Als ich gefragt wurde, ob ich mitmachen und dem Team helfen wolle, wurde ich lediglich ermutigt, ein großartiges Spiel von Krafton zu entwickeln."

Er betonte, dass sein Fokus auf Qualität liege:

"Ein Bekenntnis zu den Spielern, ein Bekenntnis zum kreativen Prozess, ein Bekenntnis dazu, dass, wenn wir uns entscheiden, in den Early Access zu gehen, es die Erwartungen der Spieler erfüllt. Das ist alles, worüber ich jemals gesprochen habe, und das ist ein großer Teil davon, warum ich mich gut gefühlt habe, als ich diese Chance ergriffen habe."

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Kein kreativer Eingriff - Unterstützung im Hintergrund

Papoutsis versteht seine Rolle nach eigenen Worten nicht als kreative Leitfigur, sondern als jemand, der unterstützend im Hintergrund agiert:

"Ich komme nicht in eine Situation, in der sie eine kreative Führung brauchen", erklärte er. "Sie haben das im Griff und brauchen eine Person, die den täglichen Entwicklungsplan leitet."

Brisant dabei: Genau das Fehlen einer kreativen Führung war laut Krafton einer der Hauptgründe für die Absetzung der bisherigen Geschäftsführer - Papoutsis sieht diese Funktion aber offenbar gar nicht als notwendig an.

"Ich komme, um alles zu tun, was ich kann, um die Organisation zu unterstützen und ein Auge auf alles zu haben, was mit dem Projekt zusammenhängt und nicht unbedingt mit der Entwicklung zu tun hat - alle anderen geschäftsbezogenen Aspekte, alle Abstimmungen mit Partnern außerhalb des direkten Entwicklungsteams - und natürlich, um meine Erfahrung und meine Erkenntnisse mit dem Team zu teilen, wenn es nötig ist."

"Ich bin nicht hier, um die Entwicklung zu stören"

Abschließend betont Papoutsis mit Nachdruck, dass seine Rolle nicht darauf abziele, den kreativen Fluss zu unterbrechen:

"Ich bin nicht hierher gekommen, um die Entwicklung zu stören. Sie haben eine kreative Vision. Sie haben ein wunderbares Team von Entwicklern."

Der Konflikt zwischen Krafton und der ehemaligen Führungsriege von Unknown Worlds spitzt sich weiter zu und dürfte die öffentliche Wahrnehmung von Subnautica 2 nachhaltig beeinflussen. Obwohl das Spiel erst 2026 im Early Access auf Steam erscheinen soll, sorgt der anhaltende Rechtsstreit schon jetzt für Schlagzeilen. Zwar wäre zu erwarten, dass sich die Parteien angesichts des laufenden Verfahrens zurückhalten - doch stattdessen bringt fast jeder Tag neue Enthüllungen und Wendungen ans Licht. Quelle: GamesRadar

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