Street Racing Syndicate
Wagen aufmotzen, illegale Straßenrennen fahren und dabei Geld und Mädels abgreifen - das kommt einem seit Need for Speed Underground irgendwie bekannt vor. Doch an EAs Referenz-Raser scheitert auch Street Racing Syndicate. Dabei hat das freche Plagiat auf den ersten Blick ordentlich Pferdestärken unter der Spielspaß-Motorhaube: Im Fuhrpark stehen 40 lizenzierte Fahrzeuge, Gas geben dürfen Sie in Los Angeles, Philadelphia sowie Miami und alle Wagen lassen sich mit Zubehörteilen namhafter Tuning-Hersteller frisieren. Außerdem macht die Grafik mit hübschen Licht- und Spiegeleffekten einiges her - solange man seinen Renner nicht bewegt. Dann nämlich merkt man dem Arcade-Raser aufgrund dürftiger Weitsicht und schrecklich unscharfer Texturen seine Konsolenherkunft an.
Cool: Wie bei Need for Speed Underground 2 steuern Sie im Karriere-Modus alle Renn-Events in der frei befahrbaren Stadt an. Ärgerlicherweise ist die mäßige L.A.-Nachbildung nicht mal halb so groß wie beim Vorbild und das Streckendesign gähnend langweilig. Gleiches gilt für die anderen Metropolen, die jedoch nur in Online- und Quick-Races verfügbar sind. Noch enttäuschender ist die KI der Gegner, die weder drängeln noch Vollgas fahren und das Spiel damit jeglicher Herausforderung berauben. Einziger Höhepunkt sind somit die Respect-Challenges. Checkpoints abfahren oder durch Kurven driften ist aufgrund der lahmen Streckenführung zwar unspektakulär, dafür schalten Sie hier wenigstens real gefilmte Tanzclips teils sogar ansehnlicher Models frei - ein schwacher Trost.