Netflix: Es gab Überlegungen zur Übernahme von EA und Disney

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News David Fabricius - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Netflix: Es gab Überlegungen zur Übernahme von EA und Disney
Quelle: Netflix

Netflix wollte offenbar deutlich größer ins Gaming-Geschäft einsteigen, als bisher bekannt war. Laut neuen Berichten standen mit Electronic Arts, Disney und Fox gleich mehrere Branchengrößen auf der potenziellen Einkaufsliste des Streaming-Riesen.

Netflix überrascht die Entertainment-Branche seit Monaten mit ambitionierten Plänen. Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery für rund 82,7 Milliarden Dollar sorgt bereits für Kopfschütteln und neue Machtverhältnisse im Mediengeschäft. Doch ein neuer Bericht enthüllt, dass es nicht die einzige Überlegung war. Netflix hatte zuvor sogar EA, Disney und Fox als Übernahmekandidaten im Visier. Der Streaming-Gigant dachte offen darüber nach, sich einen Gaming- und Entertainment-Konzern einzuverleiben, den wir bislang nur neben dem Popcorn kannten.

Electronic Arts: Das Tor zur Spielewelt?

Laut Bloomberg diskutierte das Management angeblich den Kauf von Electronic Arts, also dem Publisher hinter FIFA FC, Battlefield, Dragon Age, Apex Legends und Bioware. Für Netflix wäre das ein massiver Schritt ins Gaming-Geschäft gewesen, weit über die bisherigen Mobile- und Cloud-Pläne hinaus.

Doch die Führungskräfte hätten Angst gehabt, zu viel zu zahlen und damit den eigenen Aktienkurs zu beschädigen. Intern soll darüber gestritten worden sein, ob eine Übernahme wirklich zur Netflix-Identität passt, denn Reed Hastings betont seit Jahren: "Wir bauen lieber selbst, statt teuer einzukaufen."

Disney & Fox: Selbst für Netflix eine Nummer zu groß

Disney und Fox standen ebenfalls auf der Liste möglicher Deals. Damit hätte Netflix plötzlich nicht nur Marvel, Star Wars und Pixar im Portfolio gehabt, sondern auch eine der mächtigsten Markenlandschaften der Welt kontrolliert. Warum das scheiterte, liegt auf der Hand:

  • astronomische Kaufpreise
  • extreme regulatorische Risiken
  • das Risiko, an der Integration kolossal zu scheitern

Co-CEO Greg Peters warnte bereits damals: "Große Medienfusionen haben keine beeindruckende Erfolgsbilanz." Damit schienen die Mega-Mergers vom Tisch, bis Netflix Warner Bros. ins Auge fasste und überraschend doch den Sprung wagte. Was sagt ihr zu den Neuigkeiten? Hättet ihr eine Fusion begrüßt, oder seht ihr es kritisch?

Quelle: insider-gaming

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