Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin im Test + Video: Action-Gewitter mit Problemen auf PS4

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Test Yannik Cunha - Redakteur Katharina Pache - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin im Test + Video: Action-Gewitter mit Problemen auf PS4
Quelle: Square Enix

Stranger than fiction: Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin ist ein Action-Game und teilweise ein bizarres Vergnügen - aber ist es auch schlecht? Was ihr euch vom neuen Werk der Nioh-Macher Team Ninja erwarten könnt, erfahrt ihr in unserem Test für PS4 und PS5.

Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin ist, wie es der Name bereits andeutet, ein Final Fantasy-Spin-off, entwickelt von Team Ninja - Serienvorkenntnisse zu umfangreichen JRPG-Reihe von Square Enix sind nicht nötig, Fanservice gibt es aber viel. Das japanische Studio machte sich in der Vergangenheit einen Namen mit Action-Games wie Nioh, Nioh 2 oder dem Klassiker Ninja Gaiden (hier lest ihr unseren Test zur 2021 erschienenen Collection). Bei diesen Titeln gibt es zwar Hintergrundgeschichten, sie dienten aber eher als Vorwand für die Helden, um alles kurz und klein zu hauen, was ihnen in die Quere kam.

An Details der Handlung dieser Spiele können sich wahrscheinlich die wenigsten nach einem Jahr oder länger noch erinnern. Da die Gemetzel so viel Spaß bereiteten, ist das aber nicht weiter schlimm. Bei Final Fantasy spielt die Story üblicherweise jedoch stets eine wichtige Rolle - ob das auch bei Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin (jetzt kaufen ) der Fall ist, oder ob wir wieder hauptsächlich Bösewichter mit den Fäusten zurechtweisen, erfahrt ihr in unserem Test!

"Bullshit"-Jack

Es gibt Momente, in denen Stranger of Paradise sehr hübsch aussieht. Quelle: PC Games In Cutscenes, aber auch im Spiel selbst bekommen wir teilweise wunderschöne Umgebungen zu Gesicht. Der Prolog von Stranger of Paradise ist kurz und soll lediglich die Rahmenbedingungen der Geschichte aufzeigen. Wir spielen Jack, einen wortkargen Typen, der nur ein Ziel hat: Chaos besiegen. Warum er das will, wissen anfangs weder er noch wir, nicht einmal seine Kameraden Jed und Ash, die das gleiche Ziel verfolgen, haben mehr Ahnung.

Jedes Mal, wenn ein Charakter zu Erklärungen ansetzt - zu Problemen eines Königreichs, der eigenen Herkunft oder etwas anderem - unterbricht ihn Held Jack und will lieber wissen, was zu tun ist, um Chaos zu bezwingen. So entsteht der epische Trailer-Moment, in dem ein Nebencharakter einen Monolog führt, Jack am Ende nur "Bullshit" entgegnet, einen Metal-Song auf seinem Handy startet und die Szene verlässt. Alles, was keine direkte Information zu Chaos ist? Vollkommen nutzlos für Jack.

Ist die Story also irrelevant? In den ersten Stunden würden wir die Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten. Während wir Chaos jedoch näherkommen, erfahren wir immer mehr darüber, wer oder was Chaos überhaupt ist und wieso unsere Spielfigur ihn oder es unbedingt ausschalten möchte.

Die Finisher-Attacken sind brutal, aber auch befriedigend und gut in Szene gesetzt. Quelle: PC Games Mit den mächtigen Finisher-Angriffen nehmen wir Feinde fachgerecht auseinander – auch Bosse! Die Story entpuppt sich als eine verzwickte Geschichte, die uns nach anfänglichem Zweifel mit einigen Wendungen tatsächlich packte. Allzu viel Zeit lässt sich Team Ninja jedoch nicht mit dem Erzählen der Story, im Vordergrund steht das Action-Gameplay. Auch unsere Team-Kameraden sind uns weitestgehend egal.

An manchen Stellen versucht das Spiel vergebens, uns ihnen gegenüber Emotionen entwickeln zu lassen, da wir aber zu wenig von ihnen erfahren, sind sie uns ebenso egal, wie Jack alles abseits von Chaos.

Uuuuuuund Action!

Kommen wir zum Kernstück des Spiels: die Kämpfe! Stranger of Paradise ist mit jeder Faser seiner Existenz ein Action-Spektakel. Jack ist zwar kein großartiger Reden-, dafür aber ein umso besserer Schwertschwinger. Mit zwei NPC-Kumpanen oder Mitspielern begeben wir uns in Missionen, die aufgebaut sind wie Raids in MMORPGs:

Wir schnetzeln uns zu fetzigen Soundtracks, die von Rock bis hin zu elektronischer Musik reichen, durch Dungeons, sammeln Ausrüstung für uns und unsere NPC-Kollegen, am Ende wartet ein fieser Bossgegner. Dabei zeigt sich die Expertise von Team Ninja in der Action-Sparte:

Unser Spielcharakter reagiert dabei unglaublich schnell auf unsere Eingaben, wodurch sich Angriff, Ausweichen und Block perfekt timen lassen. Da Widersacher ihre Attacken stets mit einer kleinen Animation ankündigen, entsteht ein überaus reaktiver Gameplay-Fluss, der zum Weiterspielen motiviert.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von smurfsoft Anfänger/in
        Auf der XSX läuft es tadellos. Schwierigkeitsgrad Story (der einfachste) ist wirklich leicht - und man kann an jedem Speicherpunkt den Schwierigkeitsgrad ändern. Also je nach Laune chillen oder sich die Hucke voll geben lassen.
      • Von smurfsoft Anfänger/in
        Auf der XSX läuft es tadellos. Schwierigkeitsgrad Story (der einfachste) ist wirklich leicht - und man kann an jedem Speicherpunkt den Schwierigkeitsgrad ändern. Also je nach Laune chillen oder sich die Hucke voll geben lassen.
      • Von aragon2000 Spiele-Novize/Novizin
        Es ist auch auf der PS5 eine technische Katastrophe mit permanentem Framerate Gewackel obwohl die Grafik eher armselig auf ca. PS3 Niveau daherkommt. Keine Ahnung wie die PC Games auf 8/10 kommt, für mich ist das allerhöchstens eine 6/10.

        Wobei es sicher noch armseliger wirkt wenn man vorher Forbidden West gezockt hat.

        Wenn sie die Framerateprobleme gefixt haben sowie das ständige Geflacker würde ich ihm bei einem Sale für 20€ evtl. nochmal eine Chance geben.

        Und ja, ich bin absolut ein FF Fan, fand auch das FFVII Remake super, aber das hier wirkt einfach allzu billig.
      • Von Fuwa Stille/r Leser/in
        Zitat von HandsomeLoris
        Was mich noch interessieren würde: wie stark wirken sich die Schwierigkeitsgrade aus? Hat man bereits auf dem niedrigen richtig zu beissen oder ist das Spiel da gnädiger?
        Stranger of Paradise reizt mich durchaus und die Kontrollpunkte vor den Bossen sind schon mal gut, aber die volle Packung Soulslike wäre nichts für mich...
        Also ich habe immer mal zwischen die Schwierigkeitsgraden gewechselt.
        Wenn du Story Modus spielst, dann ist es halt wirklich ein ganz normales Actionspiel. Da kommt dann kein Souls Gefühl auf.

        Ich habs zumindest auf Story dann am Ende durchgespielt. Nach dem ich Elden Ring beendet hatte brauchte ich mal was leichtes zum entspannen.
      • Von Gast1649365804 Mitglied
        Zitat von MarcHammel
        Gibt es überhaupt ne PC-Version?
        Ja klar.
        Aber technisch wohl ein Totalausfall.
        Zitat von ssj3rd
        Schade das PC Games nicht auch die Version für den PC testet? Wäre halt cool und irgendwie erwartet man das ja beim Namen, oder? :)
        Wohl eine technische Katastrophe auf PC.
        Im Test wurde außerdem geschrieben, daß kein Testexemplar seitens Square Enix zur Verfügung gestellt wurde.
        Jetzt weiß man anscheinend auch warum.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von ssj3rd
        Schade das PC Games nicht auch die Version für den PC testet? Wäre halt cool und irgendwie erwartet man das ja beim Namen, oder? :)
        Gibt es überhaupt ne PC-Version?
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