Story of Seasons: Grand Bazaar im Test - Alltag auf der Farm
Mit Story of Seasons: Grand Bazaar liefert uns Marvelous ein weiteres Remake, diesmal vom fast gleichnamigen Original aus der Harvest-Moon-Reihe. Im Test kann das Spiel nur teilweise begeistern.
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Der Alltag in der Kleinstadt
Das Jahr in Brisendorf ist vollgestopft mit zahlreichen, meist abwechslungsreichen Feierlichkeiten und anderen Events. So dürfen wir beispielsweise zum Blumenfest und Honigtag im Frühling den anderen Dorfbewohnern Blumen und Honig schenken - und für die meisten Schenkungen sogar manchmal Preise gewinnen - oder auch mal bei Haustiershows sowie im Pferderennen unser Können in Minispielen beweisen.
Können ist hierbei jedoch relativ, denn die Minispiele bestehen eigentlich alle daraus, die richtigen Tasten in der richtigen Reihenfolge zu drücken. Das kann Vor- oder Nachteil sein: Für Gelegenheitsspieler oder Anfänger ist das vielleicht völlig ausreichend, aber alle versierteren Zocker, die nach einer Challenge suchen, kommen hier vermutlich nicht auf ihre Kosten.
Insgesamt sind die Events jedoch eine Stärke von Story of Seasons: Grand Bazaar (jetzt kaufen 52,20 € ), nicht nur weil sie Abwechslung in den Farming-Alltag bringen, sondern auch weil sie uns als Spieler gezielt dazu anhalten, die verschiedenen Spielelemente auszuprobieren - wie zum Beispiel Landwirtschaft, Kochen und Backen, Tierhaltung und vieles mehr.
Quelle: PC Games
Das Dorfleben ist nicht langweilig, ganz im Gegenteil: Es finden regelmäßig besondere Veranstaltungen statt, die ein wenig Abwechslung in den routinierten Farmalltag bringen.
Besonderes Augenmerk legen wir auf das namengebende Event: den Basar. Jeden Samstag werden wir dazu eingeladen, unsere Erträge der Woche auf dem großen Marktplatz zu verkaufen. Das passiert in einer weiteren Art Minispiel: Wir stellen unsere Waren auf dem Tresen aus, locken mit der Glocke potenzielle Kunden an und verkaufen unser Sortiment durch einfaches Anklicken.
Außerdem haben wir die Möglichkeit, auf dem Basar auch selbst einzukaufen - seien es Tiere, Charakterverbesserungen wie den Doppelsprung oder einfache Deko-Artikel für unseren eigenen Stand.
Allein durch die Teilnahme an diesem wöchentlichen Event kommen wir unserem Hauptziel, den Basar wieder zu einem Großbasar zu machen, stetig näher. Dieser Fortschritt wird nämlich lediglich an unseren Einnahmen sowie der Anzahl neuer Stände auf dem Markt gemessen, womit wir es mit einem weiteren wichtigen Element des Spiels zu tun haben.
Immer wieder begegnen wir NPCs auf dem Basar, die überlegen, dort ihren eigenen Stand zu eröffnen, und wir dürfen ihnen durch Aufträge helfen, diesen Traum zu verwirklichen. Auch als Spieler ziehen wir hier einiges an Nutzen heraus, denn wir können somit auch eine stetig größer werdende Vielfalt an Gegenständen auf dem Basar erwerben - wenn auch leider nur samstags.
Wie lebt sich's auf der Farm?
Große Überraschung: In dieser Farming-Sim dürfen wir auch...farmen! Das geschieht im ganz klassischen Stil: Wir bauen saisonale Pflanzen an, gießen sie regelmäßig und können sie dann nach einigen Tagen ernten. Anders als in beispielsweise Stardew Valley spielt das Wetter aber eine bedeutende Rolle.
Quelle: PC Games
Kühe, Hühner und andere Tiere könnt ihr zusammen in einem Stall halten. Das erspart euch unnötiges Gerenne zwischen verschiedenen Gebäuden und verschafft euch einen besseren Überblick.
Freuen wir uns an manchen Tagen über den Regen, der uns die Bewässerungsarbeit abnimmt, kann uns ein besonders starker Niederschlag auch schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Zieht etwa ein Orkan oder Schneesturm auf, gilt es, unsere Felder vor Schäden an der Ernte zu schützen.
Insgesamt ist das Farming-System natürlich nichts neues. Uns ist es manchmal passiert, dass sich das stumpfe "Pflanzen, Gießen, Ernten" mehr wie eine Hausaufgabe angefühlt hat statt ein spaßiges Feature. Gefallen hat uns jedoch, dass die verbesserten Werkzeuge, auf welche wir gleich eingehen, hier wirklich Arbeit abnehmen. So nimmt die Aufgabe zumindest nicht unproportional viel Zeit in Anspruch und kann gut mal "im Vorbeigehen" passieren.

Also ein großer Unterschied, der mir am Anfang ins Auge gesprungen ist: Man kann das Layout der Farm in Grand Bazaar nicht selbst bestimmen, der Standort von Feld, Stall und Mühle sind vorgegeben. Ich persönlich bin mehr Fan davon, wenn man seine Sachen selbst anordnen kann wie es einem gefällt und auch stetig ausbauen kann.
Sonst hat Grand Bazaar mehr Fokus auf Minispiele (Basar, Reitwettbewerb, Angeln, etc.), die aber dafür sehr einfach sind (Thema "Tasten in der richtigen Reihenfolge drücken"). Da hat mich das Angeln in Stardew Valley schon viel mehr um den letzten Nerv gebracht:)
Einer der größten Unterschiede ist aber vermutlich, dass es keinerlei Combat in Grand Bazaar gibt. Dort findet man die Rohstoffe in Teilen des Dorfs oder in den Bergen verteilt, aber es gibt in dem Sinn kein Höhlensystem, durch das man sich durchkämpfen kann.
Wenn es um besser und schlechter geht, ist meine größte Kritik wohl echt die Grafik. Stardew Valley hat zwar durch den Pixelart-Stil die "einfachere" Grafik (die auch stark Geschmackssache ist – ich mag sie sehr gern), sie ist aber dafür konsistent und es hat mich nie irgendwas gestört. Gerade was Animationen betrifft, finde ich hat Grand Bazaar den ein oder anderen Makel, den man irgendwie nicht übersehen kann:-D
Mag es auch eher, wenn ich selbst bestimmen kann, wo ich welche Gebäude platziere bzw. was ich mit meiner Farm so anstellen will. Da bieten mir Stardew Valley und Coral Island genau das richtige Maß an Freiheit.
Ich kann dir Coral Island nur empfehlen, gerade wenn dir Stardew Valley gefällt.
Also ich brauche jetzt keinen kleinteiligen Vergleich der einzelnen Aspekte. Ich dachte nur, da ihr es gespielt habt, wie ihr das so im Vergleich mit ähnlichen Spielen seht und was es grob besser/schlechter/anders macht. Im Test selbst habe ich so etwas nämlich nicht gelesen oder ich war blind und habe es überlesen...
Also ein großer Unterschied, der mir am Anfang ins Auge gesprungen ist: Man kann das Layout der Farm in Grand Bazaar nicht selbst bestimmen, der Standort von Feld, Stall und Mühle sind vorgegeben. Ich persönlich bin mehr Fan davon, wenn man seine Sachen selbst anordnen kann wie es einem gefällt und auch stetig ausbauen kann.
Sonst hat Grand Bazaar mehr Fokus auf Minispiele (Basar, Reitwettbewerb, Angeln, etc.), die aber dafür sehr einfach sind (Thema "Tasten in der richtigen Reihenfolge drücken"). Da hat mich das Angeln in Stardew Valley schon viel mehr um den letzten Nerv gebracht:)
Einer der größten Unterschiede ist aber vermutlich, dass es keinerlei Combat in Grand Bazaar gibt. Dort findet man die Rohstoffe in Teilen des Dorfs oder in den Bergen verteilt, aber es gibt in dem Sinn kein Höhlensystem, durch das man sich durchkämpfen kann.
Wenn es um besser und schlechter geht, ist meine größte Kritik wohl echt die Grafik. Stardew Valley hat zwar durch den Pixelart-Stil die "einfachere" Grafik (die auch stark Geschmackssache ist – ich mag sie sehr gern), sie ist aber dafür konsistent und es hat mich nie irgendwas gestört. Gerade was Animationen betrifft, finde ich hat Grand Bazaar den ein oder anderen Makel, den man irgendwie nicht übersehen kann:-D
Müsste ich mich zwischen Stardew Valley und Grand Bazaar entscheiden, wäre Stardew Valley meine Wahl. Ich persönlich musste mich gerade am Anfang oft daran erinnern, dass der original Harvest-Moon-Teil ein gutes Stück älter ist und habe deswegen auch bewusst darauf verzichtet die beiden Spiele zu sehr zu vergleichen. Aber ja, ich mag Stardew Valley sehr gerne und hatte tatsächlich das Gefühl, dass Grand Bazaar in einigen Aspekten nicht mithalten kann, gerade was das Gameplay betrifft (z.B. bezüglich Schwierigkeitsgrad) – was nicht heißen soll, dass es per se das "schlechtere" Spiel ist. Ich denke es kommt stark darauf an worauf man Wert legt.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es gerade für Spieler, die eine emotionale Verbindung zur Harvest-Moon-Reihe haben, und dieses Gefühl nochmal erleben wollen, ein echt schönes Erlebnis sein kann. Gibt es spezielle Aspekte der beiden Spiele, zu denen dich ein direkter Vergleich interessieren würde?:-D
Ich kann dir Coral Island nur empfehlen, gerade wenn dir Stardew Valley gefällt.
Also ich brauche jetzt keinen kleinteiligen Vergleich der einzelnen Aspekte. Ich dachte nur, da ihr es gespielt habt, wie ihr das so im Vergleich mit ähnlichen Spielen seht und was es grob besser/schlechter/anders macht. Im Test selbst habe ich so etwas nämlich nicht gelesen oder ich war blind und habe es überlesen...
Beim Lesen des Tests und Angucken von Screenshots habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass das Spiel mit den zwei genannten Genre-Vertretern mithalten kann.
Müsste ich mich zwischen Stardew Valley und Grand Bazaar entscheiden, wäre Stardew Valley meine Wahl. Ich persönlich musste mich gerade am Anfang oft daran erinnern, dass der original Harvest-Moon-Teil ein gutes Stück älter ist und habe deswegen auch bewusst darauf verzichtet die beiden Spiele zu sehr zu vergleichen. Aber ja, ich mag Stardew Valley sehr gerne und hatte tatsächlich das Gefühl, dass Grand Bazaar in einigen Aspekten nicht mithalten kann, gerade was das Gameplay betrifft (z.B. bezüglich Schwierigkeitsgrad) – was nicht heißen soll, dass es per se das "schlechtere" Spiel ist. Ich denke es kommt stark darauf an worauf man Wert legt.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es gerade für Spieler, die eine emotionale Verbindung zur Harvest-Moon-Reihe haben, und dieses Gefühl nochmal erleben wollen, ein echt schönes Erlebnis sein kann. Gibt es spezielle Aspekte der beiden Spiele, zu denen dich ein direkter Vergleich interessieren würde?:-D