Steam-Report: Demos, Release

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Special Roland Austinat (US-Korrespondent) - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Steam: Das Steam-Universum macht Dampf. (1)
Quelle: PC Games

Virtual Reality, Steam Machines, Steam Link - auf der Game Developers Conference machte Valve mobil. In diesem Artikel stellen wir euch alle Neuheiten rund um Steam vor, betrachten die Möglichkeiten und gehen der Frage auf den Grund, was nun eigentlich mit Half-Life 3 ist.

Demos, die alles wegrocken

Die Demos auf der GDC übertrafen nach einhelliger Meinung aller, die sie gesehen haben, die derzeit für Oculus Rift & Co. verfügbaren Anwendungen bei Weitem. Klar, einige kennen wir bereits von anderen VR-Systemen. Etwa The Gallery von Couldhead Games, das am ehesten an eine VR-Fassung von Myst erinnert – mit dem Unterschied, dass wir uns nicht durch Standbilder klicken, sondern selbst Türen öffnen und Gegenstände in die Hand nehmen können. Dann wäre da die Unterwasserwelt von TheBluVR von WEVR, in der ein mächtiger Blauwal an uns vorüberschwimmt. Oder der Job Simulator von den Owlchemy Labs, in dem wir in einer Küche stehen und eine Suppe anrühren oder Sandwiches belegen müssen.

Doch die vielleicht beeindruckendste Demo stammte von Valve selbst. In einem Labor des Portal-Konzerns Aperture Science müssen wir den Roboter Atlas aus Portal 2 reparieren. Dessen Innereien fächern vor uns auf, mit den Controllern drehen wir an etlichen Schrauben und fühlen uns dabei wie ein Wissenschaftler in einem Science-Fiction-Streifen. Natürlich taucht auch die Portal-Antagonistin GLaDOS auf, um uns bei unserer Aufgabe zu stören.

In der VR-Unterwasserdemo TheBluVR von WEVR schwimmt unter anderem ein riesiger Blauwal an uns vorbei. Quelle: PC Games In der VR-Unterwasserdemo TheBluVR von WEVR schwimmt unter anderem ein riesiger Blauwal an uns vorbei. All diese Demos finden in einem vielleicht zehn Quadratmeter großen Raum statt, doch so mittendrin fühlt man sich derzeit bei keinem anderen VR-System. Und verglichen mit anderen Brillen und Helmen verspürt man dank des Lighthouse-Tracking-Systems auch bei längeren Ausflügen in virtuelle Welten nicht die geringste Übelkeit. Sollte man sich mit aufgesetzter Vive-VR-Brille den Grenzen des Zimmers nähern, haut man dennoch nicht mit der Nase vor die Tapete: Die Vive blendet stattdessen eine Art "Energiegitter" ins Bild ein, das einen auf die nahende Wand hinweist. Bis 20 Quadratmeter soll die von den Laserwürfeln aufgespannte VR-Fläche sein können.

Der Job Simulator spielt die Stärken von Valves VRControllern aus: Man glaubt, selbst in der Küche zu stehen. Quelle: PC Games Der Job Simulator spielt die Stärken von Valves VRControllern aus: Man glaubt, selbst in der Küche zu stehen. Das ist erheblich mehr als die Konkurrenz verspricht, doch die Ausmaße eines konventionellen PC-Spiels, in dem man etwa wie im letzten Call of Duty über die Golden Gate Bridge läuft, sind mit der Vive nicht möglich. Hier liegt es an den Entwicklern, neue Spielmechaniken oder -umgebungen zu schaffen, die uns stundenlang fesseln. Dass dies nicht unmöglich ist, zeigen Theaterstücke oder Comedy-Serien: In diesen spielt sich die Handlung oft an einem einzigen, räumlich sehr überschaubaren Ort ab, ohne langweilig zu werden.

Virtual Reality unterm Tannenbaum

Bleibt die große Frage: Wann können wir die Vive im heimischen Wohnzimmer ausprobieren? Einmal mehr überraschen uns Valve und HTC, denn die Veröffentlichung ist bereits für Ende 2015 geplant – spätestens neun Monate nach der ersten Vorstellung. Das ist nur auf den ersten Blick ein forscher Termin, denn intern arbeiten rund drei Dutzend Valve-Mitarbeiter bereits seit drei Jahren an dem VR-System. Dennoch: Der Erscheinungstermin ist ambitioniert.

Denn einerseits müssen die Geräte in ausreichender Stückzahl hergestellt werden, andererseits verkauft die beste Hardware sich nicht, wenn es keine Software gibt, die deren Vorzüge herausstreichen kann. In zwei Monaten sollen deswegen Entwickler-Kits zur Verfügung stehen. Der Preis, den wir für ein Vive-Komplettpaket aus Brille, Controller und Laserprojektoren berappen dürfen, ist noch nicht bekannt. So gut wie sicher ist hingegen, dass wir auf der E3 im Juni mehr Details über das VR-System von Valve und HTC erfahren werden.

Bildergalerie

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von OdesaLeeJames Mitglied
        Ich kann es gar nicht mehr erwarten! Wird zwar einen Haufen Geld kosten aber dann heißt es halt jetzt schon sparen. Controller und Brille sind für mich ein must have.
      • Von OdesaLeeJames Mitglied
        Ich kann es gar nicht mehr erwarten! Wird zwar einen Haufen Geld kosten aber dann heißt es halt jetzt schon sparen. Controller und Brille sind für mich ein must have.
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von -0n3-
        Sowohl das Vive als auch der Controller sind unabhängig von Steam nutzbar.
        Nun gut, dann war mein Urteil vielleicht etwas vorschnell.
      • Von -0n3- NPC
        "Doch wer sich die Mühe machte, einmal in das Vortragsverzeichnis zu blicken, fand heraus, dass der Vortrag "Physics for Game Programmers: Physics Optimization Strategies" mit einem neuen Abenteuer von Gordon Freeman nun wirklich nichts zu tun hatte. "

        Ja ja, aber vorher schön den Hype-Train starten hier! ;D

        Zitat von Wut-Gamer
        Ich schlafe viel besser, seit ich den Steam-Client nicht mehr auf dem Rechner habe. Die werden mich sicher nicht mit überflüssigem Spielzeug ködern.
        Was haben die vorgestellten Geräte bitte mit dem Steam-Client zu tun? Eben, nichts!

        Sowohl das Vive als auch der Controller sind unabhängig von Steam nutzbar. Und auch die Steam-Machines sind letztendlich nur PCs, auf denen du praktisch installieren kannst, was du willst.
      • Von gutenmorgen1 Spiele-Kenner/in
        Zitat von Orzhov
        Die Übersicht ist ja durchaus interessant, aber momentan ist da Nichts bei das mich reizen würde.
        Oha, dann muss Valve wohl schnellstens zurück ans Reißsbrett.
      • Von Orzhov Mitglied
        Die Übersicht ist ja durchaus interessant, aber momentan ist da Nichts bei das mich reizen würde.
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