Steam: Klage gegen Valve könnte den gesamten digitalen Spieleverkauf verändern

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News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Steam: Klage gegen Valve könnte den gesamten digitalen Spieleverkauf verändern
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Eine britische Sammelklage über 656 Millionen Pfund wirft Valve vor, mit Steam seine Marktmacht zu missbrauchen. Im Fokus steht die 30-Prozent-Provision und das könnte Folgen für den gesamten digitalen Spielmarkt haben.

Gegen die Valve Corporation ist in Großbritannien eine Sammelklage in Höhe von 656 Millionen Pfund eingereicht worden. Im Mittelpunkt steht die Vertriebsplattform Steam, die laut Klägerseite ihre dominante Marktstellung missbrauche und mit einer Provision von 30 Prozent den Wettbewerb verzerren soll.

30-Prozent-Gebühr im Fokus des Rechtsstreits

Angeführt wird das Verfahren von der Digital-Safety-Aktivistin Vicki Shotbolt. In einem Interview mit Gamesindustry.biz argumentiert sie, Steam halte die Preise künstlich hoch und erschwere somit alternativen Plattformen den Zugang zum Markt. Aus Sicht der Klägerin treffe die Gebührenstruktur sowohl Entwickler als auch Verbraucher, da die Kosten letztlich an die Endkunden weitergegeben würden.

Valve weist jedoch alle Vorwürfe zurück. Das Unternehmen weist lediglich wie immer darauf hin, dass Steam den Entwicklern globale Reichweite, technische Infrastruktur, Zahlungsabwicklung, Community-Funktionen und Support biete. Die 30-Prozent-Provision sei laut Valve branchenüblich und decke alle diese Leistungen ab.

Der Fall reiht sich in eine größere Debatte um Plattformökonomie und digitale Marktmacht ein. Vergleichbare Diskussionen gab es in den vergangenen Jahren auch rund um App-Stores großer Tech-Konzerne wie bei Apple oder Epic Games. Ob das britische Gericht aber das Gebührenmodell als missbräuchlich einstuft oder als legitimen Bestandteil eines etablierten Ökosystems bewerten wird, bleibt zunächst abzuwarten.

Eines steht aber fest: Eine Entscheidung könnte eine Signalwirkung für die gesamte Branche haben. Sollte das Gericht strukturelle Änderungen verlangen, wären nicht nur Valve, sondern auch andere digitale Marktplätze potenziell betroffen.

Sind 30 Prozent Provision für eine Plattform wie Steam gerechtfertigt, oder braucht es aus eurer Sicht strengere Regulierung? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Die 30% werden doch fast überall genutzt und scheinen sich als Ideal durchgesetzt zu haben.
        Die 12%, die Epic immer propagiert, die reichen nicht, das hat man damals bei den Gerichtsunterlagen gesehen, dass Epic mit den 12% nicht die Kosten abdecken konnte.

        Ich denke mal, das EA, Ubisoft, Amazon, gog und so weiter auch alle 30% nehmen werden.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Die 30% werden doch fast überall genutzt und scheinen sich als Ideal durchgesetzt zu haben.
        Die 12%, die Epic immer propagiert, die reichen nicht, das hat man damals bei den Gerichtsunterlagen gesehen, dass Epic mit den 12% nicht die Kosten abdecken konnte.

        Ich denke mal, das EA, Ubisoft, Amazon, gog und so weiter auch alle 30% nehmen werden.
      • Von ErichK NPC
        Wenn Steam die Preise künstlich hoch hält, ist das ein Vorteil für neue Mitbewerber, kein Nachteil. Künstlich niedrig gehaltene Preise (Dumping) wären ein Hindernis für den Markteintritt neuer Anbieter.
      • Von McDrake Mitglied
        Da ist noch was am laufen gegen Valve. Diesmal in New York:
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