Steam Frame: Valves VR-Headset bietet eine Virtual Reality-Erfahrung ohne Kabel und PC

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News Jonas Herrmann - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Steam Frame: Valves VR-Headset bietet eine Virtual Reality-Erfahrung ohne Kabel und PC
Quelle: Valve

Valve hat in der vergangenen Woche endlich neue Hardware vorgestellt. Das neue VR-Headset Steam Frame muss dabei nicht mit einem PC verbunden werden.

Ende letzter Woche hat Valve nach zahlreichen Gerüchten und angeblichen Leaks endlich die Katze aus dem Sack gelassen und neue Hardware präsentiert. Die Steam Machine soll ein Hybrid aus PC und Konsole werden und PS5 und Xbox Series X/S Konkurrenz machen. Dazu kommt ein neuer Controller und das VR-Headset Steam Frame.

Es ist Valves erstes VR-Headset seit dem Valve Index aus dem Jahr 2019. Es soll genau wie die Steam Machine irgendwann Anfang 2026 erscheinen und hat bisher noch kein Preisschild erhalten. Spannend ist auf jeden Fall, dass für das VR-Headset kein PC und auch keine Steam Machine benötigt wird.

Steam Frame: Das VR-Headset läuft auch alleine

Bisher war genau das oft ein Stolperstein für VR-Anwendungen als auch -Nutzer. Viele Brillen setzen nämlich auf eine ständige Verbindung zu einem PC oder einer Konsole. Das System übernimmt dann die Berechnungen und das Headset gibt das Bild aus. Dadurch steigt der Anschaffungspreis allerdings stark und die Kabel können schnell als nervig empfunden werden.

Deswegen sind Standalone-Headsets wie die Meta Quest 3 auch sehr beliebt. Die Qualität ist schwächer als bei vielen anderen Modellen, dafür ist die Freiheit bei der Benutzung deutlich größer. Steam Frame möchte genau das ebenfalls bieten und ist deshalb nicht auf einen PC angewiesen.

Wie Valve erklärt, ist Steam Frame mit einem Snapdragon-8-Prozessor und 16 GB RAM ausgestattet. SteamOS fungiert als Betriebssystem, sodass das Headset auch einzeln genutzt werden kann. Genau wie beim Steam Deck und der Steam Machine werden Spiele auf die Kompatibilität mit Steam Frame getestet und bewertet.

Direkt auf Steam soll dann auf einen Blick erkennbar sein, welche Spiele sich für das Spielen mit Steam Frame ohne PC-Verbindung eignen. Das betrifft natürlich nicht nur "klassische" VR-Spiele. Steam Frame lässt sich auch als virtueller Bildschirm verwenden, sodass viele Titel einfach nur mit der Brille und einem Controller spielbar sein sollen.Wie spannend das Gerät wird, wird sich zeigen, wenn Valve den Preis bekanntgibt.

Quelle: Valve

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von VRGamingworld NPC
        Meiner Meinung nach ist VR aktuell immer noch eher ein Nischenmarkt, weshalb ich es wirklich klasse finde, dass Valve sich weiterhin so stark für das Thema einsetzt. Ich nutze selbst eine Quest 3 und bin damit eigentlich recht zufrieden.

        Da ich einen ordentlichen Gaming-PC besitze und viel PC-VR nutze, scheint mir das Steam Frame als Standalone-Lösung im ersten Moment gar nicht zwingend notwendig. Dennoch ist die kabellose Freiheit natürlich ein riesiger Pluspunkt. Für Leute, die bereits ein Headset haben, wird die Entscheidung sicher nicht leicht, zumal das Gerät durch die Hardware (Snapdragon 8 Gen 3, 16 GB RAM) und die aktuelle Marktlage sicher nicht ganz günstig wird.

        Spannend bleibt es trotzdem. Gerade die Integration in SteamOS und die Möglichkeit, das Headset als virtuellen Screen für normale Spiele zu nutzen, klingt nach einem echten Mehrwert. C&C oder Brotato auf einer riesigen IMax-Leinwand ohne Kabelsalat, das hätte schon was. Auch wenn vieles davon heute schon über Virtual Desktop machbar ist, könnte die native Einbindung direkt in Steam die Hürden für Gelegenheitsspieler deutlich senken.

        Am Ende wird der Preis entscheidend sein. Wenn Valve es schafft, eine passable Grafik und die eigene Bibliothek ohne Gaming-PC flüssig auf die Brille zu bringen, gibt es da definitiv Potenzial.
      • Von VRGamingworld NPC
        Meiner Meinung nach ist VR aktuell immer noch eher ein Nischenmarkt, weshalb ich es wirklich klasse finde, dass Valve sich weiterhin so stark für das Thema einsetzt. Ich nutze selbst eine Quest 3 und bin damit eigentlich recht zufrieden.

        Da ich einen ordentlichen Gaming-PC besitze und viel PC-VR nutze, scheint mir das Steam Frame als Standalone-Lösung im ersten Moment gar nicht zwingend notwendig. Dennoch ist die kabellose Freiheit natürlich ein riesiger Pluspunkt. Für Leute, die bereits ein Headset haben, wird die Entscheidung sicher nicht leicht, zumal das Gerät durch die Hardware (Snapdragon 8 Gen 3, 16 GB RAM) und die aktuelle Marktlage sicher nicht ganz günstig wird.

        Spannend bleibt es trotzdem. Gerade die Integration in SteamOS und die Möglichkeit, das Headset als virtuellen Screen für normale Spiele zu nutzen, klingt nach einem echten Mehrwert. C&C oder Brotato auf einer riesigen IMax-Leinwand ohne Kabelsalat, das hätte schon was. Auch wenn vieles davon heute schon über Virtual Desktop machbar ist, könnte die native Einbindung direkt in Steam die Hürden für Gelegenheitsspieler deutlich senken.

        Am Ende wird der Preis entscheidend sein. Wenn Valve es schafft, eine passable Grafik und die eigene Bibliothek ohne Gaming-PC flüssig auf die Brille zu bringen, gibt es da definitiv Potenzial.
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