Unnötiger Command & Conquer-Aufguss, um Jahre zu spät
State of War
Die Explosionseffekte sind das Glanzstück der ansonsten miesen Grafik.
verwurstet einmal mehr das bekannte Command & Conquer-Erfolgsprinzip: Basis aus dem Boden stampfen, Einheiten auswerfen und Gegner plätten heißt es in den 22 Levels des Science-Fiction-Kriegs gegen eine ominöse Sekte. Größter Unterschied: Die meisten Gebäude stehen nicht auf der Produktionsliste, sondern müssen in langwierigen Schlachten erobert werden- Z lässt grüßen. Die Technik ist genauso angegraut wie der eintönige Spielablauf. Trotz ansehnlicher Explosionen und Lichteffekten regiert in den vier Landschaftszonen Grafik-Tristesse. Wären nicht die grottige englische Sprachausgabe und zahlreiche Übersetzungsfehler (Stichwort: All your base are belong to us!), hätte der Spieler gar nichts zu lachen. Seien es die chaotischen Wegfindungsroutinen, der tumbe Computergegner, die einfallslosen Einheiten, die amateurhaften Zwischensequenzen oder die langweiligen Missionen: State of War hinkt Highlights wie Age of Empires 2 um Lichtjahre hinterher. Bleibt als einzig positiver Punkt der Freundschaftspreis von 30 Mark, doch auch die sind in einer Budget-Version von Klassikern wie Starcraft oder Alarmstufe Rot weitaus besser angelegt. Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt.
