Starfield: Bethesdas Schweigen sorgt für Unbehagen bei Fans
Seit dem enttäuschenden DLC Shattered Space ist es still um Bethesdas Space-Epos geworden. Eine zweite Erweiterung wurde zwar angekündigt, doch weitere Infos fehlen und die Community wird zunehmend nervös.
Als Bethesda 2023 mit Starfield das lang erwartete Space-RPG veröffentlichte, versprach das Entwicklerstudio mehr als nur einen gewaltigen Launch: Eine klare Erweiterungs-Roadmap sollte das Universum regelmäßig mit neuen Inhalten füllen. Mindestens ein großes Add-on pro Jahr war geplant. Doch fast zwei Jahre später ist von diesem Versprechen nicht mehr viel zu spüren. Nach der mau aufgenommenen ersten Erweiterung Shattered Space ist es verdächtig ruhig um das nächste Kapitel geworden. Die Fans verlieren dabei zunehmend die Geduld.
Schwacher Start für Shattered Space
Eigentlich hätte Shattered Space neuen Schwung bringen sollen. Doch statt einer Wiederbelebung des Spiels gab es Kritik: Die Erweiterung bot zwar neue Ausrüstung und ein paar zusätzliche Lore-Häppchen, ließ aber viele der Grundprobleme unangetastet. Altbekannte Bugs, repetitives Missionsdesign und eine weiterhin recht sterile Welt ließen die Fans noch immer kalt. Dass Bethesda sogar ein Jahr Entwicklungszeit für die erste Erweiterung benötigte, stieß zudem vielen übel auf. So brachte das Add-on keine Kehrtwende und viele Spieler blicken nun hoffnungsvolle auf die nächste Starfield-Erweiterung.
Doch trotz vager Social-Media-Postings und Andeutungen ist bislang nichts Konkretes bekannt und die Fans warten weiterhin auf das zweite Add-on, das sich laut Gerüchten um die mysteriösen Starborn drehen soll. Doch weder während dem Xbox Games Showcase noch in anderen Präsentationen ließ sich das nächste DLC blicken.
Die Frustration der Community wächst. Warum der Stillstand bei Starfield (jetzt kaufen 69,99 € / 44,99 € )? Dass Versprechen und Realität bei Starfield so weit auseinander liegen, lässt Fragen aufkommen, inwiefern Bethesda in diese Spielemarke noch investieren will. Viele Spieler sehen in Starfield noch immer eine Marke mit ungeheurem Potenzial, welche jedoch mit jeder Woche der Stille weiter in Vergessenheit gerät. So ist die Spielerzahl seit dem Release um rund 99 Prozent gesunken. Könnte die Gamescom 2025 die Wende bringen? Bethesda wird auf der Messe Präsenz zeigen, doch ob auch Starfield einen Platz bekommt oder doch eher nur Fallout 76 im Rampenlicht stehen wird, bleibt abzuwarten.
Was denkt ihr über das Space-RPG? Hat Starfield noch eine Zukunft oder war es das schon? Braucht ihr noch ein DLC? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet.
Quelle: via Insider-gaming

Bei Fallout 3 gab es glaube ich 3 oder 4 DLCs. Da komme ich auf ca. 300 Stunden Spielzeit. Bei Starfield bin ich bei ca. 150 Stunden. Frage mich gerade woher die Zeit immer her nehme um zu Gamen.
Ich finde es immer bezeichnend, das Hanseln die dieses Spiel nicht mal spielen, sagen man kann es vergessen.
Ich habe dieses Spiel erst ein Jahr nach seinem Release angefangen intensiv zu spielen. Eigentlich sind schon einige Argumente die es mies machen sollen kompletter nonsense. Klein fängt übrigens alles an, ich mag da nur mal das Cyberpunk Debakel einwerfen. Jenes wurde allerdings mit intensiver medialer Hilfe ins Positive gepusht. Eben jene Hilfe hat Starfield nicht.
War aber vom Spielkonzept und von der Story her schon mal klasse... das Grundgerüst stimmte.
Hätte mMn keine 10/10 verdient, sondern 8-9/10.
Müsste es mal jetzt wieder spielen, mit den Updates....
Starfield hat aber einfach schon vom Grundkonzept her so manche Probleme:
-1000 Welten und trotzdem keine Abwechslung.
-Jeder Planet ist irgend wie schon bewohnt (mit den selben Gebäuden), was das ganze Gefühl des endlosen, unentdeckten Weltraums zunichte macht.
- Das Levelingsystem ist mMn auch für die Katze
Allgemein wirkt das Game so, als hätte man aus Prinzip alles grösser machen wollen, auf kosten vom ganzen Rest.
Hätte man sich auf ein Sonnensystem beschränkt mit mehr individuellen/handgemachten Plätzen, welche ihre eigenen Geschichten erzählen, währe das "Bethesda"-Feeling dagewesen.
Fand das Review, nach zwei Jahren, sehr passend:
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Ich finde es immer bezeichnend, das Hanseln die dieses Spiel nicht mal spielen, sagen man kann es vergessen.
Ich habe dieses Spiel erst ein Jahr nach seinem Release angefangen intensiv zu spielen. Eigentlich sind schon einige Argumente die es mies machen sollen kompletter nonsense. Klein fängt übrigens alles an, ich mag da nur mal das Cyberpunk Debakel einwerfen. Jenes wurde allerdings mit intensiver medialer Hilfe ins Positive gepusht. Eben jene Hilfe hat Starfield nicht.
In meiner Ansicht wäre es Verschwendung von Bethesda, nicht alles aus diesem Projekt rauszuholen. Ob man sich vorerst aufgrund der Popularität und des Andrangs wegen auf Fallout 76 beschränkt ist eine Sache, arbeitet man einer anderen Sache gar nicht, wird sie vergessen. Das wäre schade.