Schon gewusst? Trivia und Fun Facts rund um Starcraft
Das Kultspiel im Rückblick: Wie gelang Blizzard eines der einflussreichsten Strategiespiele aller Zeiten? Im Retro-Special fassen wir die turbulente Entwicklung des Sci-Fi-Klassikers kurz zusammen, zeigen einige Besonderheiten des Spiels, garnieren das Ganze mit etwas Trivia und liefern Einblicke in die frühen Versionen.
In diesem Artikel
Die Spiele von Blizzard sind grundsätzlich wahre Fundgruben, wenn es um witzige Randnotizen und kuriose Anekdoten geht. Hier haben wir uns jedoch auf Starcraft beschränkt und einige Details rund um das Spiel ausgegraben, die vielleicht noch nicht jeder kennt.
RAUMFLUG
Starcraft macht seinem Namen alle Ehre, denn es war das erste Computerspiel, das es tatsächlich bis ins All geschafft hat: Der Astronaut Daniel T. Barry, bekennender Starcraft-Fan, nahm eine Kopie des Spiels mit auf die Space-Shuttle-Mission STS-96, die am 27. Mai 1999 ins Weltall startete. Später schickte er Blizzard einige Fotos und einen Dankesbrief - sie sind in Blizzards hauseigenem Museum ausgestellt.
Quelle: Blizzard Entertainment
Eine frühe Konzeptzeichnung der Zerg (hier noch als Zurg bezeichnet) aus der Feder von Chris Metzen.
NAMENSÄNDERUNG
Die "Zerg" hießen ursprünglich "Zurg". Blizzard sah sich jedoch gezwungen, den Namen zu ändern, um keinen Rechtsstreit zu riskieren: In dem Film Toy Story (1995) taucht nämlich ein Alien namens Zurg auf. 1996, noch bevor der Name "Zurg" gefunden war, hatte Blizzard übrigens noch einen anderen Namen für die Monsterbrut, der aber vermutlich nur ein Platzhalter war: Blizzard bezeichnete sie als "Nightmarish Invaders".
REKORDHALTER
Starcraft ist mehrfach im Guinnessbuch der Rekorde vertreten. Auszeichnungen gab es unter anderem für das langlebigste E-Sport-Spiel und das bestverkaufte PC-Strategiespiel. Auch Starcraft 2 ist mit einem Rekord vertreten: Das Spiel darf sich rühmen, am Erstverkaufstag mehr als eine Million Mal über die Ladentheke gewandert zu sein - das macht es zum am schnellsten verkauften Strategiespiel.
Bildergalerie
LESESTOFF
Zu Starcraft sind bereits Dutzende Romane, Comics, und weitere erschienen, Tendenz steigend. Hinzu kommen zahlreiche Making-Of-Bücher, Spielfiguren, Brettspiele, Klamotten und jede Menge weiterer Merchandise-Artikel. Eine kleine Auswahl findet ihr hier im offiziellen Shop.
EASTEREGGS
Wenn man manche Einheiten in Starcraft mehrmals anklickt, sind neben allerlei lustigen Kommentaren (die sich genau wie in Warcraft 2 steigern) auch Audio-Dateien aus Diablo zu hören. Starcraft 2 quillt in dieser Hinsicht sogar regelrecht über vor Eastereggs: Anspielungen auf Apples iPhone, ein Minispiel namens The Lost Viking (in Anlehnung an Blizzards Knobelspiel The Lost Vikings) oder ein Warcraft-Taure, der sich per Dixi-Klo ins Weltall schießt, sind da nur einige von vielen, vielen Beispielen.
Quelle: Mobygames
Insurrection: Campaigns for Starcraft wurde von Aztech New Media entwickelt und umfasste drei neue Kampagnen.
ERWEITERUNGEN
Neben dem offiziellen Add-on Brood War, das Blizzard zusammen mit dem Studio Saffire entwickelte, gibt es noch zwei weitere, eher unbekannte Starcraft-Erweiterungen: Insurrection und Retribution wurden von Aztech New Media und Stardock entwickelt und offiziell von Blizzard autorisiert. Die heute in Vergessenheit geratenen Add-ons erzählen alternative Handlungen im Starcraft-Universum, fügen dem Spiel aber weder neue Einheiten noch Ideen hinzu. Trotz Blizzards Freigabe liefert der Hersteller keinen Support für die Titel.
NINTENDO
Starcraft erschien 2000 auch für das Nintendo 64, eine der dalams wenigen Konsolenportierungen eines Blizzard-Spiels. Starcraft 64 umfasste alle Missionen des Hauptspiels und die des Add-ons Brood War, allerdings wurden Zwischensequenzen und Audio-Dateien kräftig gekürzt, um auf das kleine Modul zu passen. Grafisch wirkt das Spiel etwas unschärfer als das PC-Original, das Interface wurde aber sinnvoll an den damals innovativen N64-Controller angepasst. Online-Multiplayer gab es zwar nicht, dafür aber einen lokalen Koop-Modus. Wie sich das spielt, könnt ihr euch in diesem Video ansehen.
Lust auf weitere Retro-Specials? Hier geht's lang!
Quellen: Blizzard, Starcraft Legacy, Starcraft Evolution, Mobygames

Aus Balancing Gründen hatten Spiele zuvor zwar Bogenschützen und die anderen Gewehre, aber in der Spielmechanik waren die ja gleich.
Und mit Starcraft hatte man ja alleine bei den Arbeitern schon erhebliche Unterschiede: Die einen haben die Gebäude gebaut und später auch repariert, die anderen sind zu den Gebäuden mutiert und haben daher quasi eine Einheit geopfert, die anderen initieren nur einen Heranwarp Befehl und begeben sich dann wieder an die Arbeit und dann brauchen die einen auch noch Larven zum Arbeiter "bauen", die aber nur auf Cooldown automatisch generiert werden.
Das alleine war schon großartig - aber daß Blizzard es dann noch geschafft hatte, trotz Fähigkeiten und Einheiten wie Trägerschiffen, Zergrushes und Atomschlägen die Balance zu wahren, war schlicht ein Geniestreich.
Warcraft 2 war auch gut, aber dann doch schon etwas begrenzt, wenn man das nach Jahren nochmal zockt ist man da schnell durch, was man von früher gar nicht kannte, da das ja noch anspruchsvoll war, aber heute kennt man ja die Mechaniken relativ schnell.
SC dagegen war irgendwie schon etwas ... moderner. Die Mechaniken waren irgendwie noch ähnlich wie bei WC2, aber das "perfekte" RTS war damit in Gang gebracht. Auch ein sehr gutes SC2, der Nachfolger, konnte nicht mehr soviel besser machen. Das Genre war zwar noch nicht ausgereift, aber man hatte die Eckpfeiler gesetzt, ähnlich wie bei einem Age of Empires oder einen C&C.