Star Wars: Jedi Survivor - FSR 2.0 und Tuning-Tipps-Fazit
Wir haben mit einem Laptop und einem PC unseres Partners Captiva Screenshots und Benchmarks zu Star Wars Jedi: Survivor erstellt, um euch Tuning-Tipps zu geben. Als Grafikkarte kam die Nvidia GeForce RTX 3060 als Desktop- und Mobil-Variante zum Einsatz. Auch der Leistungseinfluss von Raytracing sowie AMDs KI-Technik FSR 2.0 ist ein Thema. Zudem verlosen wir unseren Test-PC.
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AMD FSR 2.0: Hilfe für mehr FPS
Es gibt eine Möglichkeit, Jedi Survivor auf einem PC, der in Full-HD schwächelt, selbst in WQHD mit sinnvollen FPS-Werten zu spielen. Der Ausweg ist die KI-basierte Upskaling-Technik AMD FSR 2.0, die im Gegensatz zu DLSS, dem Äquivalent des Konkurrenzen Nvidia, sowohl mit AMD- und Nvidia-Grafikkarten funktioniert. FSR 2.0 funktioniert vom Prinzip her genau wie DLSS: Der PC berechnet das Spiel intern in einer geringen Auflösung als die, die später benötigt wird, so dass relativ hohe FPS-Werte möglich sind. Die fehlenden Bildinformationen entstehen durch KI-unterstützte Algorithmen hinzu.
In der Summe kommen dabei trotz der nötigen KI-Berechnung mehr FPS zustande, als wenn man den PC ohne FSR 2.0 (oder je nach Spiel auch DLSS) die Zielauflösung berechnen lässt. Qualitativ macht FSR 2.0, genau wie DLSS, nur wenige Fehler oder Unsauberkeiten. Es gibt meist nur sehr kleine Unterschiede, die man in aller Regel nur bei einem direkten Vergleich von zwei Standbildern erkennt. Bei Star Wars Jedi: Survivor gibt es mehrere Stufen für FSR 2.0, um den Schwerpunkt auf mehr Qualität oder umgekehrt auf mehr FPS zu legen.
Wir haben die ausgewogene Stufe "Balanced" gewählt und bei epischen Details gemessen, was FSR 2.0 bringt, und zwar zum einen mit und zum anderen ohne Raytracing. Ohne Raytracing haben wir mit FSR ein Leistungsplus von 50 bis 75 Prozent gemessen und selbst in WQHD knapp 60 FPS erzielt. Mit Raytracing liegen die Werte in WQHD noch immer bei 46 FPS, bei Full-HD über 50 FPS. Das Leistungsplus liegt im Schnitt bei 44 Prozent, in WQHD sind es über 50 Prozent.
Dank FSR 2.0 bekommt ihr also ein ordentliches FPS-Plus, das auf relativ schwachen Systemen epische Details in Full-HD problemlos ermöglicht und sogar in WQHD mit aktiviertem Raytracing zu FPS-Werten führt, die in unserem Falle problemlos über 30 liegen. Um die optischen Unterschiede zu zeigen, haben wir nun noch zwei Vergleichsbilder derselben Szene erstellt - wir vergleichen jeweils die Stufe Episch, und zwar einmal mit und einmal ohne Raytracing, beides dann mit und ohne aktiviertes FSR 2.0:
Auffällig ist hier eigentlicht nur der Baum, der mit FSR ein wenig unschärfer und weniger lichdurchflutet wirkt.
Hier ist abermals der Baum als Unterschied zu sehen.
Tuning-Fazit und die 7 Untermenüpunkte
Zum Schluss ziehen wir ein Fazit, in das wir auch die anfangs angesprochenen 7 einzelnen Untermenüpunkte im Grafikmenü einbauen: Sichtweite, Schatten, Anti-Aliasing, Texturqualität, Visuelle Effekte, Post-Processing und Belaubungsdetails. Hier haben wir merkwürdige Ergebnisse gemessen - entweder es gibt derzeit einen Bug, oder es ist im Menüpunkt für die Voreinstellungen noch irgendetwas verborgen. Denn verstellen wir die Grafikvoreinstellung von Episch auf Niedrig, was alle 7 Untermenüpunkte automatisch mitverstellt, bekommen wir über 90 statt etwa 50 FPS. Wenn wir aber von der Grundeinstellung Episch aus die einzelnen 7 Menüpunkte alle gemeinsam manuell auf Niedrig stellen, kommen wir nur auf gut 70 FPS, was weniger als die Voreinstellung Mittel ist. Dementsprechend messen wir auch dann, wenn wir jeweils nur einen einzigen der 7 Punkte von Episch auf Niedrig stellen, nur ein Plus von 2 bis 7 FPS. Vor unserem Fazit haben wir noch ein letztes Vergleichsbild für euch platziert:
Das Bild wirkt bei niedrigen Details vor allem unschärfer, was übrigens im bewegten Bild sehr viel stärker auffällt als bei einem Screenshot. Unser Fazit lautet: Das Verstellen einzelner Untermenüpunkte können wir daher nicht als Maßnahme für mehr FPS empfehlen, was uns gleichzeitig zu einem Fazit führt: Sollte Jedi Survivor auf eurem PC nicht einmal auf mittleren Details flüssig laufen, dann probiert es mit AMD FSR 2.0. Ebenso könnt ihr dank FSR 2.0 in einer höheren Auflösung oder einer höheren Stufe spielen als die, die euer PC ohne dieses Hilfsmittel schafft. Andere Tuning-Optionen sind laut unserer Analyse auf dem Stand des Patches vom 1. Mai 2023 nicht wirklich sinnvoll.
Gewinnspiel: Holt euch unser Testsytem nach Hause!
Zusammen mit unserem Partner Captiva verlosen wir unser Testsystem für diesen Artikel, den Captiva G15IG 21V6. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr lediglich eine einfache Frage beantworten:
Über wieviel RAM verfügt unser Testsystem, der Captiva G15IG 21V6?
A: 8 GB
B: 16 GB
C: 32 GB
Das Gewinnspiel läuft bis zum 12. März 23:59 Uhr und um teilzunehmen, müsst ihr eingeloggt sein! Im Gewinnfall werdet ihr von uns angeschrieben. Es gelten unsere Teilnahmebedingungen.
