Star Wars: Battlefront 2 im Test
Obwohl dem Vorgänger vor eineinhalb Jahren der PC-Games -Award versagt blieb, avancierte der Mehrspieler-Shooter zum bestverkauften Star Wars-Computerspiel. Fans sahen dabei großzügig über die ein oder andere Schwäche hinweg, bot der Titel doch zum ersten Mal die Möglichkeit, zusammen mit Kumpanen auf den Pfaden der vielleicht schon seit der Kindheit bekannten Helden zu wandeln. Daran hat sich auch im zweiten Teil nichts geändert.
Quelle: LucasArts
Star Wars: Battlefront 2 setzt auf spielbare Helden und Raumschlachten. Ob das einen Kauf rechtfertigt? (4)
Auf den Planeten erledigen Sie schließlich diverse Aufgaben und nehmen Flaggenpunkte ein, was unterhaltsam ist. Die mitspielenden Bots haben aber ein taktisches Feingefühl wie ein vollbesetzter D-Zug und rasen geradlinig auf den nächsten Punkt zu, statt zu einer Flagge weiter weg zu schleichen oder den Gegner zu flankieren. Letztendlich erledigen Sie alle Ziele selbst, die Computergegner sind für geübte Spieler schlichtweg keine Herausforderung.
Spielstatistiken mit 170:10 Abschüssen sind gerade mal guter Durchschnitt. Trotzdem kann es sein, dass Sie damit verlieren und nichts dafür können: Ihre Kameraden ziehen nicht mit, stehen teilweise regungslos in der Landschaft herum und helfen sogar unfreiwillig den Feinden. Beispielsweise ballerten einige der Mitstreiter in der Bibliothek auf Coruscant mit einem Raketenwerfer auf die Bücherregale, die es zu schützen galt.
Da es keine Speicherfunktion gibt, startet die Mission bei einer Niederlage komplett von vorn. Das kostet Nerven ... Wieder mit dabei ist die Galaxis-Eroberung. Auf einer Sternenkarte schicken sich die dunkle und die helle Seite Raumflotten auf den Pelz. Für mehr Planeten und erfolgreiche Schlachten gibt es Geld, das für Sonderzubehör und freischaltbare Kämpferklassen draufgeht.
Vor einer Konfrontation wählt man einen gekauften Bonus, etwa -Verstärkungstruppen oder Autogeschütze an den Eroberungspunkten. Zur Sache geht es dabei in Echtzeit. Sollte bei Ihnen mal das Internet streiken, ist die gebotene Art der Alleinunterhaltung trotz einiger Mängel eine brauchbare Option, wenn auch kein zwingender Kaufgrund.
Star Wars-Fans mit einer guten Internetleitung oder Netzwerkambitionen können aber beruhigt zugreifen, das neue Werk erfüllt bestimmt Ihre Erwartungen. Sind Ihnen Jedis allerdings so schnuppe wie der Halleysche Komet, schreiben Sie zu Weihnachten besser das kommende Battlefield 2 Add-on oder Call of Duty 2 auf den Wunschzettel.

ich stimme zerr zu das spiel fesselt mich mehr als die angesagten neuen ego shooter es macht einfach spaß online mit ein paar freunden ein paar anderen leuten auf der welt mal zu zeigen was sturmtruppen wirklich sind :) naja auf deutsch ihnen mal in den Arsch zu treten
warum kommt sowas jetzt ....ca 3jahre nach start?????