Star Trek: Voyager (TV-Serie)
Quelle: Paramount
Kate Mulgrew als Captain Janeway
Mit Voyager hob Paramount 1994 vor reichlich skeptischem Publikum die vierte Star Trek-Serie nach Raumschiff Enterprise (The Original Series, kurz TOS), The Next Generation (TNG) und Deep Space Nine (DS9) aus der Taufe. Einige fühlten sich rasch bestätigt und warfen der dritten Raumschiff-Serie Einfallslosigkeit vor, andere schworen mit der Zeit auf das neue Spin-off.
Erstmals mit einem weiblichen Captain an der Spitze der Crew verschlägt es in der neuen Reihe das Sternenflottenschiff Voyager weit auf die andere Seite der Galaxis: in den bisher unerforschten Delta-Quadranten. Auf der Rückreise zur Erde, die Jahrzehnte zu dauern droht, warten viele Abenteuer auf die Besatzung, viele höchst gefährliche Feindkontakte wie die mit den Borg, aber auch neue Allianzen und Freundschaften. Die Crew, eine Mischung aus Sternenflotten-Personal, Maquis-Outlaws und unterwegs aufgesammelten Aliens, muss sich in dieser Notsituation erst einmal zusammenraufen.
Letztlich wird das Team aber gerade dadurch zusammengeschweist, allein in einem für sie fremden Quadranten zu sein. Darin unterscheidet sich die Serie von TOS und TNG, in denen das Raumschiff auch regelmäßig in die Heimat kommen konnte und natürlich DS9, der fest verwurzelten Raumstation im bajoranischen Sektor. Mit Voyager wird nun nach dem Gamma-Quadranten (DS9) auch der Delta-Quadrant erforscht. Und bietet neben den Einzelabenteuern einen neuen roten Faden: Die Reise nachhause.
