Star Trek: Elite Force 2
Jean-Luc Picard redet nicht nur, sondern zückt im späteren Spielverlauf sogar die Waffe. Sie geben ihm dabei Rückendeckung.
Wie es sich für einen modernen Ego-Shooter gehört, der nicht gerade Serious Sam oder Will Rock heißt, gibt es auch in Elite Force 2 wieder etliche geskriptete Ereignisse; sogar so viele davon, dass man fast keinen Schritt machen kann, ohne dabei einen so genannten Scripted Event auszulösen. Da stürzen Säulen unter lautem Getöse ein, Erdbeben erschüttern Höhlen, Staub rieselt von Decken herab, Brücken brechen unter Ihren Füßen ein, Aliens krachen durch Wände - und das ist noch nicht alles.
Schießen und rätseln
Was in unserer Welt Handys sind, ist für die Sternenflotte der Tricorder: Jeder hat einen und spielt alle naselang damit herum. Das ist verständlich, bedenkt man, wie viel das Gerät kann. Versperrt eine High-Tech-Sicherheitsvorrichtung das Weiterkommen? Zücken Sie den Tricoder und hacken Sie den Computer! Geht's in einem Raum ohne Türen nicht weiter? Zücken Sie den Tricoder und checken Sie mittels speziellem Sichtmodus die strukturelle Integrität - dünne, Einsturzgefährdete Wände werden farblich angezeigt und mit einem gezielten Phaserstoß aus dem Weg geräumt. Treten Sie ständig in unsichtbare Laser-Fallen? Zücken Sie den Tricoder! Später dürfen Sie mit dem vielseitigen Gerät sogar ein gewaltiges Feuerwerk herbeiführen: Mit einem Zielsensor markieren Sie ein Gebiet, woraufhin die Enterprise aus dem All Photonentorpedos abfeuert - perfekt, um größere Mengen an Gegnern mit einem Schlag zu vernichten.
In Elite Force 2 hantieren Sie mit allerhand technischen Geräten. Ihren Tricoder setzen Sie beispielsweise auch dazu ein, verkorkste Stromkreisläufe zu reparieren, indem Sie Kabel miteinander verbinden und dabei einen Kurzschluss vermeiden. Das ist im Grunde ganz einfach, doch gelegentlich stehen Sie unter Zeitdruck, was die Sache erschwert Einmal ist Ihr Team hinter einer Tür in einem Raum gefangen, der von Aliens überrannt wird. Sie müssen versuchen, den Stromkreis rechtzeitig zu aktivieren, während Ihre Team-Mitglieder mit Sprüchen wie "Nun mach schon, Munro!" hetzen. Zum Glück gibt es eine Quicksave-Funktion.
Willkommen auf der Enterprise
Friedliche Attrexianer werden von den bösen Exmorphen angegriffen. Sie müssen mal wieder den Schutzengel spielen.
Nach jeder erfolgreich absolvierten Mission werden Sie zurück auf die Enterprise gebeamt. Die dürfen Sie anschließend auskundschaften. Allerdings ist der Spielablauf dabei recht linear gehalten, was dazu führt, dass Räume, in denen nichts geschieht, einfach verschlossen sind. Manchmal hilft der Kompass, den richtigen Weg durch die verwinkelten Gänge des Raumschiffs zu finden. Im Zuge Ihres Aufenthalts besuchen Sie Örtlichkeiten wie die Krankenstation, die Brücke oder das Holodeck, wo der Klingone Korban Waffen vorstellt. In einer speziell dafür vorgesehenen Kampfsimulation machen Sie sich mit den neuen Kanonen vertraut.
Regelmäßig wird Sie ein Crew-Mitglied in ein Gespräch verwickeln. Da gibt es erstens jene Dialoge, die zwingend notwendig sind und die Story vorantreiben. Und zweitens solche Gespräche, die von Ihnen ausgehen und eher einem Smalltalk gleichkommen: Alle Figuren lassen sich anklicken, was selbigen einen kurzen Satz entlockt. Oder Sie belauschen einfach das Gespräch zweier Personen - manchmal schnappen Sie auf diese Art halbwegs nützliche Hinweise auf, etwa, was die Kampftaktik mit unterschiedlichen Waffen anbelangt. Größtenteils aber sind die Dialoge nichts sagend und vielmehr schmückendes Beiwerk, statt hilfreich.
Alles hat ein Ende
Häufig ziehen Sie zusammen mit Kollegen in den Kampf. Die verhalten sich nicht sonderlich intelligent, sind aber als "Fleischschild" ganz hilfreich.
Elite Force 2 legt nach einem schwachen Anfang richtig los. Es hagelt so viele Ideen, dass man kaum mehr zum Verschnaufen kommt. Das ist einerseits gut, weil es an den Monitor fesselt; andererseits aber auch schlecht, weil man darüber die Zeit vergisst. Ehe Sie sichs versehen, sind zehn Stunden vorbei - und damit auch Elite Force 2. Der Nachfolger ist, trotz der Versprechen im Vorfeld, nicht umfangreicher geworden als der Vorgänger. Er ist aber, und das ist wohl das Wichtigste, auch nicht schlechter. Deswegen lässt sich zum Abschluss eine klare Kaufempfehlung aussprechen; insbesondere für Leute, die keinen High-End-Rechner haben - Elite Force 2 basiert zwar auf einer hochgezüchteten Quake 3-Engine, läuft aber selbst auf kleineren Maschinen wie geschmiert.

nicht zu vergessen die tatsache das man sich auf dem schiff immer noch nicht frei bewegen kann. das war im teil 1 so angeblich erst mit add on besser. (hab ich leider nicht ausprobiert).
ok den maschienenraum hab ich ausgelassen weil man dort nur kurz vorbeischaut und nie wieder. und dann immer die selben gegner. ich sag ja nicht es ist ganz langweilig. so ist es nicht. weil man immer wo anders kämpft und die gegnergrösen sich immer steigern. aber den entwickler hätte doch auffallen müssen das wenn man immer gegen gleiche kämpft man schnell die taktic gegen diese entwickelt hat und dann wird das ganze zu routine. ein großer minus punkt.
ansonsten trotz mängel ein sehr gutes spiel. so eine atmosphäse hatte ich seit unreal 2 nicht. blos der hatte kein multyplayer...
wir sehen uns online!
ps. wer fehler indet darf sie behalten!
Dafür ist es aber teilweise doppelt so dröge. Bis zum letzten Viertel ist man praktisch nur gegen diese Exomorphs unterwegs. Als dann langsam Abwechslung ins Spiel kam (ich sag jetzt nicht durch wen oder was), war das Spiel auch schon zu Ende. Elite Force 1 war um einiges besser und vor allem Abwechslungsreicher.
Da fällt mir noch was ein. Die Musik! Eine absolut grauenhaft schräg klingende Pseudo-Orchestermusik. Die tolle Elite Force-Melodie war hier nur noch ein Schatten ihrer selbst. Kllang wie MIDI-Musik die mit einer schlechten Synthezizer-Karte abgespielt wurde.
Trotz allem aber ein gutes Spiel, das dem Vergleich mit dem Vorgänger leider nicht standhält.
Ich lese das mit der kurzen Spielzeit schon zum zweiten Mal und frage mich, welches Spiel ICH eigentlich gespielt habe. Denn ich habe an Elite Force 2 mindestens doppelt so lange gespielt wie am ersten Teil. Ich halte das für eine pure Falschmeldung, über die sich Activision beschweren sollte. Ohnehin sind mir die Spielzeit-Einschätzungen meist dermaßen suspekt, daß ich mich nie auf sie verlassen kann.
P.S. Das 2er is um einiges schwerer (meiner meinung nach) das würde erklären warum du länger gebraucht hast. Hatte EF II übrigens in 10 Std durch, is wirklich kurz. ;-)