Star Trek: Across the Unknown - Kämpfe, Außenmissionen und Entscheidungen

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Star Trek: Across the Unknown - Kämpfe, Außenmissionen und Entscheidungen
Quelle: Daedalic

In Across the Unknown erlebt ihr die Reise der Voyager völlig neu: Jede Entscheidung verändert Crew, Moral und Schicksal - bis zur letzten Mission im Delta-Quadranten.

Kämpfe: Taktik entscheidet über Sieg oder Niederlage

Der Delta-Quadrant ist ein gefährliches Pflaster - besonders die Kazon machen der Voyager immer wieder das Leben schwer. Hinterhalte gehören zum Alltag, und wenn der rote Alarm ertönt, entscheidet allein die Taktik des Captains über Sieg oder Niederlage.

Gefechte lassen sich entweder automatisch berechnen oder manuell austragen. In der direkten Kontrolle kommen Offiziere wie Tom Paris mit seinen Ausweichmanövern ins Spiel. Dabei eröffnen sich verschiedene Herangehensweisen: Ein aggressiver Kurs setzt etwa darauf, die gegnerischen Waffen auszuschalten, um ihr Feuer zu unterbinden. Ebenso denkbar ist es, die feindlichen Antriebe ins Visier zu nehmen, um sich selbst eine Flucht zu ermöglichen. Wer defensiv agiert, dreht das Schiff so, dass die empfindlichsten Sektionen - wie die eigenen Antriebe - geschützt bleiben.

Phaser oder Torpedos? Noch so eine Entscheidung. Quelle: Daedalic Phaser oder Torpedos? Noch so eine Entscheidung. Das gezeigte Beispiel eines einzelnen Kazon-Raiders war noch leicht zu bewältigen. Doch mit mehreren Gegnern steigt das Risiko sprunghaft: Schäden am Rumpf, verletzte Offiziere oder gar Todesfälle sind dann schnell Realität. Wie riskant ein Gefecht verläuft, hängt unmittelbar von den zuvor getroffenen Ausbauentscheidungen ab. Eine kampfstarke Voyager steckt Treffer besser weg, während ein wissenschaftlicher Fokus andere Optionen eröffnet - etwa gegnerische Systeme gezielt lahmzulegen oder Konflikte elegant zu umgehen.

Damit wird deutlich: Kämpfe sind kein isoliertes Spielelement, sondern eng verwoben mit Forschung, Ressourcenmanagement und Crewführung. Und zugleich erinnert das Spiel daran, dass nicht jede Begegnung mit einer fremden Spezies im Delta-Quadranten feindlich enden muss.

Außenmissionen: Entscheidungen mit Folgen für Crew und Story

Außenmissionen gehören zu den prägendsten Momenten in Star Trek: Voyager - Across The Unknown. In der Präsentation zeigte sich das an einem Notruf von Riley Frazier, die die Crew bat, eine Technologie aus einem verlassenen Borg-Kubus zu bergen.

Jede Mission besteht aus mehreren Herausforderungen, die unterschiedliche Fähigkeiten erfordern. Nicht jedes Crewmitglied passt in jede Situation: Neelix bringt zwar diplomatisches Talent mit, doch im gezeigten Einsatz waren Tuvok, der Doktor und Zesta die bessere Wahl. Ob eine blockierte Tür mit Phasern aufgeschossen, durch Reparaturen geöffnet oder mit einem Umweg umgangen wird - stets entscheiden die Zusammensetzung des Teams und die gewählten Aktionen über Erfolg oder Misserfolg. Dabei drohen Erschöpfung, Verletzungen oder Einschränkungen wie beim Doktor, dessen mobiler Emitter in unserer Beispielmission Schaden nahm.

Wählt eure Mitglieder für Außenmissionen wohlüberlegt. Quelle: Daedalic Wählt eure Mitglieder für Außenmissionen wohlüberlegt. Am Ende entscheidet eine letzte Probe über die eigentliche Belohnung. Im Erfolgsfall winken Ressourcen und Erfahrungspunkte, im Misserfolg verzweigt sich die Geschichte - und der Captain muss mit den Konsequenzen leben. Genau hier liegt der Reiz: Außenmissionen sind mehr als nur Nebenaufgaben, sie treiben die Handlung voran, verändern ihren Verlauf und verstärken das Gefühl, das Schicksal der Voyager aktiv zu gestalten.

Entscheidungen und Konsequenzen: Jede Wahl verändert die Reise der Voyager

Zurück auf der Voyager stellt sich heraus, dass Riley Frazier nicht ehrlich war. Sie und ihre Leute sind ehemalige Borg - und plötzlich steht Janeway vor einer heiklen Frage: Soll eine Kolonie von Ex-Borg tatsächlich Zugang zu gefährlicher Borg-Technologie erhalten? Die Siedler versprechen Frieden und Harmonie, doch wie verlässlich ist dieses Versprechen?

In der Präsentation fiel die Wahl darauf, die Technologie zu zerstören. Für Ms. Frazier ein Affront, für die Crew jedoch ein moralisch richtiger Schritt, der die Stimmung an Bord stärkte. Außerdem gab es ein paar zusätzliche Ressourcen aus den Überresten. Andere Entscheidungen hätten gänzlich andere Folgen gehabt: Wer das Artefakt behält, kann damit ein einzigartiges Borg-Modul erforschen und einen Raum bauen, der sonst nie verfügbar ist - allerdings auf Kosten der Moral. Wer es Frazier überlässt, erhält dafür eine alternative Technologie.

Diese Mechanik zieht sich durchs gesamte Spiel. Manche Nebenmissionen oder sogar neue Heldenfiguren tauchen nur auf, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. So könnte etwa ein kleiner Nebencharakter, der in der Serie nur einen kurzen Auftritt hatte, der Crew beitreten und eigene Storylines freischalten. Umgekehrt verändern sich auch zentrale Ereignisse: Stirbt Seven of Nine, entfallen ihre Abenteuer - und Episoden wie Dark Frontier laufen völlig anders ab.

Alle Entscheidungen werden dabei über Text präsentiert, denn Across The Unknown verzichtet vollständig auf eine Sprachausgabe. Das ist gerade bei einem Spiel, das so stark auf Dialoge und bekannte Figuren setzt, ein kleiner Wermutstropfen.

Viele Missionen greifen bekannte Episoden auf, verändern aber ihre Ausgänge. So kann im Phage-Szenario jemand anderes als Neelix seine Lungen verlieren, während in Equinox ein düsterer "böser Janeway"-Pfad sogar in eine Meuterei und damit in ein Game Over münden kann.

Fest steht: Die Crew, die am Ende die Erde erreicht, wird nicht mehr dieselbe sein, die einst im Delta-Quadranten strandete.

Meinung

Star Trek: Voyager - Across the Unknown wird von Gamexcite aus Hamburg entwickelt, die man von verschiedenen Asterix-Spielen kennt. Das Spiel erscheint für PC, PlayStation 5 und Xbox Series. Ein Release-Datum ist bisher noch nicht bekannt. Star Trek: Voyager - Across the Unknown wird von Daedalic Entertainment vertrieben.

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  1. Seite 1 Star Trek: Across the Unknown - Alternative Geschichten und der Ausbau der Voyager
  2. Seite 2 Star Trek: Across the Unknown - Crew, Moral, Erkundung und Ressourcen
  3. Seite 3 Star Trek: Across the Unknown - Kämpfe, Außenmissionen und Entscheidungen
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ivoryder Stille/r Leser/in
        Sehr interessanter Artikel, danke dafür!
        Werde das Spiel auf jeden Fall im Auge behalten und finde die Grundidee toll. Die Basis ist perfekt, weil Voyager eine meiner Lieblingsserien ist. :)
      • Von Ivoryder Stille/r Leser/in
        Sehr interessanter Artikel, danke dafür!
        Werde das Spiel auf jeden Fall im Auge behalten und finde die Grundidee toll. Die Basis ist perfekt, weil Voyager eine meiner Lieblingsserien ist. :)
      • Von b-nine Stille/r Leser/in
        Als echter Trekkie seit 1981 übrigens würde ich mich für ein neues Star-Trek-Spiel mehr als begeistern! Mein letztes war Star Trek Resurgence, welches ich aber auf der PS5 gespielt habe. Schon das war top!
      • Von Lord-Haelmchen Stille/r Leser/in
        Hmm, die Spielmechanik erinnert irgendwie an "Crying Suns". Wenn´s ne Demo vor Release gibt, werd ich mir die definitiv anschauen.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Ich bin sehr gespannt auf das Spiel.
        Wenn es Star Trek ist, dann interessiert mich hauptsächlich Voyager. Und nach den damaligen Elite Force-Teilen hatte ich immer auf eine Rückkehr zur Voyager in einem Videospiel gehofft.

        btw: Ich habe die Voyager sogar als Klemmbausteinset (BlueBrixx) hier stehen!
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