Star Trek: Across the Unknown - Crew, Moral, Erkundung und Ressourcen

4
Special Dominik Pache - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Star Trek: Across the Unknown - Crew, Moral, Erkundung und Ressourcen
Quelle: Daedalic

In Across the Unknown erlebt ihr die Reise der Voyager völlig neu: Jede Entscheidung verändert Crew, Moral und Schicksal - bis zur letzten Mission im Delta-Quadranten.

Crew und Moral: Warum Loyalität wichtiger ist als Waffen

Neben Technik und Forschung spielt auch die Crew selbst eine zentrale Rolle. Ihre Moral entscheidet oft genauso über Erfolg oder Scheitern wie die Bewaffnung der Voyager. Welche Crew-Quartiere sollen gebaut werden? Welche Mahlzeiten werden in der Messe serviert - hochwertige replizierte Speisen oder karge Notrationen? Und bekommt die Mannschaft Zugang zum Holodeck, um sich zu entspannen und für einen Moment die Härte des Alltags zu vergessen?

Solche Entscheidungen sind nicht bloße Nebensächlichkeiten, sondern haben unmittelbaren Einfluss auf den Zusammenhalt an Bord. Zufriedene Offiziere arbeiten effizienter, während Missachtung oder Entbehrung schnell das Fass zum Überlaufen bringen können. Ohne den Rückhalt der Crew droht nicht nur ein Leistungsabfall - im schlimmsten Fall kommt es zu einer Meuterei.

Wer fliegt denn da direkt auf die Sonne zu? Quelle: Daedalic Wer fliegt denn da direkt auf die Sonne zu? Die Crew ist im Spiel nicht nur erzählerisch, sondern auch mechanisch eine Ressource. Gehen zu viele Mitglieder verloren, bleiben ganze Räume funktionslos - ein Hydroponik-Labor ohne Besatzung bleibt nutzlos. Manche Hauptmissionen drehen sich genau darum: Löst der Captain ein Problem nicht, können gleich Dutzende Besatzungsmitglieder die Voyager verlassen. Nur Janeway selbst ist unantastbar - sie kann nicht sterben. Dennoch droht das Spielende durch eine Meuterei oder wenn Feinde wie die Kazon oder Borg das Schiff übernehmen.

Wer die Heimreise bestehen will, muss daher nicht nur auf Torpedos und Technologie setzen, sondern auch auf das Vertrauen und die Loyalität seiner Mannschaft. Denn am Ende hängt die Zukunft der Voyager nicht allein von Schilden und Waffen ab, sondern vom Willen ihrer Crew, dem Captain zu folgen.

Erkundung und Ressourcen: So überlebt die Voyager im Delta-Quadranten

Die Reise durch den Delta-Quadranten ist in Star Trek: Voyager - Across The Unknown in zwölf Sektoren unterteilt. Jeder dieser Sektoren besteht aus mehreren prozedural generierten Sternensystemen - kein Durchlauf gleicht also dem anderen. Für einen Sektor veranschlagen die Entwickler etwa eine Stunde Spielzeit. Ein Spieldurchlauf dauert also mindestens zwölf Stunden, meist aber deutlich länger, wenn man Nebenmissionen und alle Points of Interest mitnimmt. Allerdings drängt die Crew irgendwann zur Heimkehr: Wer zu sehr trödelt, riskiert sinkende Moral. Schließlich will niemand im Delta-Quadranten zum Touristen werden - "70 Jahre sollten es bitte nicht werden", wie die Entwickler betonen.

Ressourcen sind für euer Fortkommen essenziell. Ihr müsst sie immer wieder sammeln. Quelle: Daedalic Ressourcen sind für euer Fortkommen essenziell. Ihr müsst sie immer wieder sammeln. In den Sternensystemen warten zahlreiche Points of Interest - Planeten, Asteroiden, verlassene Schiffe -, die Überraschungen bereithalten, aber vor allem eines liefern: Ressourcen. Ohne Deuterium läuft der Warpkern nicht. Ohne Tritanium lassen sich keine Räume bauen oder Reparaturen durchführen. Und ohne Nahrung droht der Crew der Hunger. Ressourcen sichern nicht nur das Überleben, sondern halten auch die Produktionsketten an Bord am Laufen.

Doch die Jagd nach Rohstoffen ist nie risikolos. Ein Gasriese mag reich an Deuterium sein, doch die Extraktion kann Opfer fordern. Im schlimmsten Fall sterben Teile der Crew - bis auf Janeway ist niemand sicher. Lohnt sich ein Einsatz, oder setzt man Schiff und Mannschaft einer tödlichen Gefahr aus? Und die verfügbaren Optionen hängen immer auch vom Zustand und Ausbau der Voyager ab. Ist die Shuttlebucht beschädigt oder deaktiviert, entfällt der Einsatz kleinerer Schiffe - und damit eine ganze Strategie.

4
  1. Seite 1 Star Trek: Across the Unknown - Alternative Geschichten und der Ausbau der Voyager
  2. Seite 2 Star Trek: Across the Unknown - Crew, Moral, Erkundung und Ressourcen
  3. Seite 3 Star Trek: Across the Unknown - Kämpfe, Außenmissionen und Entscheidungen
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ivoryder Stille/r Leser/in
        Sehr interessanter Artikel, danke dafür!
        Werde das Spiel auf jeden Fall im Auge behalten und finde die Grundidee toll. Die Basis ist perfekt, weil Voyager eine meiner Lieblingsserien ist. :)
      • Von Ivoryder Stille/r Leser/in
        Sehr interessanter Artikel, danke dafür!
        Werde das Spiel auf jeden Fall im Auge behalten und finde die Grundidee toll. Die Basis ist perfekt, weil Voyager eine meiner Lieblingsserien ist. :)
      • Von b-nine Stille/r Leser/in
        Als echter Trekkie seit 1981 übrigens würde ich mich für ein neues Star-Trek-Spiel mehr als begeistern! Mein letztes war Star Trek Resurgence, welches ich aber auf der PS5 gespielt habe. Schon das war top!
      • Von Lord-Haelmchen Stille/r Leser/in
        Hmm, die Spielmechanik erinnert irgendwie an "Crying Suns". Wenn´s ne Demo vor Release gibt, werd ich mir die definitiv anschauen.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Ich bin sehr gespannt auf das Spiel.
        Wenn es Star Trek ist, dann interessiert mich hauptsächlich Voyager. Und nach den damaligen Elite Force-Teilen hatte ich immer auf eine Rückkehr zur Voyager in einem Videospiel gehofft.

        btw: Ich habe die Voyager sogar als Klemmbausteinset (BlueBrixx) hier stehen!
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk