Star Trek: Discovery - Wie sieht die Föderation rund 1.000 Jahre in der Zukunft aus?

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Special Andreas Bertits - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Zwei Crew-Mitglieder rücken mit gezücktem Phaser vor.
Quelle: CBS

Staffel 3 der Serie Star Trek: Discovery führt uns rund 1.000 Jahre in die Zukunft. Doch wie sieht diese Zukunft aus? Und was ist mit der Föderation in dieser Zeit passiert? Es gibt bereits einige Spekulationen, die auf Hinweisen aus den Teasern und Trailern basieren.

Mit der dritten Staffel verändert sich die Serie Star Trek: Discovery. Es gibt bereits Andeutungen, dass wir zu den unbeschwerteren Tagen von Star Trek zurückkehren und die düstere, bedrückende Atmosphäre der beiden ersten Staffeln hinter uns lassen. Das bedeutet aber nicht, dass es keine spannende Story gibt.

Achtung! Hier folgen potenzielle Spoiler!

Am Ende der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery reiste das Raumschiff rund 1.000 Jahre in die Zukunft. In Staffel 3 erleben wir dann, was uns in dieser Zukunft erwartet. Dabei stellt sich eine Frage: Wie sieht die Föderation in dieser Zeit aus?

Aus den bisherigen Teasern und Trailern wissen wir, dass die Föderation nicht mehr so mächtig ist, wie zur Zeit von Captain Kirk oder Captain Picard. Das ist an der Föderations-Flagge zu erkennen, welche bereits zu sehen war. Zu Zeiten von Jean-Luc Picard sind auf der Flagge neben sehr vielen kleinen vor allem drei große Sterne zu sehen. Diese repräsentieren die Menschen, die Vulkanier und die Andorianer.

Im Trailer zu Star Trek: Discovery Season 3 sehen wir auf der Flagge vier kleine Sterne und zwei große. Das deutet an, dass die Föderation sehr viele Mitglieder verloren hat. Offenbar gehören die Andorianer dazu. Denn in einem Trailer ist zu sehen, wie Michael Burnham und der neue Charakter Book von Andorianern angegriffen und gejagt werden.

Während der New York Comic Con erklärte Producer Alex Kurtzman außerdem: "Wir nehmen die Erwartungen sowie die Allianzen und Feinde und all diese Dinge und geben sie in einen Mixer. Wir mischen alles durch und sehen, was passieren wird."

Das deutet an, dass sich die Verhältnisse in der Galaxis geändert haben. Michael Burnham wird wohl auf eine Föderation treffen, die ihren früheren Glanz verloren hat, die nicht mehr so mächtig ist wie einst und die sich vielleicht deswegen vielen Bedrohungen ausgesetzt fühlt. Star Trek wird vielleicht auf den Kopf gestellt.

Und genau das könnte ein Sinnbild für die gesamte Serie Star Trek: Discovery sein. Michael Burnham versucht, eine Föderation wieder aufzubauen, die vom Thron gestoßen wurde, die vielleicht ihre einstigen Ideale verloren hat. Und so versucht Star Trek: Discovery mit Staffel 3 wieder dorthin zurückzufinden, wo Star Trek früher war. Eine unbeschwerte Science-Fiction-Serie voller Abenteuer und mit einer guten Prise Humor.

Quelle: WinterisComing

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MrFob Nerd
        Das Trek immer eine eher positive Zukunftsvision fuer die Menschheit gezeichnet hat ist auf jeden Fall richtig und das ist mir als Trekkie auch immer sehr wichtig. Allerdings koennte ich mir vorstellen, dass die neue Staffel Discovery hier gut anknuepfen kann. Ich weiss jetzt nicht wieso genau die Foederation im 32. Jahrhundert (oder wann auch immer) wieder neu aufgebaut werden muss aber ich glaube schon, dass man da eine Serie mit sehr viel Pioniergeist und Optimismus draus machen kann.
      • Von MrFob Nerd
        Das Trek immer eine eher positive Zukunftsvision fuer die Menschheit gezeichnet hat ist auf jeden Fall richtig und das ist mir als Trekkie auch immer sehr wichtig. Allerdings koennte ich mir vorstellen, dass die neue Staffel Discovery hier gut anknuepfen kann. Ich weiss jetzt nicht wieso genau die Foederation im 32. Jahrhundert (oder wann auch immer) wieder neu aufgebaut werden muss aber ich glaube schon, dass man da eine Serie mit sehr viel Pioniergeist und Optimismus draus machen kann.
      • Von Basileukum Hobby-Spieler/in
        Zitat von LesterPG
        Also diese "kritische Sicht" auf S-F gab es aber auch schon immer.
        Starship Troopers ist ja schon "etwas" Älter, aber auch viele andere "alte" Romane von Wells oder Verne gucken eher mit einem skeptischen Auge auf die S-F.
        Stimmt. Wobei ich gerade die alten Schinken als eher Fortschrittspositiv, wenn nicht hörig bezeichnen möchte. Ich kann nur empfehlen auch mal wieder mehr zu lesen, weg vom Bildschirm. Jules Verne, ein Vorreiter des Sci-Fi´s, hat auch kritische Aspekte von Technik und Macht, welche diese verleiht, spornt aber doch eher positiv zum Geschehen an.

        Leider ist die Idee von der Technik und dem Fortschritt korrumpiert worden. Im Sozialismus wird der "Fortschritt" als Allheilmittel angesehen, wie anbei auch im Silicon Valley unserer Tage. Dabei geht es ja darum, Probleme zu lösen. Das menschliche Leben zuv verbessern, angenehmer, fröhlicher, lebenswerter zu leben. Stattdessen hat man schon fast sektenhaft sich in Fortschritts.- und Zukunftsphantasien verfahren, was ein Problem ist. Denn dies zeugt von minderem Geist.
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von Basileukum
        Aber es beschleicht einen das Gefühl, daß man da, wie auch in anderen Bereichen der Populärkultur, eher auf einen dystopischen Pfad der Sci-Fi geraten ist. Das kannte man damals nicht, es (Sci-Fi) war ein bejahender Aufbruch der Technik, des Geistes, eine Art Vision, welche man vermittelte, auch wenn man da im Nachhinein auch mit mehr Bildung die Schwächen erkennen kann.

        Ich mag ja auch oder gerade die andere Art der Sci-Fi, Shadowrun, Cyberpunk, Mechwarrior, Warhammer 40k, Blade Runner, Starship Troopers, Star Wars etc. zeichnen das ja auch klar auf. Star Trek war dagegen immer ein Ausblick und ein positver Blick in die mögliche Zukunft, das ist der Kern der Marke.
        Also diese "kritische Sicht" auf S-F gab es aber auch schon immer.
        Starship Troopers ist ja schon "etwas" Älter, aber auch viele andere "alte" Romane von Wells oder Verne gucken eher mit einem skeptischen Auge auf die S-F.
      • Von ExGamestarLeser Mitglied
        Zitat von Basileukum
        Ich mag ja auch oder gerade die andere Art der Sci-Fi, Shadowrun, Cyberpunk, Mechwarrior, Warhammer 40k, Blade Runner, Starship Troopers, Star Wars etc. zeichnen das ja auch klar auf. Star Trek war dagegen immer ein Ausblick und ein positver Blick in die mögliche Zukunft, das ist der Kern der Marke.
        Star Wars ist keine Dystopie und gehört nicht in diese Aufzählung. Star Wars ist ein Märchen wie kaum ein anderer Film. Es gibt eine exakte Trennung zwischen Gut und Böse, das Ganze ist stellenweise lächerlich naiv, jeglicher wirklich dystopische Aspekt wird komplett ausgeblendet (Mord, Folter und Gewalt werden zwar immer angedeutet und behauptet, aber niemals wirklich gelebt, insbesondere die Folgen ! Da darf Vader mal einen Mann erwürgen oder ein Bösewicht fällt in den Sarlacc, das war es auch schon. Auf der anderen Seite sind die Sturmtruppler eher eine Karnevalstruppe, die bereits mit Türen völlig überfordert ist und trotz angeblicher Superausrüstung von TEDDIE BÄREN mit Steinschleudern besiegt wird. Selbst die angeblich überlegene imperiale Technik wird mit Baumstammrammen ad absurdum geführt. Klassisches Märchen !

        Das beste Beispiel ist Leia, die in einer realen, nicht märchenhaften Star Wars Welt mit Sicherheit nicht FSK 6 kompatibel NUR ins sexualisierte Kostüm gesteckt, sondern AUCH brutal vergewaltigt worden wäre. Die ganze Jabba Szenerie ist eine Paradebeispiel für die märchenhafte Antidystopie von Star Wars. Da rennt eine halbnackte Prinzessin mit anderen "Sklavinnen" rum, umgeben von den angeblich bösesten Schurken und Verbrechern der Galaxis, es wird auf schrecklich Böse gemacht, wie auf einem Kindergeburstag und letztlich passiert auch nicht mehr. Star Wars ist der exakte Gegenentwurf zu Alien (nicht der neue Murks, sondern 1 - 4). DAS ist eine Dystopie. Dreckige Raumschiffe, verregnete Kolonien, albtraumhafte Kreaturen, deren Grausamkeit nur noch von Wayland Yutani übertroffen wird. Genau das hat Alien damals immer so packend gemacht.
      • Von Basileukum Hobby-Spieler/in
        Naja, also ich bin kein regelmäßiger "Trekie", und "aktuell" (im Sinne von gerade zur Zeit und vertraut mit allem (neuen) Content) schon gar nicht. Eher ein Freund von Kirk, Schpokie und Jean Luc und Konsorten.

        Aber es beschleicht einen das Gefühl, daß man da, wie auch in anderen Bereichen der Populärkultur, eher auf einen dystopischen Pfad der Sci-Fi geraten ist. Das kannte man damals nicht, es (Sci-Fi) war ein bejahender Aufbruch der Technik, des Geistes, eine Art Vision, welche man vermittelte, auch wenn man da im Nachhinein auch mit mehr Bildung die Schwächen erkennen kann.

        Ich mag ja auch oder gerade die andere Art der Sci-Fi, Shadowrun, Cyberpunk, Mechwarrior, Warhammer 40k, Blade Runner, Starship Troopers, Star Wars etc. zeichnen das ja auch klar auf. Star Trek war dagegen immer ein Ausblick und ein positver Blick in die mögliche Zukunft, das ist der Kern der Marke.
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