Star Trek: Discovery - Wie sieht die Föderation rund 1.000 Jahre in der Zukunft aus?
Staffel 3 der Serie Star Trek: Discovery führt uns rund 1.000 Jahre in die Zukunft. Doch wie sieht diese Zukunft aus? Und was ist mit der Föderation in dieser Zeit passiert? Es gibt bereits einige Spekulationen, die auf Hinweisen aus den Teasern und Trailern basieren.
Mit der dritten Staffel verändert sich die Serie Star Trek: Discovery. Es gibt bereits Andeutungen, dass wir zu den unbeschwerteren Tagen von Star Trek zurückkehren und die düstere, bedrückende Atmosphäre der beiden ersten Staffeln hinter uns lassen. Das bedeutet aber nicht, dass es keine spannende Story gibt.
Achtung! Hier folgen potenzielle Spoiler!
Am Ende der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery reiste das Raumschiff rund 1.000 Jahre in die Zukunft. In Staffel 3 erleben wir dann, was uns in dieser Zukunft erwartet. Dabei stellt sich eine Frage: Wie sieht die Föderation in dieser Zeit aus?
Aus den bisherigen Teasern und Trailern wissen wir, dass die Föderation nicht mehr so mächtig ist, wie zur Zeit von Captain Kirk oder Captain Picard. Das ist an der Föderations-Flagge zu erkennen, welche bereits zu sehen war. Zu Zeiten von Jean-Luc Picard sind auf der Flagge neben sehr vielen kleinen vor allem drei große Sterne zu sehen. Diese repräsentieren die Menschen, die Vulkanier und die Andorianer.
Im Trailer zu Star Trek: Discovery Season 3 sehen wir auf der Flagge vier kleine Sterne und zwei große. Das deutet an, dass die Föderation sehr viele Mitglieder verloren hat. Offenbar gehören die Andorianer dazu. Denn in einem Trailer ist zu sehen, wie Michael Burnham und der neue Charakter Book von Andorianern angegriffen und gejagt werden.
Während der New York Comic Con erklärte Producer Alex Kurtzman außerdem: "Wir nehmen die Erwartungen sowie die Allianzen und Feinde und all diese Dinge und geben sie in einen Mixer. Wir mischen alles durch und sehen, was passieren wird."
Das deutet an, dass sich die Verhältnisse in der Galaxis geändert haben. Michael Burnham wird wohl auf eine Föderation treffen, die ihren früheren Glanz verloren hat, die nicht mehr so mächtig ist wie einst und die sich vielleicht deswegen vielen Bedrohungen ausgesetzt fühlt. Star Trek wird vielleicht auf den Kopf gestellt.
Und genau das könnte ein Sinnbild für die gesamte Serie Star Trek: Discovery sein. Michael Burnham versucht, eine Föderation wieder aufzubauen, die vom Thron gestoßen wurde, die vielleicht ihre einstigen Ideale verloren hat. Und so versucht Star Trek: Discovery mit Staffel 3 wieder dorthin zurückzufinden, wo Star Trek früher war. Eine unbeschwerte Science-Fiction-Serie voller Abenteuer und mit einer guten Prise Humor.
Quelle: WinterisComing

Starship Troopers ist ja schon "etwas" Älter, aber auch viele andere "alte" Romane von Wells oder Verne gucken eher mit einem skeptischen Auge auf die S-F.
Leider ist die Idee von der Technik und dem Fortschritt korrumpiert worden. Im Sozialismus wird der "Fortschritt" als Allheilmittel angesehen, wie anbei auch im Silicon Valley unserer Tage. Dabei geht es ja darum, Probleme zu lösen. Das menschliche Leben zuv verbessern, angenehmer, fröhlicher, lebenswerter zu leben. Stattdessen hat man schon fast sektenhaft sich in Fortschritts.- und Zukunftsphantasien verfahren, was ein Problem ist. Denn dies zeugt von minderem Geist.
Ich mag ja auch oder gerade die andere Art der Sci-Fi, Shadowrun, Cyberpunk, Mechwarrior, Warhammer 40k, Blade Runner, Starship Troopers, Star Wars etc. zeichnen das ja auch klar auf. Star Trek war dagegen immer ein Ausblick und ein positver Blick in die mögliche Zukunft, das ist der Kern der Marke.
Starship Troopers ist ja schon "etwas" Älter, aber auch viele andere "alte" Romane von Wells oder Verne gucken eher mit einem skeptischen Auge auf die S-F.
Das beste Beispiel ist Leia, die in einer realen, nicht märchenhaften Star Wars Welt mit Sicherheit nicht FSK 6 kompatibel NUR ins sexualisierte Kostüm gesteckt, sondern AUCH brutal vergewaltigt worden wäre. Die ganze Jabba Szenerie ist eine Paradebeispiel für die märchenhafte Antidystopie von Star Wars. Da rennt eine halbnackte Prinzessin mit anderen "Sklavinnen" rum, umgeben von den angeblich bösesten Schurken und Verbrechern der Galaxis, es wird auf schrecklich Böse gemacht, wie auf einem Kindergeburstag und letztlich passiert auch nicht mehr. Star Wars ist der exakte Gegenentwurf zu Alien (nicht der neue Murks, sondern 1 - 4). DAS ist eine Dystopie. Dreckige Raumschiffe, verregnete Kolonien, albtraumhafte Kreaturen, deren Grausamkeit nur noch von Wayland Yutani übertroffen wird. Genau das hat Alien damals immer so packend gemacht.
Aber es beschleicht einen das Gefühl, daß man da, wie auch in anderen Bereichen der Populärkultur, eher auf einen dystopischen Pfad der Sci-Fi geraten ist. Das kannte man damals nicht, es (Sci-Fi) war ein bejahender Aufbruch der Technik, des Geistes, eine Art Vision, welche man vermittelte, auch wenn man da im Nachhinein auch mit mehr Bildung die Schwächen erkennen kann.
Ich mag ja auch oder gerade die andere Art der Sci-Fi, Shadowrun, Cyberpunk, Mechwarrior, Warhammer 40k, Blade Runner, Starship Troopers, Star Wars etc. zeichnen das ja auch klar auf. Star Trek war dagegen immer ein Ausblick und ein positver Blick in die mögliche Zukunft, das ist der Kern der Marke.