Neue Star Trek-Serie Starfleet Academy: Bewertungen der ersten Staffel bleiben sehr niedrig
Oje, die neue Star Trek-Serie Starfleet Academy kommt beim Publikum überhaupt nicht gut an.
Das hätten sich die Macher sicherlich ganz anders vorgestellt. Die neue Star Trek-Serie Starfleet Academy schafft es nicht, beim Publikum anzudocken. Die neuen Folgen heimsen eine nach der anderen schlechte Bewertungen ein. Auf Kritik einiger üblicher Verdächtiger reagierte William Shatner bereits bissig. Nach dem Minusrekord ging es jüngst zumindest ein wenig nach oben.
Wie gut ist die neue Star Trek-Serie Starfleet Academy?
Wenn man die Wertungen der Presse in Augenschein nimmt, eigentlich sehr gut. Gemäß Rotten Tomatoes zeigen sich satte 89 % der Kritikerinnen und Kritiker zufrieden mit Star Trek: Starfleet Academy. Ganz anders sieht es jedoch bei den Zuschauerinnen und Zuschauern aus. Hier schneidet Staffel 1 aktuell deutlich schlechter ab.
Nur 43 % des Publikums bewertet Starfleet Academy als gute Star Trek-Serie. Einige der Bewertungen fielen sogar richtiggehend hämisch aus. Auch bei IMDb sieht es nicht viel besser aus. Hier lohnt sich auch ein Vergleich mit den Bewertungen von Strange New Worlds.
Die Star Trek-Serie, die zeitlich vor der allerersten Enterprise-Serie spielt, räumt im Schnitt 8,2 von 10 möglichen Sternen ab. Bei der bestbewerteten Folge handelt es sich um Episode 10 der ersten Staffel mit 9,1 Sternen. Zuvor stellte Episode 8 mit nur 6,2 Sternen den bisherigen Minus-Rekord für Star Trek: Strange New Worlds auf.
Starfleet Academy ist hingegen weit in der Zukunft des Star Trek-Universums angesiedelt und spielt rund 800 Jahre nach Picard. Eine Zeitspanne, mit der die Zuschauerinnen und Zuschauer offenbar nicht so richtig warm werden. Auf Rotten Tomatoes findet die Serie nur 43 % Zustimmung beim Publikum. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei IMDb ab.
Die über 17.000 Bewertungen der Serie belaufen sich momentan im Durchschnitt auf magere 4,2 von 10 Sterne. Eine echte Bruchlandung, wenn auch mit einem klitzekleinen Lichtblick. Schaut man sich die Bewertungen der einzelnen Episoden an, so scheint ein bedenklicher Negativtrend zumindest fürs Erste gebrochen.
Folge 1 von Starfleet Academy startete mit 5,9 von 10 Sternen. Die zweite Folge der neuen Star Trek-Serie kam nur noch auf 5,5 Sterne und Folge 3 stellte schließlich mit enttäuschenden 5,1 Sternen den bisherigen Negativ-Rekord auf. Die vierte Episode steht aktuell immerhin bei 6,5 Sternen und schafft somit zumindest kurzfristig die Kehrtwende. Neue Folgen erscheinen immer donnerstags. Insgesamt umfasst die erste Staffel von Star Trek: Starfleet Academy 10 Folgen. Eine weitere Staffel ist aktuell noch geplant. Trotz der Bruchlandung bei den Bewertungen.
Quelle: IMDb

Das hat doch nix mit "Fraue ansprechen" zu tun.
Würde sie Academy sehen, würde sie wohl schallend lachen :D
Als es dann soweit war habe es mit Starfleet academy keine 10 minuten ausgehalten diesen Schund weiter zu schauen.
Gerne mehr von Strange World aber d7eser Mist hat den Namen Star Trek nicht verdient
Hier wird zwanghaft versucht das weibliche Publikum mit anzusprechen (warum auch immer) aber selbst das gelingt nicht.
In der Vergangenheit und auch der Gegenwart gab es immer zwei Erfolgsrezepte.
Gute Story und/oder hübsche Schauspieler/innen. Hier hat man beides nicht und das Auge schaut eben mit und wenn ich hässliche gestalten sehen will, die langweilige Dinge tun, gehe ich einfach zum Discounter.
Man kann es sich schönreden wird man will, der Tod der Seite ist wieder mal die woke agenda. Die insbesondere bei Star Trek keinen Sinn macht.
Die Kritik an Starfleet Academy ist – gemessen an dem, was Star Trek historisch war und leisten konnte – nicht reflexhafte Nostalgie, sondern eine ziemlich nüchterne Diagnose. Diese lässt sich auch mittels Analyse der handwerklichen und erzählerischen Machart ziemlich genau verifizieren. Warum das medial nicht objektiv erfolgt oder Thema ist, erschließt sich mir nicht. Zumal hier derart offensichtlich klar ist, dass man mit SFA definitiv kein Star Trek Zielpublikum erreicht, und das Studio ganz klar nach der Maxime agiert: entscheidend ist nicht, ob Hardcore-Fans applaudieren, sondern ob sich neue Abos, jüngere Zielgruppen und internationale Märkte erschließen lassen.
Die Kritik richtet sich nicht per se gegen Diversität, sondern hauptsächlich gegen den Verlust kultureller Kohärenz und Konsistenz. Zentrale Spezies und Institutionen werden in SFA so stark umcodiert, dass ihre erzählerische Funktion zerfällt. Diversität bedeutete: verschiedene in sich konsistente Kulturen, nicht das Auflösen dieser Konsistenz zugunsten moderner Signalwirkung. Wenn jede Spezies jede beliebige heutige westliche Wertposition spiegeln kann, verliert das Universum seine anthropologische Tiefe. An die Stelle konsistenter, spannungsgeladener Kulturen treten moralisch geglättete Figuren, deren Abweichungen nicht mehr als konflikthafter Bruch, sondern als zeitgeistige Korrektur inszeniert werden. Dadurch verliert Star Trek seine Stärke als Labor für echte Fremdheit und ethische Reibung und wird zu einem austauschbaren Gegenwartsdrama im Sci-Fi-Gewand. Die Serie verschiebt den Fokus von angewandter Verantwortung hin zu emotionaler Selbstverhandlung und untergräbt damit den humanistischen Zukunftsentwurf der Marke. Was bleibt, ist formale Modernität bei gleichzeitiger inhaltlicher Verkleinerung. Höflich ausgedrückt.
Diese Objektivierung ist extrem versachlicht und zurückhaltend ausgedrückt, denn hier fokussieren wir uns auf einen der Hauptkritikpunkte. Die unzähligen Respektlosigkeiten und völlig ausbleibende Wertschätzung gegenüber dem Kern des Franchise selbst, haben wir hier schon galant weggeatmet.
Ich kann hier also eher absolut nicht nachvollziehen, wie Presse und Kritiker auf eine derart hohe Wertung kommen konnten. Außer, dass ein entsprechendes Wertungsbild Inhalt einer Dienstleistungsvereinbarung und/oder einer mehr oder weniger ideologisch begründeten Agenda war. Dabei tun die nüchternen Kennzahlen nicht einmal so, als gäbe es hier einen Interpretationsspielraum. Sinkende Zuschauerbindung, abnehmende Relevanz außerhalb der eigenen Blase, kaum kultureller Nachhall. Das erwartbare Desaster ist kein Bauchgefühl, es ist ein Diagramm mit Pfeilen nach unten. Wie konnten sich denn all die Medienprofis so täuschen?
Das Interessante ist nicht, dass diese Formate scheitern, das wäre zu banal. Das Interessante ist, dass sie trotz klarer Evidenz weiterproduziert werden. In der Wissenschaft würde man sagen: Hypothese falsifiziert. In der Serienindustrie sagt man: "Wir müssen das besser erklären, nicht ändern." Ein Kernproblem ist, dass intern gern Erklärungen ausgetauscht werden, statt Annahmen zu überprüfen. Wenn Zahlen schlecht sind, liegt es dann angeblich an toxischen Fans, falschem Marketing, Review-Bombing oder der „noch nicht verstandenen Vision“.
Fast nie liegt es am Produkt selbst. Das ist bequem, aber fatal.
Und ich ertrage solche Serien und solche Berichterstattung einfach nicht mehr... und schalte nach Folge 1 ab. Und damit bin ich wohl scheinbar nicht der Einzige.
Live long and prosper!
& CS.