Ihr Auto verliert auf Wunsch Öl, auf dem Verfolger ins Rutschen kommen. Ihr Auto verliert auf Wunsch Öl, auf dem Verfolger ins Rutschen kommen. Spyhunter erschien vor drei Jahren für die PlayStation 2. Das ist lange her - zu lange. Ihre Rolle ist die eines James-Bond-Rennfahrers, der in einem Mehrzweck-Flitzer die Welt vor Terroristen rettet: In 14 Missionen geben Sie Vollgas und weichen Hindernissen aus, springen mittels Schanzen, schießen Lenkraketen auf böse Buben und aktivie-ren Kontrollpunkte - und das alles unter Zeitdruck! Nachdem eine bestimmte Anzahl an Zielen erreicht ist, öffnet sich der Zugang zum nächsten Level. Und das kann dauern, denn der Schwierigkeitsgrad richtet sich eindeutig an erfahre-ne Action-Spieler. Dennoch motivieren die Missionen: Schnell stellt sich der "Ich muss das einfach schaffen!"-Effekt ein, den man auch aus GTA 3 oder Vice City kennt. Soweit ist die Sache also ganz spaßig. Eine Sache zersticht Spyhunter jedoch die Reifen: Das Spiel ist auf der Konsole bereits vor drei Jahren erschienen und wurde grafisch bis auf minimale
Anpassungen unverändert auf den PC übertragen - die Folge sind Pappkulissen und Pixel, die fünf Quadratzentimeter messen. Das und die seltsame Steuerung nerven: Beispielsweise verfügt der supermoderne Flitzer noch nicht mal über einen Rükwärtsgang, weshalb er gelegentlich in Objekten auf der Fahrbahn stecken bleibt.

Wertung zu Spy Hunter (PC)

Wertung:

6.0 /10

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