Seite 2: Mehrspieler und Fazit

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Quelle: Nintendo

Die Inklinge strecken ihre Tentakel endlich auch auf die Switch aus und fahren im zweiten Revierkampf wieder richtig spaßige Geschütze auf! Erfüllt Splatoon 2 die hohen Erwartungen der Fans? Die Antwort auf diese Frage findet ihr in unserem ausführlichen Test zum irrwitzigen Shooter von Nintendo.

Splatoon 2 im Test: Auch gegeneinander viel Spaß

Aufmerksame Choleoden haben sicher gemerkt, dass wir die beiden zentralen Modi von Splatoon - die Revierkämpfe und die Rangkämpfe - noch gar nicht erwähnt haben. Keine Sorge, selbstverständlich könnt ihr euch auch in Splatoon 2 wieder in die packenden 4-gegen-4-Matches stürzen und Tinte versprühen, was das Zeug hält. Hier hat sich an den Grundregeln nichts geändert, folglich geht es im Revierkampf immer noch darum, innerhalb von drei Minuten möglichst viel Boden einer Map einzufärben und das gegnerische Team gleichzeitig daran zu hindern. Die Rangkämpfe tragt ihr derweil erneut in den Modi Herrschaft, Turm-Kommando und Operation Goldfisch aus. Bei Herrschaft besteht eure Aufgabe Genre-typisch darin, eine oder mehrere Zonen zu erobern und lange genug unter der Kontrolle eures Teams zu behalten. In Turm-Kommando gilt es, einen beweglichen Turm einzufärben, damit sich dieser auf einer festen Route in Richtung der gegnerischen Basis bewegt. Neu in diesem Modus sind mehrere Checkpoints auf der Route, an denen der Turm mehrere Sekunden lang zwingend stehen bleiben muss. Dadurch wird verhindert, dass ein Team wie im ersten Teil in einem Rutscht durchsaust, weil die andere Mannschaft einen blöden Fehler gemacht hat und sich dann nicht schnell genug berappeln kann. Bei Operation Goldfisch haben es beide Teams auf die namensgebende Goldfischkanone abgesehen, die man zunächst ergattern und dann auf ein Podest in der Basis des Gegnerteams setzen muss. Der Clou daran ist, dass die Goldfischkanone selbst als Waffe dient und ordentlich Karacho zu bieten hat.
Andere Spieler zu splatten, ist in sämtlichen Modi zwar nicht das Ziel, aber dennoch wichtig, um sie am Färben zu hindern. Quelle: N-ZONE Andere Spieler zu splatten, ist in sämtlichen Modi zwar nicht das Ziel, aber dennoch wichtig, um sie am Färben zu hindern.

Review von Splatoon 2: Farbenfrohe Online-Schlachten

Damit wir die Mehrspieler-Modi bereits vor Release ausprobieren konnten, hat Nintendo freundlicherweise die Server für Pressevertreter etwas über eine Woche vor der Veröffentlichung livegeschaltet. Dadurch konnten wir mehrere Tage lang in die Schlacht ziehen und können schon jetzt bestätigen: Die Mehrspieler-Partien machen immer noch so viel Spaß wie schon im Vorgänger! Das Zusammenspiel zwischen dem cleveren Tinten-Feature, den super designten Karten und den vielfältigen Waffen sorgt stets für spannende Matches. Mit den frischen Hauptwaffen wie dem Klecks-Doppler, der als einzige Waffe beim Feuern Ausweichrollen erlaubt, einigen neuen Sekundärwaffen und den komplett neuen Spezialwaffen wird an der Ballermannfront selbst für Splatoon-Veteranen einiges geboten.

Neueinsteiger freuen sich ohnehin über eine riesige Auswahl an Farbspuckern, da alle gängigen Wummen aus dem Serienerstling auch wieder dabei sind. Auch bei den Maps erwartet euch ein guter Mix aus Bekanntem und Neuem. Mit "Heilbutt-Hafen" und "Muränentürme" kehren zwei Klassiker des ersten Spiels in überarbeiteter Form zurück und werden mit sechs komplett neuen Arenen ergänzt. Von kleineren Karten mit hart umkämpften Engpässen wie die "Seeigel-Rockbühne" bis hin zu Maps mit beweglichen Teilen wie die "Störwerft" wird viel Abwechslung geboten. Außerdem hat Nintendo dem Flehen der Splatoon-Fans nachgegeben und die Intervalle für den Kartenwechsel von den vier Stunden im Vorgänger auf zwei Stunden für Splatoon 2 gesenkt. Keine Besserung gibt es dagegen beim nicht so ideal umgesetzten Lobby-System. Nach wie vor kann man in der Lobby zwischen zwei Matches nicht seine Bewaffnung oder Ausrüstung ändern. Dafür muss man zuerst unnötig aus der Spielersuche raus auf den Inkopolis-Platz und dann wieder eine neue Lobby suchen. Da der Rangkampf-Modus erst ab Stufe 10 spielbar ist und uns deswegen oftmals noch die Mitspieler während der Testphase fehlten, um die Rangkämpfe ausführlich auszuloten, war uns eine finale Einschätzung des Match-Makings nicht möglich. Außen vor bleiben auch der neue Voice Chat, die neue Online Lounge (dort könnt ihr euch mit Freunden treffen und chatten) sowie SplatNet 2 (das bietet nützliche Zusatzfunktionen wie Statistiken), die alle drei zwingend Nintendos Online-App für Smartgeräte erfordern und somit nicht vor dem 21. Juli zur Verfügung stehen.

Splatoon 2 im Test: Fashion Week in Inkopolis

Die Übersichtskarte bietet euch einen Überblick über die aktuelle Lage. In diesem Bildschirm könnt ihr außerdem einen Supersprung zu euren Teamkollegen ausführen. Quelle: N-ZONE Die Übersichtskarte bietet euch einen Überblick über die aktuelle Lage. In diesem Bildschirm könnt ihr außerdem einen Supersprung zu euren Teamkollegen ausführen. Egal ob ihr nun Revierkämpfe bestreitet oder an eurem Rang arbeitet, so oder so verdient ihr euch Erfahrungspunkte und Geld. Steigt eure Stufe, haben die verschiedenen Händler zunehmend Waffen und Klamotten im Angebot, die ihr dann mit den Goldmünzen kauft. Die unterschiedlichen Hüte, Oberkörperbekleidungen und Schuhe sehen nicht nur richtig schick an eurem Inkling aus, sie sind zudem mit bis zu vier Effekten ausgestattet. Diese erhöhen unter anderem eure Tintenkapazität, stärken eure Widerstandskraft oder erhöhen euer Schwimmtempo als Tintenfisch. Soweit kennt man das ja schon aus Splatoon für Wii U. Der zweite Teil bringt jedoch neue Effekte mit ins Spiel, etwa "Markierfarbe". Wenn ihr nun mit eurer Hauptwaffe einen Gegenspieler trefft, wird dieser im Spiel optisch hervorgehoben - auch durch Hindernisse. Zudem sind Spieler bei den Effekten nun endlich nicht mehr so stark auf Fortuna angewiesen, da man ungewünschte Boni (mit Ausnahme des Haupteffekts jedes Kleidungsstücks) in der getragenen Ausrüstung bei Seeigel Sid entfernen und dann gezielt durch die gewünschten Boni ersetzen kann. Dafür braucht man allerdings zunächst genug Effekt-Fragmente und Knete, die ihr unter anderem beim Entfernen ungewollter Effekte erhaltet. Eine weitere willkommene Komfortverbesserung sind Essenstickets, die ihr euch auf verschiedene Weise erspielen könnt und anschließend bei Schrimpsons Foodtruck gegen Snacks und Getränke für zeitbegrenzte Erfahrungs-, Geld- und andere Boosts einlöst. Wertvolle Abhilfe beim Grind! Wer nur in bestimmten Mehrspieler-Modi so richtig gut ist, freut sich derweil darüber, dass in Splatoon 2 nun für jeden der drei Rangkampf-Modi ein separates Ranking gilt.

Review zu Splatoon 2: Ein tentakuläres Vergnügen

Der portablen Natur der Switch wird in Splatoon 2 mit der Inkcade Rechnung getragen. Dort stehen euch Salmon Run sowie private Versus-Matches in den vier Hauptmodi für lokale Spiele und im LAN-Modus zur Verfügung. Und als nettes Goodie verdient ihr fürs Spielen in der Inkcade Stempel, für die es Belohnungen gibt, sobald ein Stempelheft voll ist. Vor der Eingangstür der Inkcade könnt ihr euch mit ei Die Bosskämpfe zählen wie schon im ersten Splatoon zu den Highlights der Einzelspieler-Kampagne. Hier nehmen wir es etwa mit einem Oktosamurai auf einem Einrad auf – schräg! Quelle: N-ZONE Die Bosskämpfe zählen wie schon im ersten Splatoon zu den Highlights der Einzelspieler-Kampagne. Hier nehmen wir es etwa mit einem Oktosamurai auf einem Einrad auf - schräg! nem Retro-Rhythmusspiel die Zeit vertreiben und dabei den fabelhaften Soundtrack des Spiels genießen, der sich unweigerlich in euer Gedächtnis brennt! Auch beim anderen Part der audiovisuellen Erfahrung - also dem Visuellen - macht Splatoon 2 eine klasse Figur. Beim (Super-)Sprung von der Wii U auf die Switch haben die Inklinge ein klares Optik-Upgrade erfahren und sind nun nicht nur wesentlich detaillierter und besser aufgelöst, sie bewegen sich im Kampf auch stets mit wunderbar flüssigen 60 Frames pro Sekunde. Dank besserer Lichteffekte wirkt die Tinte nun wesentlich plastischer, lediglich das bei Nintendo-Spielen häufig verbreitete Kantenflimmern fällt bei genauerer Betrachtung negativ auf - wird während den rasanten Kämpfen aber schnell zur Nichtigkeit.

Somit hat Nintendo mit Splatoon 2 erneut einen exzellenten, immens spaßigen, charmanten und spielerisch frischen Mehrspieler-Shooter abgeliefert, der seinen Vorgänger in allen Belangen (soweit wir das für den Online-Part bisher beurteilen können) noch ein Stück übertrumpft und sich vor Switch-Megahits wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild oder Super Mario Odyssey keineswegs in der Tinte verstecken muss. Die Tatsache, dass die Inkling-Ballerei ein Jahr lang mit kostenlosen Inhalts-Updates und zwei Jahre lang mit Splatfests (gelegentlich stattfindende Spezialevents im Spiel) unterstützt wird, ist da noch das Sahnehäubchen auf dem verdammt leckeren Spielspaß-Kuchen.

Splatoon 2 im Detailvergleich mit dem Vorgänger

  Splatoon 2 (Launch) Splatoon (Launch) Splatoon (mit Updates)
Spielmodi 9 (Heldenmodus, Salmon Run, Revierkampf, Turm-Kommando, Herrschaft, Operation Goldfisch, Privater Kampf, Freunde, Ligakampf) 4 (Heldenmodus, Revierkampf, Herrschaft, Duell-Dojo) 9 (Heldenmodus, Duell-Dojo, Revierkampf, Revierkampf mit Freunden, Herrschaft, Turm-Kommando, Operation Goldfisch, Privater Kampf, Teamkampf)
Davon lokal spielbar 5 (Salmon Run, Revierkampf, Turm-Kommando, Herrschaft, Operation Goldfisch) 1 (Duell-Dojo) 1 (Duell-Dojo)
Waffentypen Mindestens 90 Hauptwaffen (Angabe von Nintendo), 11 Sekundärwaffen, 9 Spezialwaffen 32 Hauptwaffen (3 davon nur mit Amiibo freischaltbar), 10 Sekundärwaffen, 7 Spezialwaffen 90 Hauptwaffen (3 davon nur mit Amiibo freischaltbar), 10 Sekundärwaffen, 7 Spezialwaffen
Maps 8 (Rang-/Revier-/Ligakampf) + 2 (Salmon Run) 5 16
Maps-Rotation Je 2 Maps im Rang-/Revier-/Ligakampf alle 2 Stunden Je 2 Maps im Rang-/Standardkampf alle 4 Stunden Je 2 Maps im Rang-/Standardkampf alle 4 Stunden
Umfang Heldenmodus 27 Levels + 5 Bosse, 5 Hubareale, 69 Sammelobjekte, 9 Waffen (zwei neu), 3 Granaten (eine neu) 27 Levels + 5 Bosse, 5 Hubareale, 32 Sammelobjekte, 1 Waffe, 3 Granaten 27 Levels + 5 Bosse, 5 Hubareale, 32 Sammelobjekte, 1 Waffe, 3 Granaten
Ausrüstungseffekte 26 (davon 8 neu) 24 24
Arcade-Minigames 1 4 (3 davon nur mit Amiibo freischaltbar) 4 (3 davon nur mit Amiibo freischaltbar)
Content-Update-Support ca. ein Jahr lang Maps 7 Monate lang, Waffen ein Jahr lang -
Splatfest-Support ca. zwei Jahre lang 13 Monate lang -
Sonstiges 6 kompatible Amiibo 3 kompatible Amiibo 3 kompatible Amiibo

Meinungen

Wertung zu Splatoon 2 (NSW)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Nach wie vor geniales Tinten-FeatureZahlreiche Spiel-Modi – für jeden was dabeiSalmon Run irre spaßigAbwechslungsreiche, gut designte MapsVoller Charme und WortwitzKostenlose Inhalts-Updates für ein JahrSämtliche Mehrspieler-Modi auch lokal verfügbarGrandiose MusikuntermalungGyroskopisches Zielen lässt sich auf Wunsch deaktivierenSteuerung lässt sich für TV- und Handheld-Modus jeweils separat konfigurieren und speichern
Lobby-System immer noch nicht idealVoice-Chat und Online Lounge nur per AppKantenflimmern
Fazit

„Absolut kompetenter, cleverer Mehrspieler-Shooter mit strammem Umfang.“

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  1. Seite 1 Seite 1: Einzelspieler und Salmon-Run
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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von kornhill Mitglied
        Spielekritik zeichnet sich dadurch aus, das zumindest versucht wird, kritisch zu sein. Dieser Teil scheint hier komplett zu fehlen. Der "geniale irssins super Test" passt vielleicht in ein Nintendo Fan Blatt aber unter dem "PC Games" Logo sieht das sehr fragwürdig aus. Wie schlägt es sich denn im Vergleich zu anderen Mehrspieler Shootern, ala Overwatch? Ach nein... der Overwatch Test hatte den Anspruch einer Spielekritik .... im Gegensatz zu diesem "super genialen, einfach alles perfekt ... Werbetext(?)"
      • Von kornhill Mitglied
        Spielekritik zeichnet sich dadurch aus, das zumindest versucht wird, kritisch zu sein. Dieser Teil scheint hier komplett zu fehlen. Der "geniale irssins super Test" passt vielleicht in ein Nintendo Fan Blatt aber unter dem "PC Games" Logo sieht das sehr fragwürdig aus. Wie schlägt es sich denn im Vergleich zu anderen Mehrspieler Shootern, ala Overwatch? Ach nein... der Overwatch Test hatte den Anspruch einer Spielekritik .... im Gegensatz zu diesem "super genialen, einfach alles perfekt ... Werbetext(?)"
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