Das langweilige Spiel zum dynamischen Film.
Vom Indianer dürfen Sie Gegenstände gegen Bares erwerben.
Eigentlich hätte dieses Spiel einen anderen Untertitel verdient: "Spirit: Der lahme Gaul". Ein Kieselstein auf dem 2D-Terrain reicht aus, um das ach-so-wilde Pferd vor ein unüberwindbares Hindernis zu stellen. Auch Spirits berühmter Weitsprung, mit dem er im Film einen 20 Meter breiten Abgrund überwindet, hilft dann nicht. Das ist etwas seltsam. Aber da sich das Spiel an Kinder ab zehn Jahren richtet, wird das nicht großartig auffallen. Denen wird es sicher ganz viel Spaß machen, das Pferd über bunte Wiesen zu steuern, Geld einzusammeln, Karnickel zu jagen und andere Artgenossen aus den Fängen der bösen Pferdediebe zu befreien. Das heißt, wenn ihnen die Steuerung nicht zu knifflig ist: Der Hengst spurtet nur zaghaft, manchmal gar nicht. Man möchte dem trägen Vierbeiner am liebsten ein donnerndes "HÜHA!" um die Ohren hauen. Warnhinweis an alle Eltern, die ihren Kleinen das Computerspiel zum Film kaufen wollen: Es ist nach wenigen Stunden durchgespielt.
