Review Bombing: Wenn Spiele-Blockbuster in den roten Zahlen stecken - mit Video!

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Review Bombing: Wenn Spiele-Blockbuster in den roten Zahlen stecken - mit Video!
Quelle: Sony Interactive Entertainment / Naughty Dog

Während The Last of Us Part 2 in der Spielepresse durchweg positive Kritiken erhält, wird das Action-Adventure von Nutzern gerade mit massenhaft Negativbewertungen überschüttet. Viele Fans sind mit einigen Spiel- und Storyelement alles andere als einverstanden und nutzen Seiten wie Metacritic und Co., um ihrem Unmut ordentlich Luft zu machen. Wir nehmen uns diesen neuesten Fall von Review Bombing zum Anlass, das Phänomen mal ein wenig näher zu beleuchten.

"Dieses Spiel ist eine Beleidigung", "absoluter Müll" oder "ein Mittelfinger an alle Fans" - diese Worte schlagen einem ins Gesicht, wenn man auf Metacritic die User-Kommentare zu The Last of Us Part 2 liest. Auf der Website, die Bewertungen von Spielern und Kritikern zusammenfasst und daraus einen Durchschnittswert ermittelt, steht Naughty Dogs Action-Adventure momentan bei einem eher mäßigen Score von gerade einmal 5,3.

Über 56.000 Menschen haben teils ziemlich wütende Negativ-Reviews hinterlassen und ihren Worten dann auch noch in Zahlenform Nachdruck verliehen. Damit ist The Last of Us Part 2 das neueste prominente Opfer von Review Bombing geworden - dem Phänomen, wenn Spieler absichtlich negative Rezensionen hinterlassen, um den Wertungsdurchschnitt eines Spiels zu senken und so idealerweise auch dem Image sowie den Verkaufszahlen zu schaden.

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Ob der digitale Aufschrei gerechtfertigt ist oder nicht - dieser sensiblen Frage widmen wir uns an dieser Stelle erstmal nicht. Stattdessen wollen wir uns zunächst lieber die Praxis Review Bombing selbst näher anschauen und klären: Wie funktioniert sie überhaupt? Wie sinnvoll ist sie? Und was ließe sich dagegen eigentlich tun?

Keine Ego-Trips auf Steam

Um die erste Frage, also das "Wie?" zu klären, schauen wir uns zuerst die zwei Seiten an, die von Review Bombing am häufigsten getroffen werden: Valves Spieleplattform Steam (jetzt kaufen / 17,55 € ) und den Review-Aggregator Metacritic. Die sind nicht nur die zwei größten Plattformen, wenn es um Nutzerbewertungen geht, sondern auch grundverschieden, was ihre Funktionsweise betrifft. Deshalb ist es besonders interessant, sie genauer zu analysieren und gegenüberzustellen.

Nach der angekündigten Epic-Exklusivität von Metro: Exodus wurden auf Steam die beiden Vorgänger mit negativen Userwertungen überschüttet. Quelle: Deep Silver, 4A Games Nach der angekündigten Epic-Exklusivität von Metro: Exodus wurden auf Steam die beiden Vorgänger mit negativen Userwertungen überschüttet. Um auf Steam eine Rezension hinterlassen zu können, muss man natürlich erst einmal ein entsprechendes Konto besitzen, das über eine Email-Adresse verifiziert wird. Zudem lassen sich nur Spiele reviewen, die ihr auch tatsächlich in eurer Bibliothek, also gekauft habt, und bei denen ihr zumindest eine gewisse Spielzeit vorweisen könnt. Seien es auch nur ein paar Minuten. Zudem ist für jedes Spiel nur eine Bewertung pro Account möglich.

Entsprechend ist Review Bombing auf Steam eher eine kollektive Sache. Heißt: Hier schließen sich viele Nutzer zusammen, um gemeinsam die Nutzerbewertungen eines Titels gezielt in den Keller zu treiben. In der Regel gibt es nicht den einen Kopf, sondern mehr eine Art Schwarmintelligenz, die sich unter einem Banner für eine Sache zusammentut - ohne das eine große Absprache dafür überhaupt nötig wäre.

Viele Schlupflöcher auf Metacritic

Metacritic funktioniert da etwas anders. Zwar müsst ihr auch hier zunächst einen per Mail verifizierten Account erstellen. Ab diesem Zeitpunkt machen sich aber eklatante Unterschiede bemerkbar: Ihr müsst ein Spiel nämlich nicht besitzen, um es zu bewerten. Stattdessen könnt ihr jeden beliebigen Titel, der auf der Seite aufgeführt ist, mit einer Bewertung versehen - ganz gleich, ob ihr ihn jemals gespielt habt. Ihr braucht nicht einmal einen ausführlichen Kommentar dazu schreiben. Einfach 0 von 10 geben, abschicken, fertig!
Für das Review Bombing von Insurgency: Sandstorm war angeblich nur ein einziger User verantwortlich. Der vergriff sich später auch noch am Metroidvania KUNAI. Quelle: New World Interactive Für das Review Bombing von Insurgency: Sandstorm war angeblich nur ein einziger User verantwortlich. Der vergriff sich später auch noch am Metroidvania KUNAI. Das eröffnet besonders böswilligen Individuen natürlich andere Optionen als Steam, wie im Fall von Insurgency: Sandstorm. Der Metascore des Ego-Shooters stand zwischenzeitlich bei einem desaströsen Wert von 3,6 - und das aufgrund eines einzigen verbitterten Users! Der meldete sich später in einem Post im Online-Forum reddit zu Wort und erläuterte sein Vorgehen: Per Wegwerf-Email-Adressen hatte er sich innerhalb weniger Stunden Dutzende Accounts erstellt und mit diesen massenhaft negative Bewertungen dagelassen. Erschreckend simpel. Noch fassungsloser macht jedoch das angebliche Motiv des Review Bombers. Der war laut eigener Aussage sauer über eine Pokemon-Folge, in der sein Lieblingscharakter nicht auftauchte, und ließ seine Wut einfach am nächstbesten "Opfer" aus - Insurgency: Sandstorm, das er nur wenige Stunden vorher gespielt hatte.

User-Wertungen als Sprachrohr der Community

Das klingt zugegebenermaßen schon fast nach Satire, entsprechend muss man das Geständnis des Täters hier wohl mit enormer Vorsicht genießen. Von solch kuriosen Fällen einmal abgesehen, kann Review Bombing aber tatsächlich auch durchaus nachvollziehbare Gründe haben. Oftmals ist die Vergabe negativer User-Bewertungen nämlich die einzige Möglichkeit, sich als Spieler Gehör zu verschaffen, wenn man mit gewissen Design- oder Geschäftsentscheidungen nicht einverstanden sind.

In der Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare wird Russland als das ultimative Böse stilisiert. Im russischen PSN-Store war das Spiel daher nicht verfügbar. Quelle: Activision In der Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare wird Russland als das ultimative Böse stilisiert. Im russischen PSN-Store war das Spiel daher nicht verfügbar. Prominente Beispiele gibt es dafür einige, besonders in den vergangenen Jahren. Im Oktober 2019 geriet beispielsweise Call of Duty: Modern Warfare überraschend in den Fokus russischer Spieler, die dem Titel Geschichtsverfälschung vorwarfen. Auslöser der Kritik war dabei die achte Mission der Einzelspielerkampagne, in der ihr einen Hinterhalt am "Highway des Todes" aufbaut - einer ehemaligen Schnellstraße, die die Russen durch einen Bombenangriff in Schutt und Asche legten und dabei Hunderte Zivilisten töteten. Zumindest laut Ingame-Lore. Tatsächlich liegt der "Highway des Todes" jedoch zwischen Kuwait und der irakischen Stadt Basra und wurde 1991 in Folge des Zweiten Golfkrieges von US-amerikanischen Streitkräften bombardiert. Für diese Falschdarstellung einer realen Situation hagelte es massiv Negativwertungen auf Metacritic. Aktuell steht die PC-Version von Modern Warfare bei einem User-Score von 2,4.

Auf Steam sahen sich wiederum die Ableger des Metro-Franchise enormem Anfeindungen ausgesetzt, nachdem bekannt geworden war, dass der dritte Teil der Shooter-Reihe zeitexklusiv im Epic Games Store erscheinen würde. Langjährige Fans störten sich vor allem an der Kurzfristigkeit der Entscheidung, die gerade mal zwei Wochen vor Release verkündet wurde. Auch fehlende Features und Sicherheitsprobleme des Epic Launchers wurden kritisiert.

Nichts als verschenkte Lebensmühe?

Viel geändert haben die lautstarken Unmutsäußerungen in diesen ausgewählten Fällen nicht. Das ist aber kein Indiz dafür, dass Review Bombing vollkommen sinnlos ist: Die Entwickler von Star Wars: Battlefront 2 strichen beispielsweise vorübergehend Mikrotransaktionen aus dem Spiel, nachdem sich Fans über Pay2Win-Aspekte beschwert hatten. Nach einem Review-Bombing-Angriff auf Steam wurden aus Doom: Eternal die Denuvo Anti-Cheat-Maßnahmen herausgepatcht. Und der Indie-Horror-Titel Devotion verschwand sogar komplett vom Markt, nachdem sich chinesische Spieler über eine im Spiel versteckte Beleidigung des Staatspräsidenten Xi Jingping echauffiert hatten.
Auch in Doom Eternal seht ihr euch wieder diverse furcheinflößenden Höllenkreaturen gegenüber.
Quelle: Bethesda Selbst Bethesda beugte sich dem Willen der Spieler: Nach einem Review-Bombing-Angriff auf Steam entfernten die Entwickler die Denuvo Anti-Cheat-Maßnahmen aus Doom: Eternal. Dennoch darf man nicht unterschlagen, dass besonders größere Produktionen meist weniger unter den Auswirkungen von Review Bombing leiden. Das eingangs erwähnte The Last of Us Part 2 verkaufte sich trotz schlechter User-Wertungen über vier Millionen Mal und ist damit das am schnellsten verkaufte PS4-Exklusivspiel aller Zeiten. Der Launch von Metro: Exodus war laut Publisher THQ Nordic der beste der Unternehmensgeschichte. Insgesamt wurden etwa zweieinhalb Mal so viele Kopien verkauft wie vom letzten Ableger Metro: Last Light. "Es scheint, dass Review Bombing den kurzfristigen Verkäufen nicht allzu sehr schadet", resümierte daher auch Sergey Galyonkin, der Gründer von SteamSpy, in einem Interview mit PCGamer.

Manche Spiele verkaufen sich sogar besser, wie etwa im kuriosen Fall von AI: The Somnium Files. Auch das Mystery-Adventure wurde von einem einzigen User mit miesen Wertungen überschüttet, nachdem dieser mit der Charakter-Entwicklung einer bestimmten Figur nicht einverstanden war. Das löste wiederum eine Gegenbewegung, eine Art positives Review Bombing aus. Spieler hinterließen auf Metacritic massenhaft 10er-Wertungen, wodurch AI: The Somnium Files zwischenzeitlich zum Switch-Spiel mit der besten User-Wertung aller Zeiten wurde.

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Die Frage bleibt: Was tun?

Solche Aktionen sind natürlich herzerwärmend, aber trotzdem nicht wirklich hilfreich. Denn auch ein paar nett gemeinte Positivbewertungen verzerren nunmal den Durchschnitt. Objektiv betrachtet ist AI: The Somnium Files sicher kein Meilenstein der Nintendo-Geschichte. Die Frage bleibt also nach wie vor: Wie kann man Review Bombing einen Riegel vorschieben? Man könnte natürlich vorschlagen, nur noch perfekte Spiele zu machen, sie immer auf allen Plattformen und am besten auch gleich ohne Mikrotransaktionen anzubieten. Das ist aber offensichtlich utopisch. Gleiches gilt für die komplette Abschaffung von User-Scores, die zuletzt tatsächlich auch in Teilen der deutschen Gaming-Community gefordert wurde. Viel sinnvoller ist es, die vorhandenen Systeme zu verbessern. So wie Steam das bereits seit einiger Zeit macht.

Zum einen schließt Valve bei der Berechnung der Durchschnittswertung jegliche Rezensionen aus, die auf Basis von kostenlosen Spielversionen wie etwa Review-Fassungen basieren. Zum anderen werden Nutzerwertungen in einem Histogramm angezeigt, das positive und negative Reviews gegenüberstellt. Für potenzielle Käufer ist es somit einfacher, vorübergehende Verfälschungen zu erkennen und zu berücksichtigen. Ungewöhnliche Aktivitäten, die klar als Review Bombing zu identifizieren sind, werden zudem markiert und nicht in die Gesamtbewertung eines Spiels mit einberechnet. Das passierte 2019 insgesamt 44-mal.
Im Steam-Histogramm könnt ihr gut nachvollziehen, wie ein Titel bewertet wurde. Vorübergehende Negativtrends, etwa durch Review Bombing, lassen sich so leicht erkennen. Quelle: PC Games Im Steam-Histogramm könnt ihr gut nachvollziehen, wie ein Titel bewertet wurde. Vorübergehende Negativtrends, etwa durch Review Bombing, lassen sich so leicht erkennen. Im Fall von Metacritic ist die ganze Angelegenheit schon etwas komplizierter. Das liegt schon mal daran, dass die Seite auf User-generierten Content angewiesen ist. Ohne Nutzerwertungen beziehungsweise deren Diskussion, bekäme der Review-Aggregator weitaus weniger Traffic und damit einhergehend weniger Werbeeinnahmen. Community-Kommentare abzuschaffen ist daher keine Option, alleine aus rein wirtschaftlicher Sicht. Es gibt aber diverse andere Lösungswege, die durchaus umsetzbar wären.

Drei Wege zu Besserung

Solange Metacritic nichts an seinen Regeln ändert, werden Review Bombings wie im Falle von The Last of Us Part 2 auch weiterhin keine Seltenheit bleiben. Quelle: PC Games Solange Metacritic nichts an seinen Regeln ändert, werden Review Bombings wie im Falle von The Last of Us Part 2 auch weiterhin keine Seltenheit bleiben. Der offensichtlichste ist: mehr menschliche Moderatoren. Metacritic erklärt zwar, man habe bereits ein Team, das regelmäßig unpassende und anstößige Einträge löscht. Mehr Augen sehen aber nun mal auch mehr. Mit zusätzlicher Manpower wäre es zum Beispiel möglich, Einträge händisch zu prüfen und dann freizugeben - zumindest bei kontroversen Titeln wie The Last of Us Part 2. So ließe sich Review Bombing wenigstens eindämmen. Ähnliches könnte auch ein Verbot von extrem frühzeitigen Nutzerreviews erreichen. Ellies neuestes Abenteuer lässt sich beispielsweise nicht in unter 25 Stunden durchspielen. Warum also Bewertungen direkt ab Releasetag erlauben, wenn sich der Großteil der Spielerschaft noch gar kein umfassendes Bild machen konnte, auf dem sich eine kompetente Einschätzung begründen ließe?

Zu guter Letzt lohnt sich auch noch ein Blick auf diverse technische Lösungen: Man könnte etwa den Besitz des bewerteten Spiels verifizieren lassen, Wegwerf-Emailaccounts verbieten, pro IP-Adresse nur ein Review erlauben oder neu angelegte Konten erst eine Art "Bewährungszeit" durchlaufen lassen, bevor sie Rezensionen verfassen dürfen.

Natürlich lassen sich solche Schritte nicht über Nacht einleiten. Und höchstwahrscheinlich werden sie das Problem mit Review Bombing auch nicht endgültig lösen können. Sie wären aber immerhin mal ein guter erster Schritt in die richtige Richtung. Sollte sich nämlich weiterhin nichts tun, dann werden sich Seiten wie Metacritic mehr zu einem Schlachtfeld für Glaubenskriege entwickeln und weniger zu einem geeigneten Anlaufpunkt für Spiele-Empfehlungen.

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Wir reden bei Abby und Ellie über zwei Menschen, die in einer Dystopie aufgewachsen sind, in der die Regeln einer intakten Gesellschaft nicht mehr gelten und ständig die Gefahr eines Überfalls durch andere Gruppierungen oder Horden von Infizierten droht und Gewalt zum Alltag gehört. Ich sehe da keine Diskrepanz, weshalb sie vor Rache zurückschrecken sollten. Zumal das für Abby und ihre Gruppe ja nichtmal das einzige Motiv ist. Sie wollen einen in ihren Augen (und ehrlich gesagt, nicht nur dort) gefährlichen Mörder stellen.

        Ellies Rachefeldzug hingegen ist tatsächlich völlig blind gegen Ende. Aber hinsichtlich der ganzen Umstände auch nicht komplett absurd.
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Wir reden bei Abby und Ellie über zwei Menschen, die in einer Dystopie aufgewachsen sind, in der die Regeln einer intakten Gesellschaft nicht mehr gelten und ständig die Gefahr eines Überfalls durch andere Gruppierungen oder Horden von Infizierten droht und Gewalt zum Alltag gehört. Ich sehe da keine Diskrepanz, weshalb sie vor Rache zurückschrecken sollten. Zumal das für Abby und ihre Gruppe ja nichtmal das einzige Motiv ist. Sie wollen einen in ihren Augen (und ehrlich gesagt, nicht nur dort) gefährlichen Mörder stellen.

        Ellies Rachefeldzug hingegen ist tatsächlich völlig blind gegen Ende. Aber hinsichtlich der ganzen Umstände auch nicht komplett absurd.
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von zukolada
        Sorry, so würde niemand im Leben reagieren. Egal wie schmerzhaft der Verlust.

        Die Reaktion nun sich zu sagen "Auf geht's, ich bringe jetzt 10,20 Leute um, um Rache zu nehmen. Ach egal, auch wenns 100 sind" ist einfach lächerlich im Bezug auf Teil 1. Dort war es ein notwendiges Übel, um zu überleben. Es passt einfach nicht zu Last of us dieser Rache Mist aus Teil 2.

        Aber ist meine Meinung. Kann ja gern jeder anders sehen.
        ich will ja nicht die Meinung absprechen, immerhin ist das wesentlich besser und intelligenter (also überhaupt) Argumentiert weswegen man die ja so stehen lassen kann auch wenn man die nicht teilen muss
        aber jedes wenn einer meint dass sowas in der Realität meint dass etwas nicht so passieren würde denke ich zwangsläufig:
        1. jaa, vielleicht auch weil es halt eine Fiktive Geschichte ist, ich meine keine Geheimdienstaktion würde so aussehen wie bei James Bond und auch
        2. sicher? Tatsächlich ist vieles wo man sich denkt, dass das totaler Blödsinn ist, ist relativ realitätsnah oder zumindest irgendwo in anderer Form dokumentiert, wie Boudicca, welche aus Rache für die Demütigung so das Römische England angezündet hat oder Jeanne-Louise de Belleville, welche aus Rache für ihren vom fr. König getöteten Mann dann Piratin wurde und einen Krieg mit Frankreich angefangen hat
        Also ich will jetzt nicht sagen dass man den Part mögen muss, ich würde halt nur sagen, das Menschen wenn es um Rache geht, immer gerne mal Kreativ und Extrem werden, auch in der Pilzapokalypse
      • Von zukolada Gelegenheitsspieler/in
        Sorry, so würde niemand im Leben reagieren. Egal wie schmerzhaft der Verlust.

        Die Reaktion nun sich zu sagen "Auf geht's, ich bringe jetzt 10,20 Leute um, um Rache zu nehmen. Ach egal, auch wenns 100 sind" ist einfach lächerlich im Bezug auf Teil 1. Dort war es ein notwendiges Übel, um zu überleben. Es passt einfach nicht zu Last of us dieser Rache Mist aus Teil 2.

        Aber ist meine Meinung. Kann ja gern jeder anders sehen.
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Zitat von zukolada
        Aber wer den ersten Teil kennt, der fühlt sich recht verarscht von der neuen Story.
        Ich kenne den ersten Teil in und auswendig. Verarscht fühle ich mich durch Teil 2 keinesfalls. Im Gegenteil.

        Zitat von zukolada
        Weil Ellie nun Tomb Raider oder Rambo ist. Keine Ahnung wie man das toll finden kann im Bezug auf Last of Us.
        Ist sie nicht, keinesfalls. Ellie ist nach wie vor eine junge Frau, mit Stärken und Schwächen. Genauso wie Abby. Keine der beiden ist ne weibliche Rambo. Das zeigt sich immer wieder. Allerdings haben beide - Abby wohl mehr als Ellie - Erfahrungen mit Waffen und haben entsprechendes Training erhalten, um in ihrer Welt zu überleben. Weiß nicht, was daran nicht zu verstehen ist. Immerhin liegen storytechnisch vier Jahre zwischen Teil 1 und 2. Selbstverständlich entwickeln sich die Figuren in der Zeit weiter, werden stärker und legen an Erfahrung zu. Und ja, beide tun Dinge, die grausam sind. Insbesondere Ellie, die häufig sehr impulsiv handelt und oft erst zu spät erkennt, was sie in ihrer Wut angerichtet hat. Das ist vollkommen unlogisch und irrational...aber eben dadurch sehr menschlich. Immerhin wurde ihr Ziehvater auf grausame Art und Weise getötet und sie hat dabei zusehen müssen.
      • Von zukolada Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LouisLoiselle
        Nein, kein bisschen. Warum auch.
        Weil Ellie nun Tomb Raider oder Rambo ist. Keine Ahnung wie man das toll finden kann im Bezug auf Last of Us.
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