Rache ist süß: In diesen Games wird abgerechnet

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Special Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Als Helden in Videospielen sind wir es gewohnt den Tag, die Welt oder die holde Prinzessin zu retten. Der Verlust von geliebten Charakteren trifft da mitten ins Herz. Er beflügelt uns aber auch zu noch größeren Heldentaten, denn natürlich wollen wir die finsteren Taten unserer Gegner nicht ungestraft lassen. Rache ist süß!

Rache ist ein mächtiger Motivator. Das wissen auch die Spieleentwickler und spinnen ihre Handlungen gerne um fiese Intrigen, emotionale Verluste und packende Vergeltungsfeldzüge. Kein anderer Charakter personifiziert Rache wohl besser als Kratos aus der God of War Reihe. Sein Hass auf die Götter und sein blutrünstiger Rachefeldzug gegen sie kommen nicht von ungefähr. Bereits als kleiner Junge musste er einschneidente Erlebnisse durchmachen. So verschleppten Ares und Athene beispielsweise seinen Bruder Deimos. Bei seinem Versuch die Entführung zu verhindern, zog sich Kratos die Narbe an seiner Augenbraue zu. Auch als spartanischer Heerführer ergeht es ihm nicht besser. Die Barbaren sind seiner Armee überlegen. In Anbetracht der bevorstehenden Niederlage bietet Kratos dem Kriegsgott Ares seine Seele an, damit dieser im Gegenzug seine Feinde vernichtet. Ares stattet Kratos daraufhinmit den Chaosklingen aus, einer mächtigen Waffe, die aus den Tiefen des Tartaros stammt.

Der Handel hat für Kratos jedoch böse Folgen. Ares hat die Absicht aus Kratos den perfekten Krieger zu schaffen, der keine Grenzen kennt. Dazu bedient er sich einer grausamen List. Er befiehlt Kratos ein kleines Dorf anzugreifen, das der Athene dient. Was dieser nicht weiß, seine Familie ist ebenfalls dort. Wie im Wahn schlachtet Kratos die Bewohner nieder, darunter auch Frau Lysandra und seine Tochter Kalliope. Um den Schmerz komplett zu machen zaubert das Orakel des verwüsteten Dorfes auch noch die Asche seiner ermordeten Familie auf Kratos Haut. In welchen Videospielen noch abgerechnet wird, erfahrt ihr in der nachfolgenden Bildergalerie. Um bösem Blut vorzubeugen noch eine Bemerkung am Rande: Für Vollständigkeit übernehmen wir an dieser Stelle keine Haftung. Falls wir gerade eure Lieblings-Rache-Story nicht aufgeführt haben, braucht ihr also nicht gleich finstere Vergeltungspläne schmieden. Nutzt stattdessen lieber die Kommentarfunktion, um unsere Sammlung mit euren Vorschlägen zu erweitern.

Bildergalerie

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von Enisra
        nur mit dem Unterschied, das in den Beispielen schon von Spielminute Null das Ziel Klar ist: Rache am Arsch der im Prolog das ganz ins rollen gebracht hat

        Deus Ex HR ist u.a. nicht ohne Grund für die herausragende Story bekannt geworden
        So eine Handlung muss Stück für Stück ihren Lauf nehmen und am Ende einen emotionalen Knall auslösen.

        Bei Max Payne wusste man genau so wenig wer hinter all dem steckt und man musste sich zu seinen Antworten eben
        permanent durchballern. Am eigentlichen Motiv ändert sich nicht viel wenn die Spielmechanik anders ist mMn. :-]
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von Enisra
        nur mit dem Unterschied, das in den Beispielen schon von Spielminute Null das Ziel Klar ist: Rache am Arsch der im Prolog das ganz ins rollen gebracht hat

        Deus Ex HR ist u.a. nicht ohne Grund für die herausragende Story bekannt geworden
        So eine Handlung muss Stück für Stück ihren Lauf nehmen und am Ende einen emotionalen Knall auslösen.

        Bei Max Payne wusste man genau so wenig wer hinter all dem steckt und man musste sich zu seinen Antworten eben
        permanent durchballern. Am eigentlichen Motiv ändert sich nicht viel wenn die Spielmechanik anders ist mMn. :-]
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von Enisra
        ja, und dank der Kombinierten Fähigkeit von Empathie und dem Wissen der Handlung weiß ich, das am Anfang nicht Rache das Motiv sein kann, weil erst einige Zeit später eine Verbindung klar wird zwischen beiden Überfällen, die erste Mission in Kapitel 3 ist eine Anti-Terrormission und erst als man den Decker entdeckt wird man misstrauisch

        Das ist bei Max Payne nicht anders und trotzdem handelt dort Max Payne aus Rache und reiner Selbstjustiz.

        Bei Deus Ex HR vergehen aber 6 Monate zwischen dem Unfall und seinem Wiedereinstig in seinen Job.
        Dass er nicht sofort die Fassung verliert und Rachegelüste empfindet ist vollkommen natürlich und normal weil
        sein neuer Körper temporär die größere Sorge ist.

        Also ich hab spätestens seit dem ersten Besuch seines Appartements mit ihm gelitten... der, so ganz nebenbei, wohl
        schönste Ort den ich seit langem in einem Computerspiel erlebt habe.

        Soundtrack und die Wohnung zeigen deutlich wie broken Adam in Wirklichkeit war und ist ein Beispiel
        für perfektes Storytelling. Es stehen Kartons in der Wohnung, mit Bildern aus Vergangenheit seiner SWAT Einheit sowie
        Fotos von Megan und ein zerschlagener Spiegel im Bad.
        Wenn das nicht den Zustand von Adam zeigt dann weiß ich auch nicht weiter ;-)

        Nicht jeder muss alles und jeden im Dauerfeuer umnieten um wie ein Rächer aussehen zu müssen. Adam ist ein normaler Mensch,
        mit "etwas" geheimnissvoller Vergangenheit, war in der SWAT und verliert logischerweise nicht die Fassung wie manch ein anderer.
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Zitat von Enisra
        nur mit dem Unterschied, das in den Beispielen schon von Spielminute Null das Ziel Klar ist: Rache am Arsch der im Prolog das ganz ins rollen gebracht hat
        Genauso wie in Deus Ex...
      • Von Enisra Mitglied
        nur mit dem Unterschied, das in den Beispielen schon von Spielminute Null das Ziel Klar ist: Rache am Arsch der im Prolog das ganz ins rollen gebracht hat
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Zitat von Enisra
        ja, und dank der Kombinierten Fähigkeit von Empathie und dem Wissen der Handlung weiß ich, das am Anfang nicht Rache das Motiv sein kann, weil erst einige Zeit später eine Verbindung klar wird zwischen beiden Überfällen, die erste Mission in Kapitel 3 ist eine Anti-Terrormission und erst als man den Decker entdeckt wird man misstrauisch
        Und das heißt, der Charakter hatte nicht die ganze Zeit Rachegedanken und den Wunsch, die Drahtzieher und den Prügelknaben, der ihn in seine persönliche Situation gebracht hat (verhasste Augmentierungen am eigenen Körper, monatelanger Krankenhausaufenthalt, dem Tod näher als dem Leben) im Kopf? Also, ich hätte solche Gedanken von Anfang an, völlig unabhängig vom Job und davon, ob ich weiß oder eben nicht weiß, wer dahinter steckt...

        Die Handlung selbst entwickelt sich erst ein bisschen später zu einem persönlichen Feldzug. Da hast du Recht. Aber der Gedanke an Rache besteht definitiv schon deutlich früher. Der Akt selbst ist erstmal eine andere Sache. Und genau darum ging es gerade. ^^
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