Lemnis Gate im Beinahe-Test: Wir wollten ja, aber wir konnten nicht!

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Special Rebecca Herrmann - Autorin Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 28,49 €
Lemnis Gate im Beinahe-Test: Wir wollten ja, aber wir konnten nicht!
Quelle: Frontier Foundry

Lemnis Gate ist das Schachspiel unter den First-Person-Shootern- zumindest, was die Wartezeiten angeht. Wir haben versucht, das Spiel zu testen, stießen dabei jedoch auf beinharten Widerstand.

Was ist dringend notwendig, um ein Spiel zu testen? Richtig, man muss es spielen können. Mit diesem relativ selbsterklärenden Vorsatz installierten wir Lemnis Gate, machten uns bereit, ein paar knackige Mehrspieler-Schlachten zu absolvieren ...

Tja. Wäre, wäre Fahrradkette, wie man so schön sagt. Wir haben es wirklich versucht und wollten euch hier unseren Test zu Lemnis Gate liefern. Wollten auf die verschiedenen Modi eingehen, das Balancing, was es neu und vielleicht ja auch besser im Vergleich zu anderen Genrevertretern macht.

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Satte zwei Tage saßen wir da, spielten an Einstellungen herum, suchten die Schuld bei uns, beim Spiel, bei Gott und der Welt.

Unsere Erfolgsbilanz nach diesen zwei Tagen: fünf Runden, die wir spielen konnten. Die liefen dann auch flüssig und ohne große Probleme. Aber wir sagen mal so: Wenn man zwischen den Matches über fünf Stunden warten muss, nagt das geringfügig an der Qualität des Gesamterlebnisses.

Warten: The Game: The Experience: The Game

Aber reden wir doch mal ganz theoretisch. Was wäre Lemnis Gate, wenn wir es hätten testen können? Nun, ein Mehrspieler-Shooter mit einer ganz interessanten Idee, wie wir uns in den paar Minuten Spielzeit auch selbst überzeugen konnten. In dem rundenbasierten Online-Shooter beeinflussen unsere Kills und Niederlagen aus vergangenen Runden auch das Geschehen in den kommenden Matches.

Jede, der Lemnis Gate im Beinahe-Test: Wir wollten ja, aber wir konnten nicht! (1).  Quelle: PC Games Lemnis Gate im Beinahe-Test: Wir wollten ja, aber wir konnten nicht! (1).  jeweils fünf Runden dauert 25 Sekunden. Ist eine davon geschlagen, verschwindet unsere vergangene Spielfigur nicht, sondern bleibt auf der Map und führt genau die Handlungen durch, die man zuvor ausgeführt hat. Nebeneffekt: Wurde unser altes Alter Ego (haha) in der letzten Runde abgeschossen, können wir es im kommenden Match retten und damit die Vergangenheit ändern ... Oder die Zukunft? Ach, es ist alles sehr verwirrend!

Je nach Modus funktioniert das rundenbasiert oder alle greifen sich in Echtzeit an. Spielt man mit abwechselnden Angriffen, kann man das Spielfeld mit einer Drohne beobachten, während der Gegner seinen Zug macht, und entsprechend strategisch planen.

Wer jetzt schon ausgestiegen ist, weil das alles furchtbar kompliziert klingt: ist es auch. In der Praxis und mit ein wenig Übung geht es aber trotzdem gut von der Hand.

Also, vielleicht. Das war zumindest unser Eindruck nach den fünf Matches.

Fünf Runden lang im Dauerfeuer

Diese Helden stehen uns im Kampf zur Seite. Quelle: PC Games Diese Helden stehen uns im Kampf zur Seite. Für die fünf Runden werden entsprechend auch jeweils fünf verschiedene Helden gebraucht. Jeder Held hat unterschiedliche Waffen und Spezialfähigkeiten, die eine scheinbar verlorene Runde noch retten können. Vielleicht ist das Balancing gelungen, vielleicht auch nicht. Wir würden nur zu gerne unsere Einschätzung dazu abgeben. Aber ihr wisst ja.

Was schon mal interessant war: In nur fünf Matches gelang es dem Spiel, uns jedes Mal mit Gegnern zusammenzutun, die so dermaßen über unserem Erfahrungslevel angesiedelt waren, dass wir nicht den Hauch einer Chance hatten. Auch eine Leistung.

Wir sind nicht allein!

Wir haben positive Tests zum Spiel im Internet gelesen, also muss es irgendwie möglich sein, eine funktionierende Lobby zu finden. Bloß wissen wir nicht, wie. Wir haben verschiedene Einstellungen ausprobiert, haben über einen langen Zeitraum gesucht, zu verschiedene Uhrzeiten losgelegt - nichts hat geholfen. Wenn wir kurz die Hoffnung hatten, nach einem Ladebildschirm in eine Lobby zu gelangen, wurde uns diese Hoffnung durch das Erscheinen einer Fehlermeldung genommen - dieses Spiel zog sich über viele, viele Stunden hinweg.

Liegt es an uns? Nein, offenbar nicht. Ja, es gibt Leute, die mit Lemnis Gate Spaß und offenbar keine Probleme haben. Zahlreiche interessierte Spieler auf der ganzen Welt berichten jedoch von ähnlichen und teilweise sogar noch drastischeren Problemen, als wir sie erlebt haben. Immerhin gibt es keine Berichte von PCs und Konsolen, die nach dem Start des Spiels spontan Feuer gefangen haben - bisher.

Lemnis Gate ist theoretisch am 28. September 2021 für PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S und Xbox One erschienen und vielleicht ganz gut. Wer weiß das schon! Wir nicht.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TheBobnextDoor Mitglied
        Habt ihr auch mal den Entwickler bzw. Publisher angeschrieben, sodass dieser Stellung nehmen kann?

        Weil ein Multiplayer Titel, indem der Multiplayer kaum funktioniert kann ja wohl nicht gewollt sein.
        Viele Spieler hat das Teil ja ohnehin nicht, wenn man den Zahlen auf Steam glauben schenkt (max. 100 Spieler im Peak), aber es unterstützt doch Crossplay also sollten da plattformübergreifend schon ein paar mehr zusammen kommen.

        Es gab aber auch kaum Werbung abseits der Erwähnung bei der E3 dieses Jahr...
        Wohl eine Totgeburt mit Anlauf.
      • Von TheBobnextDoor Mitglied
        Habt ihr auch mal den Entwickler bzw. Publisher angeschrieben, sodass dieser Stellung nehmen kann?

        Weil ein Multiplayer Titel, indem der Multiplayer kaum funktioniert kann ja wohl nicht gewollt sein.
        Viele Spieler hat das Teil ja ohnehin nicht, wenn man den Zahlen auf Steam glauben schenkt (max. 100 Spieler im Peak), aber es unterstützt doch Crossplay also sollten da plattformübergreifend schon ein paar mehr zusammen kommen.

        Es gab aber auch kaum Werbung abseits der Erwähnung bei der E3 dieses Jahr...
        Wohl eine Totgeburt mit Anlauf.
      • Von Cobar Spiele-Enthusiast/in
        Zitat

        Wurde unser altes Alter Ego (haha) in der letzten Runde abgeschossen, können wir es im kommenden Match retten und damit die Vergangenheit ändern
        okay... und dann?
        Was macht die Figur dann, die eigentlich schon tot sein sollte? Steht dumm rum, weil wir ja keine Vorgaben mehr machen konnten oder rennt dann einfach selbst drauf los? Falls ja, wohin und was macht die Figur da, die wir einmal waren, jetzt aber nicht mehr sind, weil wir sind ja gestorben, die Figur aber lebt noch und steht hoffentlich nicht nur dumm rum. Falls sie sogar schießen kann, worauf schießt sie und wie gut? Trifft das Ding alles oder haben wir uns versehentlich einen Stormtrooper in die Gruppe geholt?

        Was ist Ziel des Spiels? Die gegnerischen Foguren zu töten kann es ja irgendwie nicht sein, denn davon gibt es ja mehrere und zumindest eine davon wird gerade vom gegnerischen Spieler gesteuert, während der Rest ebenso aus Stormtroopern, die auf alles schießen und absolut nichts treffen oder aber aus Aimbots bestehen könnte. Da die Figuren ab dem Zeitpunkt ihres vereitelten Todes beides sein könnten, sollten wir sie einfach Schrödingers Teammates nennen.

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        Ich weiß nicht, aber das Spielprinzip klingt für mich nicht sonderlich motivierend und würde mich persönlich vermutlich schnell langweilen.
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