Leaks in der Spielebranche: Am Ende gibt es keine Gewinner

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Leaks in der Spielebranche: Am Ende gibt es keine Gewinner
Quelle: CD Projekt Red

Leaks sind ein Teil der modernen Gaming-Industrie. Aber wie beeinflussen sie die Branche und die Menschen dahinter?

Diese rohe, größtenteils ungefilterte Kritik trifft die kreativen Köpfe hinter den Spielen natürlich besonders hart. Schließlich haben sie jahrelang mit viel Herzblut an diesen Projekten gearbeitet. Gerade, wenn bestimmte Gameplay- oder gar Story-Twists frühzeitig ihren Weg in die Öffentlichkeit finden, bricht für die Macher eine Welt zusammen. Im Fall von The Last of Us Part 2 gingen Szenen vom Tod des geliebten Hauptcharakters Joel online. Creative Producer und Autor Neil Druckmann beschreibt den Zeitpunkt des Leaks gegenüber VG247 als einen der schlimmsten Tage seines Lebens. "Ich habe es in Echtzeit miterlebt. Ich habe gesehen, als es bei YouTube online ging. Wir hatten alle Panik und forderten YouTube auf, das Video offline zu nehmen.

Aber dafür gibt es eine Verzögerung von etwa einer Stunde. Das Video hatte etwa 1000 Aufrufe, als es runtergenommen wurde. Dann wartest du und dein Herz wird schwer. Du denkst, dass es nur eine gewisse Zeit dauert, bevor die Sache explodiert. Ein paar Stunden später war es überall auf Social Media und du bekommst diese Welle Hass ab. Daraus werden antisemitische Bemerkungen, Morddrohungen und eine Verrücktheit, die ich nie erwartet hätte", führte Druckmann diese Leak-Spirale weiter aus.

Ein Leak ist somit in der Regel eine Katastrophe für die Menschen dahinter. Es kostet ungemein an Moral und Selbstbewusstsein, wenn Inhalte plötzlich an die Öffentlichkeit gelangen und die Reaktionen darauf derart negativ sind. Dabei fehlen der Masse in der Regel Zusammenhänge und auch Vorwissen. Genau deshalb war es auch so wichtig, dass sich beispielsweise Naughty Dog solidarisch mit Rockstar Games zeigte und im Zuge des GTA-6-Leaks frühes Material aus The Last of Us präsentierte.

Nintendo reichte Klage ein: Die Leaker von Informationen zu Pokémon Schwert und Schild wurden jeweils zu 150.000 US-Dollar Schadensersatz und Anwaltskosten verurteilt. Quelle: Nintendo Nintendo reichte Klage ein: Die Leaker von Informationen zu Pokémon Schwert und Schild wurden jeweils zu 150.000 US-Dollar Schadensersatz und Anwaltskosten verurteilt. Leaks zehren jedoch nicht nur an den Nerven der Studios, sie verschlingen auch viel Zeit: Gerade bei Hacker-Angriffen gilt es zunächst, die Sicherheitslücke zu finden und zu schließen. Im schlimmsten Fall müssen Daten wiederhergestellt oder möglicherweise entsperrt werden. Es entsteht also ein Rattenschwanz an Problemen, die die Entwicklung und die Prozesse zunächst zum Erliegen bringen.

Dazu wirft ein Leak potenziell auch sämtliche Planungen in Hinblick auf PR- und Marketing-Maßnahmen über den Haufen. Das Ergebnis: Zusatzarbeit für die Verantwortlichen und somit noch mehr Druck.

Auch viel heiße Luft?

Inwiefern ein Leak aber tatsächlich dem Erfolg eines Spiels schadet, das ist, wie schon gesagt, kaum einzuschätzen und hängt letztlich vor allem vom finalen Produkt selbst ab. Wir jedenfalls bezweifeln stark, dass sich Grand Theft Auto 6 aufgrund der veröffentlichten Videos und Informationen schlechter verkaufen wird, sobald es in die Läden und Online-Stores kommt.

Für die Entwicklerstudios bedeuten Leaks vor allem einen heftigen Sturm und einen gewaltigen Dämpfer für die eigene Psyche. Paradox-Mitarbeiter Daniel Goldberg gibt sich im bereits erwähnten Podcast allerdings entspannt:

"Wenn Inhalte leaken, hast du schlicht weniger Kontrolle und weniger Munition, um Aufmerksamkeit selbst aufzubauen. Aber lasst uns die Sache auch nicht überdramatisieren: Am Ende des Tages ist es doch so, dass Leute sich auf etwas freuen. Und das ist genau das, was du willst." Sein Kollege Jonathan Witley ging sogar so weit, dass Leaks sogar aus Marketing-Sicht besser sein können als die ursprünglichen Pläne.

Wie die hier aufgeführten Beispiele allerdings zeigen, ist das aber wohl eher eine Idealvorstellung, die auch gerne bei "kalkulierten Leaks" vorgeführt wird. Im Regelfall bescheren Leaks Entwicklern und Publisher allerlei Probleme und Herausforderungen.

Das Wichtigste sei aber an dieser Stelle gesagt: Noch schlimmer als die Leaks an sich wirken oftmals die übertriebenen Reaktionen der Community. Deshalb unser Rat: Wenn es mal wieder "unautorisierte Informationen" zu einem Spiel gibt, die nicht euren Erwartungen entsprechen - zunächst ruhig bleiben und nicht gleich auf Social Media losschimpfen.

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat von Garfield1980

        Man weiß nicht was Abby zu Joel gesagt hat, als zur spielbaren Sequenz von Ellie gewechselt wurde, durchaus möglich das sie ihm den Grund sagte. Abby wusste nicht wie ernst gemeint die Drohung war, es hätte genauso gut eine Überreaktion von Ellie sein können als sie droht, was angesichts der Szene durchaus nachvollziehbar ist. Jemandem zu drohen ist schließlich einfach, es auch umzusetzen ist etwas ganz anderes. Man wusste in dem Moment nicht was Ellie bereits alles durchgemacht hat und das sie schon oft getötet hat. Wahrscheinlich hätte man sonst anders gehandelt. Abby wägte sich vielleicht auch in falscher Sicherheit, weil Elli eine Einzelperson war, nichts über Abby und die anderen wusste und wo sie lebten. Außerdem wollte man nur die Schuldigen bestrafen und sich nicht auf diesselbe Stufe mit Joel stellen. Wie nahe Ellie dem Opfer stand, wusste Abby noch garnicht. Man wusste lediglich das man sich kannte und im selben Dorf lebte.

        Das ist mir im Kontext dieses Threads eigentlich nicht so wichtig. Ich habe das mit einer anderen Absicht in meinen Beitrag eingebaut, aber weil es hier doch noch mal erwogen wird, ein paar Vermerke zu diesen Ausführungen.


        Die Unterstellung dass irgendetwas Off-Screen passiert sein könnte man genauso gut die Unterstellung entgegen bringen, dass etwas nicht passiert ist. Schrödingers Katze quasi. Damit kann man nicht argumentieren, sondern nur mit den Fakten.
        Ich weiß ja nicht, wie du andere Menschen wahr nimmst, aber eine Frau die bewaffnet in einen Raum tritt und überwältigt werden muss, die anschließend geifernd droht alle umzubringen, was sie auch gemacht hätte, hätte man sie nicht festgehalten, wirkt auf mich im Normalfall nicht wie jemand, den man als harmlos abtun könnte. Ellie's Emotionalität macht hinreichend klar wie sie zu Joel steht. So naiv kann Abby nicht sein, wenn sie bei Joel gänzlich anders verfährt.


        Bei deiner Argumentation gibt es ne Menge "vielleicht"'s und Versuche irgendwas zu relativieren, aber wenn man ehrlich zu sich selbst ist, müsste man einsehen, dass man das nicht schön reden kann. Ich würd's auch gerne dabei belassen, da dies nicht unbedingt der Mittelpunkt dieses Threads ist.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat von Garfield1980

        Man weiß nicht was Abby zu Joel gesagt hat, als zur spielbaren Sequenz von Ellie gewechselt wurde, durchaus möglich das sie ihm den Grund sagte. Abby wusste nicht wie ernst gemeint die Drohung war, es hätte genauso gut eine Überreaktion von Ellie sein können als sie droht, was angesichts der Szene durchaus nachvollziehbar ist. Jemandem zu drohen ist schließlich einfach, es auch umzusetzen ist etwas ganz anderes. Man wusste in dem Moment nicht was Ellie bereits alles durchgemacht hat und das sie schon oft getötet hat. Wahrscheinlich hätte man sonst anders gehandelt. Abby wägte sich vielleicht auch in falscher Sicherheit, weil Elli eine Einzelperson war, nichts über Abby und die anderen wusste und wo sie lebten. Außerdem wollte man nur die Schuldigen bestrafen und sich nicht auf diesselbe Stufe mit Joel stellen. Wie nahe Ellie dem Opfer stand, wusste Abby noch garnicht. Man wusste lediglich das man sich kannte und im selben Dorf lebte.

        Das ist mir im Kontext dieses Threads eigentlich nicht so wichtig. Ich habe das mit einer anderen Absicht in meinen Beitrag eingebaut, aber weil es hier doch noch mal erwogen wird, ein paar Vermerke zu diesen Ausführungen.


        Die Unterstellung dass irgendetwas Off-Screen passiert sein könnte man genauso gut die Unterstellung entgegen bringen, dass etwas nicht passiert ist. Schrödingers Katze quasi. Damit kann man nicht argumentieren, sondern nur mit den Fakten.
        Ich weiß ja nicht, wie du andere Menschen wahr nimmst, aber eine Frau die bewaffnet in einen Raum tritt und überwältigt werden muss, die anschließend geifernd droht alle umzubringen, was sie auch gemacht hätte, hätte man sie nicht festgehalten, wirkt auf mich im Normalfall nicht wie jemand, den man als harmlos abtun könnte. Ellie's Emotionalität macht hinreichend klar wie sie zu Joel steht. So naiv kann Abby nicht sein, wenn sie bei Joel gänzlich anders verfährt.


        Bei deiner Argumentation gibt es ne Menge "vielleicht"'s und Versuche irgendwas zu relativieren, aber wenn man ehrlich zu sich selbst ist, müsste man einsehen, dass man das nicht schön reden kann. Ich würd's auch gerne dabei belassen, da dies nicht unbedingt der Mittelpunkt dieses Threads ist.
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Zitat von Nevrion

        Joels Hinrichtung mit dem Golfschläger ist eine dieser Szenen. Hatte er Abbys Leben zuvor noch gerettet, wird er trotzdem übertrieben grausam hingerichtet und weiß nicht mal wofür, was in keiner Relation zum Tod von Abbys Vater steht. Er erfährt das auch nur nicht, damit der Spieler es noch herausfinden muss, was ein merkwürdiger Kniff in einer Erzählung ist. Sein ganzes Verhalten in der Szene mag diskutabel sein, aber spätestens, wenn Ellie die ganze Zeit herum schreit und ihr verspricht Abby umzubringen, gäbe es keine rationale Erklärung dieses lose Ende in Form von Ellie einfach am Leben zu lassen, wenn von ihr eine unmittelbare Bedrohung ausgeht. Wer so grausam ist, verschont keine Zeugen, die dem Opfer so nahe stehen. Das ist widersprüchlich.


        Man weiß nicht was Abby zu Joel gesagt hat, als zur spielbaren Sequenz von Ellie gewechselt wurde, durchaus möglich das sie ihm den Grund sagte. Abby wusste nicht wie ernst gemeint die Drohung war, es hätte genauso gut eine Überreaktion von Ellie sein können als sie droht, was angesichts der Szene durchaus nachvollziehbar ist. Jemandem zu drohen ist schließlich einfach, es auch umzusetzen ist etwas ganz anderes. Man wusste in dem Moment nicht was Ellie bereits alles durchgemacht hat und das sie schon oft getötet hat. Wahrscheinlich hätte man sonst anders gehandelt. Abby wägte sich vielleicht auch in falscher Sicherheit, weil Elli eine Einzelperson war, nichts über Abby und die anderen wusste und wo sie lebten. Außerdem wollte man nur die Schuldigen bestrafen und sich nicht auf diesselbe Stufe mit Joel stellen. Wie nahe Ellie dem Opfer stand, wusste Abby noch garnicht. Man wusste lediglich das man sich kannte und im selben Dorf lebte.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat von Spezies_8472
        Das Problem ist doch, dass du sagst, das Spiel hätte am besten mit einem Warnhinweis versehen werden sollen, oder wie du sagtest, die Spieler hätten darauf hingewiesen werden müssen.
        Da sage ich: Nein, auf keinen Fall, wieso denn? Bisher gibt nicht ein einziges schlüssiges Argument dafür.
        Dir gefällt es nicht, das ist ok. Verlangt auch keiner. Aber das is ganz allein deine subjektive Einstellung, die nichts von dem begründet, was du verlangst.
        Du kannst es drehen wie du willst, aber durch diesen Leak zu The Last Of Us 2 hatte ich einen unmittelbaren Vorteil. Nur weil es für dich ein Nachteil war, heißt das nicht, dass der damit verbundene Vorteil nicht da wäre. Ob die PCGames das ohne Leak auch so berichtet hätte? Die 10/10, die keine Kritik am Narrativ der Geschichte übt, lässt mich etwas anderes vermuten.
        Joels Hinrichtung mit dem Golfschläger ist eine dieser Szenen. Hatte er Abbys Leben zuvor noch gerettet, wird er trotzdem übertrieben grausam hingerichtet und weiß nicht mal wofür, was in keiner Relation zum Tod von Abbys Vater steht. Er erfährt das auch nur nicht, damit der Spieler es noch herausfinden muss, was ein merkwürdiger Kniff in einer Erzählung ist. Sein ganzes Verhalten in der Szene mag diskutabel sein, aber spätestens, wenn Ellie die ganze Zeit herum schreit und ihr verspricht Abby umzubringen, gäbe es keine rationale Erklärung dieses lose Ende in Form von Ellie einfach am Leben zu lassen, wenn von ihr eine unmittelbare Bedrohung ausgeht. Wer so grausam ist, verschont keine Zeugen, die dem Opfer so nahe stehen. Das ist widersprüchlich.
        Als Autor würde ich mich für diese Szene schämen, weil sie nur deswegen so existiert, damit die Handlung, die man eigentlich im Sinn hat, passieren kann.

        Sicherlich kann man festhalten das Story-Leaks in aller Regel eher keinen Vorteil bringen, aber in diesen konkreten Fall gab es dann schon ne Menge Spieler, die das Spiel zwar gekauft haben, dann aber vor Frust abgebrochen und weggeschmissen. Druckmann hat die Protagonisten aus dem ersten Teil verramscht und ich mag das nie ganz verstehen können, warum es dann Leute gibt, die das geil finden.

        Zitat von Spezies_8472
        Und das mit Abby war nun wirklich kein Geheimnis.
        Vor dem Leak wusste ich davon nichts.

        Zitat von Spezies_8472
        Ja, das Spiel ist ja auch eine 10.
        Sieht halt nicht jeder so. Ich meine ich verstehe wie man zu dieser Bewertung kommt, weil Druckmann eines richtig macht. Er spielt mit dem Emotionen der Spieler. Er schafft es auf die Tränendrüse zu drücken und sie emotional zu berühren, aber sobald man die Erzählung beginnt an einigen Stellen zu hinterfragen wirkt sie doch nicht mehr ganz so glänzend, wie es beim durchspielen den Anschein erweckt.
        Angry Joe hat dem Titel eine 6 von 10 gegeben, ich hätte es vermutlich bei einer 8/10 belassen, vielleicht sogar 9/10 und letztendlich haben wir auch stichhaltige Gründe dafür.
      • Von Spezies_8472 Mitglied
        Zitat von Nevrion
        Ist ein valides Argument, aber gerade im Fall von The Last Of Us 2 hätte dieser Schutzmechanismus wohl nicht gegriffen, weil da auch die PCGames ihr 10/10 rein geklatscht hat. Auch die Fachpresse kann nicht in allen Fällen immer rechtzeitig oder umfassend als Schutzmechanismus agieren. Glücklicherweise klappt das aber in aller Regel.
        Ja, das Spiel ist ja auch eine 10.
        Die Twist mit Abby wertet das Spiel ja auch meiner Ansicht nach deutlich auf und nicht ab, wie manche kleingeistige Spießer gerne mal behaupten.
        Und das mit Abby war nun wirklich kein Geheimnis.

        Das Problem ist doch, dass du sagst, das Spiel hätte am besten mit einem Warnhinweis versehen werden sollen, oder wie du sagtest, die Spieler hätten darauf hingewiesen werden müssen.
        Da sage ich: Nein, auf keinen Fall, wieso denn? Bisher gibt nicht ein einziges schlüssiges Argument dafür.
        Dir gefällt es nicht, das ist ok. Verlangt auch keiner. Aber das is ganz allein deine subjektive Einstellung, die nichts von dem begründet, was du verlangst.

        Ich habe auch Spiele, die mir so gar nicht gefallen, obwohl sie hochgelobt sind.
        Death Stranding zum Beispiel. Ich finde das Spiel absolut furchtbar und langweilig. Ich kann deshalb die Wertungen größtenteils nicht nachvollziehen, aber das ist meine Sache. Mir würde im Traum nicht einfallen, dass mich gefälligst im Vorfeld jemand hätte davor „warnen“ sollen. Oder vor Skyrim… ^^
        Dieses Baby vorm Bauch hat mir bei dem Spiel den Rest gegeben. Hat mir auch keiner vorher gesagt, so what? War halt so. Wer soll das auch wissen?
        Und genau wie deine Probleme mit Abby…wer soll das vorher wissen?
        Wer soll vorher wissen, ob mir ein Film, ein Buch, ein Lied, ein Spiel gefällt? Das muss man halt ausprobieren.
        Und wie ich schon mehrmals geschrieben habe, es gibt und gab auch genug Testberichte, die das thematisiert haben.
        Das konnte man wissen, bevor man es kauft.
      • Von MrFob Nerd
        Also ich finde immer es kommt auf die Art des Leaks an.

        Wenn da ganze Spieldurchlaeufe als Videos mit Spoilern kurz vor Release geleakt werden oder so, dann finde ich das auch ziemlich beschissen und stimme zu, das schadet sowohl dem Entwickler als auch den Spielern.

        Aber es gibt auch coole Leaks. Z.B. wenn es halt dann Geruechte gibt, dass vielleicht ein grosses Studio an einem neune Titel arbeitet und was dieser sein koennte usw usf. Da faellt mir z.B. das immer wiederkehrende Raetselraten zum naechsten Assassin's Creed Setting ein, da gibt's doch auch eigentlich jedes mal Leaks, manchmal stimmen sie, manchmal nicht, aber mir macht es immer wieder Spass dann zu spekulieren und versuchen auszutuefteln ob das nun Sinn machen koennte oder nicht.
        Solche eher unpraezisen Leaks ohne direkte Spoiler finde ich shcon immer wieder spassig und interessant.

        Und dann waeren da noch die ppost-release Leaks zur Spieleproduktion, die ich eigentlich immer eher gut finde, wenn da Dinge aufgrund von Leakern an's Licht kommen, die zeigen was bei den Firmen auch gerne mal im Argen liegt, so wie wenn Crunch Missstaende ans Licht kommen, oder der ganze Sumpf bei Blizzard mal geleakt wird. Das kann dann den Betroffenen Arbeitskraeften ja auch nur zu gute kommen.
        Oder wie bescheuert eigentlich die Entwicklung der letzten BioWare Spiele, ME:Andromeda und Anthem gelaufen ist. Klar, da betreibt ein jason Schreier auch von seiner Seite aus eine Art des investigativen Spielejournalismus aber auch er stuetzt seine Artikel ja auf Leaker, die halt mit ihm sprechen. Solche Infos geben mir dann oft mal eine ganz andere Perspektive auf die Spiele.

        Also, wenn man wirklich von allen Arten von leaks spricht, dann finde ich die nicht unbedingt alle schlecht.
      Direkt zum Diskussionsende
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