Die größten Shitstorms 2020, Seite 4 - Böse Werbe-Überraschungen
Die Spieleindustrie steht mit ihren lautesten Kunden in einer perfekten, unheiligen Symbiose: Publisher versuchen mit der Einführung neuer Kunden- und menschenverachtender Trends regelmäßig, die Messlatte für akzeptables korporatives Verhalten unter den Meeresspiegel zu senken und dünnhäutige, verwöhnte Gamer regen sich auf Twitter und Co. auch schon über die letzten Kleinigkeiten auf als wäre es ein Sport. Auch 2020 hagelte es für die Entscheidungen der Branchenriesen wieder Verbalfäkalien von sämtlichen Seiten. In unserem Special haben wir die zehn größten Aufreger des Gaming-Jahres zusammengetragen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die größten Shitstorms 2020, Seite 1 - Crunch-Kultur und das schlechteste Spiel aller Zeiten
- Seite 2 Die größten Shitstorms 2020, Seite 2 - Muskulöse Frauen und ekelhafte Männer
- Seite 3 Die größten Shitstorms 2020, Seite 3 - Epic Vs. Apple und der Next-Gen-Fehlstart
- Seite 4 Die größten Shitstorms 2020, Seite 4 - Böse Werbe-Überraschungen
- Seite 5 Die größten Shitstorms 2020, Seite 5 - Twitter-Meinungen und psychopathische Fans
- Seite 6 Bildergalerie
EA überrascht Kinder mit Werbung für Lootboxen
Beginn des Shitstorms: 26. September 2020 - Bild der Werbung taucht auf Twitter auf
Quelle: EA Sports
FIFAs Ultimate-Team-Modus steckt voller Möglichkeiten, Geld auszugeben
Da uns Electronic Arts letztes Jahr ja bereits darüber informiert hat, dass ihre Lootboxen in Wahrheit gar keine Lootboxen sind, sondern Surprise Mechanics, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die "digitalen Überraschungseier" auch an Orten auftauchen, an denen man sonst eigentlich nur ihr analoges Äquivalent vermuten würde. Zum Beispiel als Werbeplatzierung in einem Kinderheft. So passiert im Vereinigten Königreich. Im Katalog der Spielwaren-Einzelhandelskette Smyths Toys wurde dort eine FIFA-Reklame entdeckt, die dazu aufruft, FIFA Points im Ultimate Team Modus einzusetzen, um Packs zu öffnen.
Vor dem Hintergrund, dass EA bereits in mehreren Ländern untersagt wurde, weiterhin Lootboxen in Videospielen zu implementieren, da diese gegen das geltende Glückspielgesetz verstoßen, sollte klar sein, dass sich die Entscheidungsträger der Firma durchaus bewusst sind, auf welchem schmalen Grat sie sich mit ihren Mikrotransaktionen bewegen. Das Bewerben der kontroversen Inhalte in Medien, die sich primär an Kindern richten, hatte daher einen berechtigten Shitstorm zur Folge. Laut EA sollen die Werbeanzeigen in Zukunft nicht mehr in dort auftauchen.
2K Games: Komplette Werbespots in NBA 2K21
Beginn des Shitstorms: 18. Oktober 2020 - Update bringt Werbeclips
Quelle: 2K Games
NBA 2K21
Die Tatsache, dass 2K Games die Unverschämtheit besaß, überraschend einen Monat nach Release komplette Werbespots in NBA 2K21 zu implementieren, die während der Ladezeiten abgespielt werden, sorgte bei Käufer*innen bereits berechtigterweise für Unmut. Dass sich die Clips dann aber noch nicht einmal abbrechen ließen, wenn das Spiel bereits vollständig geladen hatte, ist dann aber wirklich die Spitze der Dreistigkeit. In der Fachpresse, die ja einiges von der Spieleindustrie gewohnt ist, wurde resigniert über das Ausmaß 2K Games' Gier berichtet. Ein Shitstorm gegen den Publisher von Seiten der Fans folgte auf den Fuß.
Wenige Tage später meldete sich dieser auf Twitter zu Wort und behauptete, es sei ein Fehler bei der Implementierung der Anzeigen unterlaufen. Diese sollten angeblich nicht während der Spielvorbereitung laufen, sondern anderswo. In dem Post versprach das Unternehmen, die Werbeplatzierungen mit einem kommenden Update anzupassen. Dass sich Fans möglicherweise darüber aufregen könnten, dass überhaupt Werbung in der mit Mikrotransaktionen gepflasterten Basketballsimulation läuft, zog 2K nicht in Betracht. Bis heute hat der Publisher kein Fehlverhalten zugegeben und sich auch nicht bei der Community entschuldigt.
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- Seite 3 Die größten Shitstorms 2020, Seite 3 - Epic Vs. Apple und der Next-Gen-Fehlstart
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Was 2K Games und EA angeht. .. es ist halt eine absolute Dreistigkeit, aber es wird trotzdem gekauft. Nur das zählt für die. Wenn die Spielerschaft mal entscheiden würde, solche Spiele links liegen zu lassen, würde sich vielleicht was ändern, man muss aber davon ausgehen, dass die Mehrheit der Spieler eben auch das nächste NBA2K oder FIFA kaufen werden. Warum sollte man also was ändern?
Lev ist der Transgender der Story. Er wurde als Mädchen geboren und hieß vorher Lilly.
Man wollte halt einfach so tun als würden die Entwickler dann mit der Transphoben Keule wild gehen, wer sich da negativ äußert und so Stimmung gegen die machen
Und dann waren es halt wirklich nur die MAGA Hirnies und Abby ist einfach nur sehr, sehr gut trainiert und jede Frau dann gleich als Transe zu bezeicht, naja, dann will man doch eigentlich eh Freiwillig in einer Ecke sein, zumindest der "Hält beleidigen für Kritik" Ecke
Aber hey, ein Lichtblick für WC3 gibt es ja, inzwischen kam XIII raus :x
Über den eigentlichen Transgender in der Story wurde nach Release quasi kein Wort verloren. :ugly:
Dadrauf haben sich dann die klatschpresse blogs in der usa gestürzt von beiden fraktionen. Um die Darstellerin von Abby tat es mir leid.
Nell Druckmann hat es auch nicht besser gemacht immer wenn er eine Chance im Social Media sah hat er ÖL in die diskussionen geschüttet - zuletzt bei den letzten online awards.
Cyberpunk 2077 hat so manche unruhe verursacht aber einen richtigen shitstorm das social media brannte wie bei last of us 2, ghostbusters femal reboot, usw gab es nicht.