Brian Fargo: Der Mann, der mal so nebenbei Fallout erfand

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Brian Fargo: Der Mann, der mal so nebenbei Fallout erfand
Quelle: inXile Entertainment

Seit knapp 45 Jahren ist Brian Fargo nun schon in der Spielebranche aktiv und hat in dieser Zeit unfassbar viel erreicht. Wir fassen seine steile Laufbahn zusammen!

Teile dieses Geldes investiert Fargo direkt wieder in weitere Kickstarter-Kampagnen. Zunächst für Torment: Tides of Numenera - einen spirituellen Nachfolger zum Interplay-Hit Planescape: Torment von 1999 -, der auf Kickstarter 4,18 Millionen Dollar einfährt und ab dem 28. Februar 2017 Rollenspieler auf PC, Mac, Linux, Xbox One und PlayStation 4 verzückt (Metacritic-Score auf dem PC: 81 Punkte). Eine erfolgreiche Finanzierung gelingt außerdem für The Bard's Tale 4: Barrows Deep, für das InXile erstmals auf die Unreal Engine 4 umschwenkt. Fargo zieht wieder im Hintergrund als ausführender Produzent die Strippe und liefert am Ende einen Dungeon Crawler ab, der unterhaltsame Kämpfe, Puzzles und Musikeinlagen liefert, erzählerisch und technisch aber Wünsche offenlässt.

Tipp: Wer die The-Bard's-Tale-Reihe liebt, holt sich am besten nicht das Original von 2018, sondern den Director's Cut von The Bard's Tale 4, der am 27. August 2019 erschien und nicht nur spannende neue Dungeons bietet, sondern auch viele längst überfällige Komfortverbesserungen. In diesem Zusammenhang muss auch unbedingt die äußerst gelungene Neuauflage der The-Bard's-Tale-Trilogie erwähnt werden, mit der InXile 2018 fantastischen Fan-Service bietet.

Neuer Durchbruch mit Wasteland 3

Ihren bis dato größten Erfolg erzielt Fargos Firma allerdings erst ein Jahr später mit dem ebenfalls via Crowfunding auf den Weg gebrachten Wasteland 3 (August 2020).

Fargo klinkt sich hier wieder direkt als Produzent ein (zusammen mit Kitty Lee), tütet unter anderem einem Deal mit Quentin Tarantinos Musik-Koordinatorin Mary Ramos ein und gibt auch auf Messen und Events sein Bestes, um den ambitionierten dritten Teil ins rechte Licht zu rücken.

Lohn der Mühe: Sehr viel Zuspruch von Kritikern rund um den Globus und jede Menge begeisterte Fans. So finden sich beispielsweise allein auf Steam über 14.000 "sehr positive" Nutzermeinungen.

Clockwork Revolution Quelle: Inxile Entertainment Clockwork Revolution Firmenseitig hat Fargo ebenfalls Grund zur Freude (und nervlich deutlich mehr Ruhe), denn schon Ende 2018 gelingt es ihm, einen für Zukunftssicherheit sorgenden Deal mit Microsoft abzuschließen und sein Unternehmen in die wachsende Liste der Xbox-First-Party-Studios einzuklinken.

"Das Ganze war ein ziemlicher Spießroutenlauf", so Fargo in besagter Jubiläums-Doku. "Es fühlte sich ein bisschen wie ein Job-Interview an, bei dem du raus bist, wenn dich eine Person nicht mag." Doch die beiden Parteien finden schnell zueinander und Fargo, ebenso wie sein Team, sind am Ende überglücklich.

Nicht nur das: Fargo, der ursprünglich Pläne hatte, sich nach Wasteland 3 kreativ zur Ruhe zu setzen, ist nun einmal mehr Feuer und Flamme, seinen Fans noch mehr herausragende Rollenspiele zu servieren.

Das InXile-Uhrwerk läuft weiter

Womit wir wiederum bei Clockwork Revolution wären. Auf dem Xbox Showcase 2023 angekündigt, sollen in diesem First-Person-Action-Rollenspiel Steampunk und Zeitmanipulation auf clevere Art und Weise kombiniert werden.

"Durch eine beispiellose visuelle und erzählerische Tiefe werden die Entscheidungen, die du auf deinen Reisen in die Vergangenheit triffst, die Menschen, die Geschichten und die Stadt Avalon selbst verändern. In Clockwork Revolution heben wir die spielerischen Handlungsfreiheiten von Rollenspielen auf ein neues Niveau, während wir dir gleichzeitig die Qualität und Vielschichtigkeit bieten, die du von unseren Games gewohnt bist", schwärmt Fargo in einem Blog-Post auf Xbox Wire. Ob er Recht behält, erfahren wir hoffentlich schon 2024, wenn das Spiel erscheinen soll.

Bis dahin ziehen wir abermals unseren Hut vor einem der einflussreichsten (Rollen)Spiel- und Deal-Macher der letzten Dekaden. Ein Mann, der außerdem im Januar 2018 die Online-Spieleverkaufsplattform Robot Cache auf den Weg brachte. Das Besondere hier: Ihr könnt Spiele nicht nur digital ein-, sondern dank Blockchain-Grundgerüst auch wieder verkaufen.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gogan2 NPC
        Wenigstens etwas.

        Aber es sind vier beteiligte Redakteure am Artikel aufgelistet und keinem ist das aufgefallen?
      • Von Gogan2 NPC
        Wenigstens etwas.

        Aber es sind vier beteiligte Redakteure am Artikel aufgelistet und keinem ist das aufgefallen?
      • Von fud1974 Mitglied
        ROFL!!

        Von

        "Brian Fargo: Der Mann, der mal so nebenbei Fallout erfand"

        zu

        "Brian Fargo: Der Mann, der mithalf, Fallout zu erfinden - Reportage"

        Nice. Nun ja, man hat reagiert.
      • Von Gogan2 NPC
        Zitat von Garfield1980
        Warum nein?
        Tim Cain ist der "Erfinder" bzw. der initiale Katalysator für Fallout. Und absolut essentielle Leute involviert in die anfängliche Entwicklung waren Chris Taylor und Leonard Boyarsky.

        Brian Fargo war nicht direkt an der Entwicklung von Fallout beteiligt. Das titelgebende "Fallout" war sein Vorschlag, nachdem in-house Namensvorschläge für den damals noch unbetitelte Fallout gesucht wurden.
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Zitat von Gogan2
        "Der Mann, der mal so nebenbei Fallout erfand."

        Äh? Nein?
        Warum nein?
      • Von Gogan2 NPC
        "Der Mann, der mal so nebenbei Fallout erfand."

        Äh? Nein?
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