PS5-Spiele auf dem PC: Datenanalyse nennt den Grund für Verlust an Marktanteilen
Sonys PS5-Portierungen auf dem PC zeigen immer schlechtere Verkaufszahlen auf und eine neue Analyse gibt Aufschluss über die Gründe dafür.
Die aktuellen Verkaufszahlen von Sonys PC-Ports ehemals exklusiver PS5-Titel deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach diesen Portierungen auf dem PC sinkt. Woran liegt das?
Eine neue Analyse von Newzoo liefert mögliche Gründe
Newzoo hat kürzlich eine Analyse zu PC-Portierungen von PS5-Titeln veröffentlicht. Sie zeigt, dass sich diese Ports schlechter verkaufen als Spiele, die zeitgleich auf mehreren Plattformen erscheinen. Sony ließ zwischen den PS5-Releases und den PC-Portierungen teilweise mehrere Jahre verstreichen.
Manu Rosier, Director of Market Intelligence bei Newzoo, sagt dazu: "Die Daten von Newzoo zeigen, dass PlayStation-Titel, die erst nach dem Konsolen-Launch auf den PC portiert werden, in den ersten drei Monaten über beide Veröffentlichungszeiträume hinweg typischerweise einen PC-Anteil von rund 13 Prozent an den Gesamtspielern erreichen. Im Vergleich dazu erreicht der PC bei vergleichbaren AAA-Titeln, die gleichzeitig für PC und Konsole erscheinen, im selben Zeitraum einen Marktanteil von knapp 44 Prozent."
Laut Newzoo führt Sonys Strategie, PC-Portierungen erst deutlich nach dem PS5-Release zu veröffentlichen, somit zu dem geringen Marktanteil der Ports.
Nicht nur Sonys eigene Spiele sind betroffen
Manu Rosier ergänzt: "Bemerkenswert ist, dass dieses Muster nicht ausschließlich für Sonys First-Party-Spiele gilt. Wir sehen kaum einen Unterschied zwischen PlayStation-First-Party-Titeln und PlayStation-Exklusivtiteln von Drittanbietern. Das deutet darauf hin, dass das Ergebnis primär durch die gestaffelte Veröffentlichungsstrategie und weniger durch die Nachfrage nach der jeweiligen Spielereihe auf dem PC bedingt ist."
Bloomberg berichtete kürzlich zudem, dass Sony künftig möglicherweise keine PC-Ports von PS5-Spielen mehr veröffentlichen möchte. Diese Entscheidung soll teilweise auf den schwachen Verkaufszahlen kürzlich erschienener PS5-Titel auf dem PC basieren.
Was sagt ihr zu diesem Thema? Hat sich Sony auch eurer Meinung nach zu viel Zeit für die Ports gelassen? Nutzt gerne unsere Kommentarfunktion. Beachtet aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr euch hier registrieren. Unsere Video-Inhalte findet ihr übrigens bei YouTube, Instagram und Tiktok.
Quelle: gamesindustry.biz

Wo es dann aber total nervt sind Spieleserien. Ich zock grad "Valkyria Chronicles" auf der Switch2. Teil 2&3 sind auf der PSP. Jetzt kann ich entweder a) die Serie nur halb spielen oder mir b) son alten Playstationgamboykäse kaufen (mit Sicherheit nicht) oder c) ich lade mir das als ROM auf dem PC.
Für Mona und Lisa kann ich an den Sumpf an der Seine fahren oder ein Duplikat in einem Museum in meiner Nähe sehen, werde dafür aber nicht in Richtung Raubkopie genötigt.
Klar kannst den Publishern nicht aufnötigen unwirtschaftlich jeden alten Schinken zugänglich zu machen, dann mußt allerdings auch andersrum die Software nach ein paar Jahren freigeben, damit die weltweite Spielerschaft das eben besser verwaltet als man selbst die Ressourcen dazu hat.
Denn die exklusiven Plattformen selbst sind frei zugänglich. Die Hürde ist der Kauf der entsprechenden Plattform.
Nebenbei gibt es dann die Sache mit dem geistigen Eigentum, rechtlich nochmal eine ganz andere Baustelle.
Wenn man die Mona Lisa sehen will, muss man zwingend in den Louvre gehen. Woanders wird es sie nie wieder zu sehen geben.
Der Vergleich hinkt zwar, da es nur eine Mona Lisa gibt, es soll aber etwas verdeutlichen, nämlich, dass es kein irgendwie natürliches Recht darauf gibt, alles für alle zugänglich machen zu müssen.
Denn Videospiele sind neben der Kulturgut-Frage inzwischen vorwiegend Konsumgüter, da ist weder etwas selten, noch besonders „wertvoll“.
Das sogenannte Kulturgut (und mehr sind Videospiele für mich auch nicht) mutierte schon lange zum reinen Konsumobjekt und zur Fließband-Produktion. Ich erachte das weder als besonders wertvoll, noch schützenswert.
Ich meine, ein Videospiel - und da will ich die Leistung der Schaffenden nicht schmälern - aber sie sind jetzt nicht gerade Beethovens 9. Sinfonie oder besagte Mona Lisa oder Dürers Ritter, Tod und Teufel. Das ist meine Meinung. Kann man natürlich auch anders sehen.
Ich glaube jedoch nicht, dass die Welt irgendwas vermisst, wenn Nintendo sagt, der Klempner bleibt bei uns, wenn Sony sagt, der Ghost of irgendwas bleibt hier oder MS sagt, der MasterChief bleibt bei uns.
Und es stellt sich eine weitere wichtige Frage, die viel zu selten gestellt wird, nämlich ob es manche Spiele ohne Exklusivität überhaupt gäbe? Kann man etwas vermissen, was es gar nicht erst gibt? ;)
Und ob sich jetzt was schlecht verkauft oder nicht ist ja egal, wenn auf der PS schon deinen Schnitt gemacht hast. Dann ist das halt Zuverdienst. Und vor allem Werbung, da bringst ja dann eventuell PC Spieler dazu sich ne Playstation zu kaufen, weil geile Exklusivtitel und so.
Generell ist es schon so, daß Spiele mittlerweile Kulturgut sind und die nicht auf speziellen Plattformen versumpfen dürfen. Bzw. dann halt nicht mehr angeboten werden. Wenn das eintritt, dann ist zwingend eben die weltweite Spielerschaft gefordert, diese Kulturgüter auch über Rechtegrenzen hinweg zu erhalten. Weil wir uns das wert sind. Das ist auch gut so.